Streuung der Richtcharakteristik-Werte bei Mikrofonen

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
Bei der Beschäftigung mit den ebs-Tabellen zur "Hoerereignisrichtung" stellte sich mir eine Frage:
Die Tabelle geht von den theoretischen Werten für die Richtcharakteristiken von Mikrofonen aus, z. B. A = 0,5 für eine Niere.
Wie groß ist denn die Streuung bei den Herstellern, kann man davon ausgehen, dass z. B. auch ein AKG C2000B eine Niere im Definitionssinne ist? Der Hersteller wird vermtl. "ja" sagen.






Recording
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Antwort#2
Generell trau ich mir nicht zu, es zu quantifizieren, aber wenn man die Diagramme der Richtcharakteristiken vergleicht (AKG, Neumann, Schoeps) wird man bei den Kleinmembranern relativ geringe Unterschiede sehen (vgl. vor allem Schoeps MK4 und KM 84/184). Das AKG C480 hat eine etwas unregelmäßigere Charakteristik über der Frequenz (lt. Datenblatt). Anders schaut es bei den Großmembranmikrofonen aus, da können die Abweichungen schon erheblich sein.
Beste Grüße
Hermann Platzer
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Antwort#3
Aus den Polardiagrammen (Richtcharakteristiken) kann man erkennen, dass zwischen 250 Hz und 4000 Hz die Kleinmikrofone recht gut den theoretischen Richtcharakteristiken entsprechen. Somit kann man problemlos mit den theoretischen Richtcharakteristikwerten die Hörereignisrichtungen bei den unterschiedlichen Mikrofonanordnungen berechnen.
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