Klangqualität durch zeitrichtiges Hören

Erstellt 135 Antworten136 Beiträge
Startbeitrag#1
Kann mir jemand erklären, was es mit der Klangqualität durch zeitrichtiges Hören auf sich hat.
Hier steht geschrieben: Der GaborLink hat NICHTS (absolut NICHTS) mit Voodoo oder ähnlichen Themen zu tun. Das Gerät basiert auf jahrelanger Analyse der physikalischen Ursachen und bietet eine Lösung dafür an. Patentrechtlich geschützt (echtes Patent, mit Prüfung des aktuellen wissenschaftlichen Standes der Technik, kein 'billiges' Gebrauchsmuster). Der "GaborLink" kann eine vollkommen neue Hörerfahrung vermitteln. Die Korrekturmaßnahme ist sofort hörbar. Wärmere Wiedergabe bei gleichzeitiger Abstimmung in Bezug auf Zeitrichtigkeit. Die Korrektur kann mit 21 Korrekturelementen in feinen Abstufungen angepasst werden.
Kennt das jemand? Ist das wirklich so verblüffend?
Ich wäre dankbar für eine Antwort.


Klangqualität durch zeitrichtiges Hören
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Antwort#2
"Der GaborLink hat NICHTS (absolut NICHTS) mit Voodoo oder ähnlichen Themen zu tun"
wenn ich das so explizit hineinschreiben muss ist meistens etwas faul an der Sache....
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Antwort#3
Also, wenn Du mich fragst, dann sieht das doch nach Voodoo aus. Allein schon weil nur schwammige Informationen vermittelt werden. Wie ist die Definition von "zeitrichtig"? Was geht physikalisch dort vor? Fragen über Fragen ..
Gruß
Erdie
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Antwort#4
Erstaunlich, wieviel von diesem Zeug in Ebay angeboten werden:
"Zeitrichtiges Hören - der Gabor Link - Zusatzelemente"
ganz unten.
Kommt das, weil das so schlecht ist und alle es wieder loswerden wollen?
Oder setzt das jemand rein, der damit seinen Gewinn maximieren möchte?


Zeitrichtiges Hören - der Gabor Link - Zusatzelemente
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Antwort#5
"Die Anlage spielt zu analytisch, nicht auf den Punkt ?"
Was soll man unter dem Aspekt "Zeitrichtig" verstehen ? Korrigiert das Gerät z.B. schlechte Schlagzeuger, die nicht "auf den Punkt" spielen ?
Ich denke, das ist alles Humbug - hier wird wieder mit dem Aberglaube der Hifianer (t'schuldigung) Geld gemacht. So seh ich das.....
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Antwort#6
Moin...
Du fragst: "Was geht physikalisch dort vor?"
Antwort: Dispersionskompensation. Was er da schreibt, ist auch physikalisch soweit richtig. Dass solche "dispersive delay lines" in der von ihm verwendeten Kostruktion funktionieren, bestreite ich ebensowenig. Und auch die Werte, auf die er kommt (s. Link), sind (ohne das jetzt nachrechnen zu wollen) durchaus realistisch.
Jetzt aber die Krux: Dass eine dispersive Streckung im Pikosekundenbereich(!), wie er sie selbst angibt, und die er kompensieren möchte, in irgendeiner Weise hörbare Einflüsse hat, das möchte ich doch sehr anzweifeln.
Jens


"Zum Verständnis des GaborLink"
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Antwort#7
Sicherlich sind alle diese "Vermutungen" berechtigt und auch auf dem "allgemein bekannten" Stand der Technik nicht sofort nachvollziehbar.
Da ich Erfinder bin, auf diese Erfindung erteilte und angemeldete Patente besitze und eine nicht unerhebliche Summe Geld in die Entwicklung (Patentanwälte, Gebühren, etc.) gesteckt habe bin ich selbstverständlich darauf aus, damit auch irgendwann einmal 'Geld' zu verdienen.
Das Gerät funktioniert. Ich versende auch Leihgeräte zum Ausprobieren, meist sind meine wenigen Geräte aber unterwegs bei Interessenten, also geht es nicht immer so schnell. Viele werden nach diesen Ausleihaktionen dann auch gekauft.
Also: Nur Ausprobieren macht schlau. Im extremen High-End-Bereich macht das Gerät allerdings nicht immer Sinn, dafür habe ich es primär auch nicht konstruiert.
Warum ich so viele Elemente auf eBay anbiete? Das ist die einzig preiswerte Möglichkeit, das Gerät bekannt zu machen, eBay nimmt nicht unbedingt geringe Gebühren. (als Existenzgründer ist meine Portokasse leider meist leer :-) )
Der Entwickler des GaborLink No.1
Ralf Heinrich



GaborLink No.1
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Antwort#8
Das klingt ja so ähnlich, wie das große Wunder, der C37 Lack von Dieter Ennemoser, der aus jeder Yamaha-Geige eine Stradivari macht.
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Antwort#9
Lieber Herr Heinrich,
Ich möchte Ihnen keineswegs Ihre "Erlaubnis" zum Geldverdienen absprechen. Laut Verfassugn (zumindest der österreichischen), ist jedem Menschen freie Wahl der Erwerbstätigkeit zugesichert.
Umsomehr möchte ich kurz auf einige Punkte die auf Ihrer Homepage aufgeführt sind, eingehen:
"Das Klangbild Ihrer bestehenden Anlage wirkt flach & wenig räumlich, vor allem die reproduzierte 'Raumtiefe' wirkt unnatürlich"
Das liegt aller Wahrscheinlichkeit nach an der angewandten Aufnahmetechnik, an der Abhörsituation (Lautsprecher, Raum). Die verwendeten Abspielgeräte (Verstärker, CD- und sonstige Spieler) haben da nur äusserst geringen bis garkeinen Einfluss darauf. Was man nicht messen kann, kann man auch nicht hören.
"Reproduzierte Stimmen wirken 'verschmiert' und 'zischelig'"
Also was nun. verschmiert oder zischelig? Beides zugleich widerspricht sich. Kauft man sich vernünftige Lautsprecher udn hört man vernünftige Aufnahmen, wird das Problem verschwinden.

"Der Baßbereich Ihrer Anlage scheint unpräzise zu sein, tiefe Frequenzen scheinen den hohen hinterzulaufen (nachlaufender Baß)"
Habe ich ehrlich gesagt noch nirgends gehört, zumindest nicht bei HiFi-Anlagen. Bei Großbeschallungen kann es durch unglückliche Reflexionen z.b. an gegenüberliegenden Wänden zu so einem "Eindruck" kommen, wenn die Reflexion des Bassbereiches deutlich wahrnehmbar ist.

"Die Auflösung im Tief- und Grundtonbereich scheint nicht optimal zu sein, komplexe Klangpassagen wirken unnatürlich, Einzelereignisse sind schlecht ortbar"
Das liegt aller Wahrscheinlichkeit nach an der angewandten Aufnahmetechnik, an der Abhörsituation (Lautsprecher, Raum). Die verwendeten Abspielgeräte (Verstärker, CD- und sonstige Spieler) haben da nur äusserst geringen bis garkeinen Einfluss darauf. Was man nicht messen kann, kann man auch nicht hören.

"Die Anlage klingt insgesamt zu hell und analytisch"
das widerspricht nun allen vorangegangen Argumenten. Allgemein scheinen Sie das Wort "analytisch" falsch zu verwenden. Was ist schlecht an einer analytischen Anlage? Da hör ich ja dann alles....
"Natürliche klassische Instrumente klingen im Original anders als auf Ihrer Anlage"
Es sind schliesslich auch Aufnahmen. Wenn Sie das echte Instrument wollen, dann holen Sie sich den Musiker samt Instrument ins Wohnzimmer. Und Sie werden erstaunt sein, wie anders das Instrument in Ihrem Wohnzimmer als im Konzertsaal oder auf der Aufnahme klingt. Wenns nicht gerade eine verhunzte Aufnahme ist, wird diese wahrscheinlich am besten klingen.
"Die Musik wirkt nicht mitreissend,"
Das ist Aufgabe der Musiker und des Dirigenten
"Takt und Rhythmus scheinen nicht korrekt wiedergegeben zu werden"
1.) Aufnahme. 2.) Gleichlaufschwankungen des Tonbandes oder der Schallplatte. Bei CD nicht möglich.
Nennen Sie mich einen ungläubigen Thomas, aber ich bin leider Praktiker und als solcher kann ich all Ihre "BEmängelungen" anderen Dinge als irgendwelche Laufzeiten zuschreiben. Ausserdem fehlt mir nach wie vor der Glaube an der magischen Kiste, die aus braunen Häufchen glänzendes Gold macht.
In diesem Sinne, nix für ungut, ich finde das ist alles quatsch. Aber wenn Sie jemanden finden der's kauft - herzliche Gratulation zu Ihrer erfolgreichen Marketingstrategie.
P.S: Es ist erstaunlich dass plötzlich der Erfinder auftaucht, nachdem ein "neues" Forenmitglied eine Frage zu dem Produkt gestellt hat....
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Antwort#10
Hallo .Jens,
ist die klar, was ein "normaler" Mehrweglautprecher für ein Dispersion hat? Das liegt mehrere Dimensionen über den Picosekundenbereich *bg* - aber wir sind uns ja einig ..
Erdie
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Antwort#11
Wunder ist vielleicht übertrieben, ich kenne den Lack nur vom Hörensagen.
Da ich das Gerät in diversen Prototypen seit fast 4 Jahren höre und auch
sogar meine 30? Aktivboxen meines PC's damit korrigiere, bin ich inzwischen etwas abgeklärt was die Möglichkeiten betrifft. Meine Hauptanwendung liegt nicht einmal beim Hören von Musik, sondern ich korrigiere damit den Tonausgang meiner D-BOX. Im Filmbereich wirkt der GaborLink so richtig, was nicht heissen soll, daß Musik mit der Korrektur nicht ebenfalls hervorragend natürlich klingt.
Ich möchte auch niemendem irgend etwas aufschwatzen, aber ausprobieren kostet ja nicht viel (außer Rückporto). Ich habe das Gerät entwickelt um das Problem der nichtkorrekten Klangwiedergabe zu lösen, vom Grundsatz her war das 1997, ein brauchbar klingendes Gerät, welches ich selber als 'verkaufbar' empfand hat bis zur Serienreife nochmal 7 Jahre gedauert, mit vielen Irrwegen und teuren Fehlkonstruktionen. Leider mußte ich komplett alles aus eigenem Mitteln finanzieren.
Außerdem gibt's noch 3 Wochen Rückgaberecht auf gekaufte Geräte.
Ihr könnt es euch vielleicht nicht vorstellen, aber es ist sehr schwierig, den GaborLink zu verkaufen, da meine Worte schlicht weg 'nicht geglaubt' werden.
Frei nach dem Motto: 'So etwas kann es nicht geben...'. Mehr als anbieten kann ich es nicht, da muß ich dann wohl mit leben. Wenigstens habe ich bei den bisher verkauften Einheiten nahezu keine unzufriedenen Kunden.
Grüße
Ralf Heinrich



Der GaborLink No.1
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Antwort#12
Aus Ihrer Bedienungsanleitung (die mich zumindest mehrfach zum lachen gebracht hat - in der heutigen Zeit auch eine Maßnahme):
"Von den 21 Elementen verbessert nur _eines_ den subjektiven Klangeindruck. ..."
Also, ich sage nur Hörtests mit Pausen dazwischen ... :-)
"Das vorinstallierte Element ist in der Regel nicht passend und führt zu einer Klangverschlechterung."
Ich lach mich tot. Warum ist dann überhaupt so ein Teil eingebaut ?!
Trotzdem: Wenn es jemand kauft - meinen Glückwunsch. Da hat es manch anderer Entwickler (allerdings mit _voll_wissenschaftlich nachvollziehbaren Entwicklungen) auch recht schwer.
Bernd
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Antwort#13
Wieder einer der dem Kaiser neue Kleider verkaufen will. Aber der Kaiser ist immer noch nackt.
Zu den Ausführungen von "ORF-ler" ist nichts mehr hinzuzufügen.
Es ist klar, daß man als Entwickler oftmals Opfer seiner eigenen Erwartungshaltung wird. Ich würde raten: Mach mal einen Doppeltbildtest und sieh Dir dann die Ernüchterung an!
Was im Hifi-Bereich schon alles an "Klangverbesserungsmaßnahmen" angeboten wurde, geht einfach auf keine Kuhhaut.
Hast Du Dir schon mal überlegt, weshalb wir im Studiobereich all diese Wundermittel nicht nötig haben und wenn Dein "Wunderkästchen" wirklich die Wiedergabe soooo entscheidend verbessert, sollte Dir spätestens klar sein, daß diese Qualität vom Studio her schon auf dem Tonträger vorhanden ist - und im Studio stehen derartige Wunderkästchen nicht herum geschweige daß sie in Betrieb sind....
Hifi ist Religion - und Religion ist Glaubenssache.
Und komme mir bitte nicht wieder mit dem Lieblingsspruch der Pseudowissenschafler der da lautet: "Weil nicht sein kann was nicht sein darf". Das haben wir schon approx. zum 23534653469ten mal gehört!
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Antwort#14
Erst wenn man seine Klangverbesserungen überall da angesetzt hat, wo es zunächst sinnvoll ist (Raumakustik, Lautsprecherposition und überhaupt: bessere Lautsprecher!) und immer noch auf der Suche nach dem Klangkick ist, wirkt das Gerät vielleicht als Beruhigungsplacebo. Vielleicht zusammen mit einem Luft-Ionisator? Vielleicht mal lieber mit ordentlich produziertem Musikmaterial probieren? Übrigens: Ich habe Luftbefeuchter an der Heizung für 5euro und schwöre drauf :)
...man muss wirklich schon ziemlich verzweifelt sein, wenn man sich so ein Gerät anschafft.
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Antwort#15
Der Konstrukteur solcher esoterischer Hilfsmittel täte klug, erst mal dafür zu sorgen, daß beim Stereohören der Kopf des Zuhörers auf Nanometer genau in der Spitze des Stereodreiecks sitzt und anschließend mit einer Vorrichtung fixiert wird....
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Antwort#16
"Ihr könnt es euch vielleicht nicht vorstellen, aber es ist sehr schwierig, den GaborLink zu verkaufen, da meine Worte schlicht weg 'nicht geglaubt' werden."
Hallo,
das könnte aber vielleicht auch daran liegen, das zur tatsächlichen Funktion keine Daten geliefert werden. Wie genau wirkt dieses Gerät? Es werden nur subjektive Argumente des Entwicklers angeführt, aber keinerlei Belege in Form von nachvollziehbaren Daten. Ich weiß nicht einmal wie hoch die Ein und Ausgangs Impedanz ist geschweige denn etwas vom Rauschspannungsabstand etc.
Wenn Sie eine Patent besitzen, sollten Sie diese Belege doch eigentlich vorliegen haben....
Ich denke, wenn Sie die Funktion ein wenig objektive Beschreiben würden, wäre es für einen potenziellen Käufer sicherlich einfacher.... Denn was trennt Vodoo vom ernsthaften Gerät? Die Möglichkeit eines potentiellen Käufers diese Aussagen mit Daten zu überprüfen....
Gruß
Hendrik
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Antwort#17
Hallo Rainer,
ich will Dir gar nicht widersprechen, bloss sehe ich den Grund fuer das Fehlen von bestimmten Geraeten in einer Studioumgebung weniger in der Tatsache, dass man es dort nicht noetig haette, z.B. weil der Rest gut genug ist.
Es wuerde mich wundern, wenn das Gros der Studios sich *wirklich* ernsthaft damit beschaeftigt. Ich auf jeden Fall bin was das angeht schon oft enttaeuscht worden.
Gr.
Dirk
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Antwort#18
ja, den Kopf festzwingen kann helfen...
Analog dazu gibts im Studiobereich ja das Glauben an die Grossmembran.
BTW: ich habe mal als Student nachdem ich die Klausur 'Theoretische Nachrichtentechnik' bestanden habe, mit meinem Wissen alles in diesem Fach gelernte, auf das Konstruieren eines Kabels angewendet, als optimierte Verbiundung zwischen CD-Player und Vorverstärker.
Hätte ich das vermarkten wollen, hätte ich einem Marketing-Spezialisten mit physikalisch hieb-und stichfesten Konstruktionsmerkmalen versorgen können, das wäre ein Hammer auf dem Kabelmarkt geworden.
Eindrücklich und teuer wäre das gewesen, denn das Kabel variierte sogar mit seinen Leiterabständen. Soweit die Theorie. Der Hörtest war derart ein Griff ins Klo und zog klanglich mit einem Telefoninstallationskabel gleich - also sofort auf den Müll damit! Aber immerhin hab ich dabei was gelernt (und ein reines Gewissen :)
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Antwort#19
Kennt ihr das Geheimnis des geschäftlichen Erfolgs:
Jeden Morgen steht ein Dummer auf, den muss man nur finden !
mfg
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Antwort#20
Hallo!
Mich würde interessieren, was denn die Box technisch macht. Denn mit der Feststellung:
"Klangqualität durch zeitrichtiges Hören"
muss ich davon ausgehen, dass das Gerät Gruppenlaufzeiten (also Phasengang) "korrigiert" oder "kompensiert". Man kann jedoch nur richtig korrigeren, wenn man den Phasenplot der verwendeten Lautsprecher kennt - das wird ja bei FIR Entzerrung benutzt - um ein _abgeschlossenes_ System zu korrigieren.
Nun klar - der Entwickler hat ein Patent auf die Kiste, aber Zaubern kann sie nicht. Das Grundprinzip der Kiste Könnte der Entwickler doch durchaus schildern, oder? Sonst wird er hier bestimmt nicht ernstgenommen... Von "schwammigen Bässen" und so brauchen wir nicht reden, es würde auch die technische Auskunft _dahinter_ reichen, z.B. Hohe Gruppenlaufzeiten, oder frequenzselektives Komprimieren oder wasweiß ich. Wir wissen ja alle, was realisierbar ist und manche auch wie man es realisiert.
Also, wenn der Entwickler meinen Respekt haben möchte, würde ich mich sehr freuen, über die Schaltungsprinzipien der verschieden Modi grundlegend informiert zu werden.
Habe ich richtig gesehen, dass dies eine rein passive Kiste ist? Da wäre es dann zumindest mit dem FIR vorbei...
Grüße und ich freue mich schon auf eine Antwort,
Hermann
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