Klangqualität durch zeitrichtiges Hören

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Antwort#21
Die Anfrage von Hermann an den Entwickler hat schon Bedeutung, sonst könnte man annehmen, in der Kiste wirkt eine passive dicke Drahtverbindung als Placeboeffekt. Die ist wenigstens nicht schädlich und die findet auch ihre Klang-Gläubigen.
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Antwort#22
Lieber Hermann,
in der Bedienungsanleitung gibt der Urheber sein Patent als DE 19740601 an, das mit der Erweiterung C1 beim Deutschen Patent- und Markenamt gelistet ist. Dort ist man schon seit Jahren so freundlich, alle dort liegende Weisheit im Net anzubieten. Tolle Sache, gerade auch dann, wenn man historische Leidenschaften hat (wie ich...):
http://depatisnet.dpma.de
'Recherche', dann 'Einsteiger' anklicken, Patentnummer eingeben, suchen lassen, PDF aufrufen und über die Manövrierleiste rechts oben durch die einzelnen Seiten der Patentschrift gehen. Man 'detektiert' dann mehr.
Hans-Joachim
, der derzeit an das Patent DE 743411 denkt, dessen zugrundeliegende Entdeckungen dieser Tage vor 65 Jahren gemacht wurden.
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Antwort#23
Hallo Hans-Joachim!
Herzlichen Dank für den Hinweis! Das ist ja ein super Service, der sogar für internationale Patente verwendet werden kann.
Da steht auch was von Gruppenlaufzeitkorrektur, aber über eine "Schale" - passiv gelöst, bin schon gespannt, was der Entwickler selbst zurückschreibt...
Herzlichen Dank für den Link und beste Grüße,
Hermann
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Antwort#24
...man sollte mal erwähnen, dass eine Patentschrift nur die Idee und den Ansatz zur Realisierung beinhalten muss. Es muss nicht bewiesen werden, dass es funktioniert. Für komplexe Zusammenhänge sind die paar Seiten der Beschreibung sowieso nicht vorgesehen und Erfinder (in der Regel sind das ja Firmen) werden sich hüten, ihre detaillierte interne technische Dokumentation der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Und da habe ich grade beim Stöbern das Patent für einen Briefumschlag mit Aufreissfaden gefunden. Auf faszinierende Ideen kommen die Leute!
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Antwort#25
Nachdem mein Hinweis ja ganz gut angekommen ist, fühle ich mich 'befugt', auch noch die andere Datenbank in Patentfragen anzugeben, weil 'depatis' zumindest bei alten Patenten keine Suche nach Stichworten erlaubt (sollte das nicht inzwischen nachgerüstet sein). Diese zweite Datenbank arbeitet zwar unübersichtlicher, gestattet aber das Abgrasen von Stichworten:
http://de.espacenet.com/
Über beide Datenbanken habe ich meinen ganzen Wissensdurst zu frühen Patenten in der Tonaufnahmegeschichte (erfolgreich) auf solide Basen zu stellen versucht. Eruiert man dann noch, wie das alles temporibus illis zustande kam, wäre wohl jene Allerweltsrede unseres Staatsoberhauptes nicht in der erfolgten Weise gehalten und vor allem nicht derart frenetisch akklamiert worden. Doch das gehört woanders hin.
Hans-Joachim
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Antwort#26
Zur Erinnerung und zur Hilfe, damit viele die Möglichkeit haben, sich Patente anzusehen.
Der "GaborLink No.1", der die Tonalität der Musik von analytisch nach warm verschiebt, sowie die korrekte Zeitrichtigkeit wiederherstellen kann,
also dieser "Klang-Verbesserer" mit den Cinch-Steckern hat das Patent:
DE19740601
Erfinder: Ralf Heinrich: http://www.akustiklabor.de/
Unten im Link: 'Recherche', dann 'Einsteiger' anklicken, Patentnummer eingeben (vorher in den Speicher nehmen), suchen lassen, PDF aufrufen und über die Manövrierleiste rechts oben durch die einzelnen Seiten der Patentschrift gehen.


Suche beim Deutschen Patentamt
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Antwort#27
Eine Patentanmeldung besagt noch lange nicht, daß die Erfindung auch einen praktischen Nutzen bringt. Das schlimme ist heute, daß alles mögliche patentiert wird, und selbst dann wenn es der größte Mist ist. Nach praktischem Nutzen wird dabei nicht gefragt.

MfG
Rainer
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Antwort#28
...wie ich weiter oben schon sagte - dem patentierten Briefumschlag mit Aufreissfaden... (könnte man unter Umständen sogar noch einen Nutzen abgewinnen.)
Patente sind heutzutage eine beliebte Firmenstrategie, der Konkurrenz Steine in den Weg zu legen, die sich dann wiederum was einfallen lassen muss, etwas zu entwickeln, was das Patent nicht verletzt. In Patentschriften muss niemand beweisen, dass etwas funktioniert.
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Antwort#29
Die Probleme, die mit dem GaborLink korrigiert werden können, sind existent.
Ich erinnere an an eine andwere Stelle hier im Thread: "Wenn's zischelt, dann nehme ich halt andere Lautsprecher". Also scheint es wohl doch Probleme bestimmter Art zu geben.
Andere lösen diese durch Tausch eines Gerätes oder Lautsprechers.
Ich bevorzuge die preiswerte Art. Meine Kunden auch. Die WIrkung isr dieselbe.
Und hier einfach zu behaupten, das Gerät kann nicht funktionieren, ohnes es probiert zu haben, ist in ALLERHÖCHSTEM Maße unfair.
Grüße
Ralf Heinrich


Mal eine Seite zum Nachdenken ...
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Antwort#30
ok. ein Blindtest von neutraler Stelle (keine HiFi-Zeitsdchrift!) und wir sehen weiter bzw. hören :)
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Antwort#31
Exakt dszu habe ich das Patent angemeldet.
Das ist jedem Bürger dieses Staates möglich, und wer das Geld für
eine Anmeldung nicht aufbringen kann, erhält vom Staat sogar noch
finanzielle Unterstützung.
Hier in Deutschland fehlt vielen Leuten & Firmen der 'Erfindergeist',
wohin so etwas führt, kann man aktuell beobachten ... 5.2Mio
Nochmals: das Gerät funktioniert, und ist inzwischen mehr als 50 mal verkauft in den ersten Monaten, OHNE daß die Käufer von ihrem 3-wöchigen Rückgaberecht Gebrauch gemacht hätten.



GaborLink No.1
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Antwort#32
gut, jeder darf das. Ich wollte noch sagen, in einem Forum, das sich mit professioneller Audiotechnik beschäftigt, werden solche Ideen in der Regel immer auf taube Ohren stossen, denn Profis haben einfach keine Zeit, herumzupröbeln.
Wenn etwas nicht stimmt, wird der Studioconsultant oder das Ingenieurbüro für Akustik angerufen und die werden dann dafür bezahlt, eine Lösung (undzwar subito!) zu erarbeiten. Keine Experimente dieser Art, sonst laufen die Kunden weg. Das Business ist nunmal knallhart.
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Antwort#33
Schau Dir mal die Patentschrift an (Ist über's Internet beim Patentamt abrufbar).
Typischer Fall von Vodoo, wie man ihn oft im HiFi-Bereich findet. Passend dazu sei auf
die vielen Beschreibungstexte für HiFi-Kabel aller Preisklassen verwiesen.
Ich habe mich gewundert, was man heute alles patentieren kann.
Das geht sogar so weit, daß Neumann ein Patent auf die Gehäusekonstruktion zum BC103 (?)
RF-Moderatorenmikrofon anmelden konnte. Für mich - auch in Hinsicht auf die Beschreibung
- typischer "Gebrauchsmusterschutz", denn zu patentieren gibt es das nichts.
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Antwort#34
Verständlich. Im Profi-Lager wird halt mit anderen Regeln gearbeitet, dafür ist das Gerät auch nicht gemacht. Wenn ich mir allerdings überlege, mit welcher zum Teil (nicht immer!) grausamen Klangqualität die meisten Kino's aufwarten können, frage ich mich manchmal, wer da gewerkelt hat ... oder ob da wirklich nur billigste Technik verbaut wird, egal wie's klingt ...
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Antwort#35
Wenn Sie behaupten, daß das funktioniert, dann posten Sie doch mal a) Meßergebnisse und b) Doppelblindtests die eindeutig zeigen, daß eine HÖRBARE Verbesserung/Veränderung auftritt.
Wenn Sie derartige Beweise für Ihr "Gerät" nicht liefern können, muß man es als Scharlatanerie abtun und selbst dann wenn Sie 100 Patente darauf haben. Es finden sich immer wieder Leute die das glauben was Sie da mit Ihrem Gerät anprangern - ohne wirklich ernsthaft zu prüfen. Es ist die Erwartungshaltung: Man will nicht wahr haben, daß man für viel Geld ein völlig nutzloses Produkt gekauft hat.
Sie haben ja schon in vorangehenden Postings gelesen, daß in der Studiotechnik sich nicht auf Scharlatanerei eingelassen wird.
Glauben Sie wirklich, daß eine Laufzeitkorrektur im PICOsekundenbereich wirklich hörbar ist? Rechnen Sie sich mal aus, welcher Weglänge eine Picosekunde im Bereich der Akustik bedeutet!

MfG
Rainer
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Antwort#36
Oh ja, es spielt wieder mal der Wellenwiederstand in der NF- Kabeltechnik eine Rolle. Klasse Link.
Ohne dem Betreiber der Seite zu nahe treten zu wollen: In der Einleitung steht, er meldet sich nun nach 15 Jahren Betrieb seiner "Klangforschungsfirma" arbeitssuchend.
Bei diesen Theorien - MICH wundert es nicht. Sowas hat in der heutigen Zeit eigentlich nichts mehr verloren und geht offensichtlich doch gewaltig an der Praxis vorbei.
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Antwort#37
Hallo Juppy,

wenn Neumann auf ein bestimmtes Mikrofongehäuse einen Gebrauchsmusterschutz anmeldet, dann ist das durchaus gerechtfertigt. Guck Dir doch mal die ganzen Neumann-Imitationen an die auf der Welt existieren! Neumann hat sein eigenes und unverkennbares Design, und das wollen die sich nicht einfach durch obskure Nachäffer verhunzen lassen. Ich würde es genauso machen, wenn ich an deren Stelle säße.

MfG
Rainer
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Antwort#38
von der Website von Herrn Heinrich kann man die Bedienungsanleitung zum "Gabor Link" herunterladen.
Hier wird etwas zur Funktion gesagt. Offensichtlich werden bestimmte Frequenzen zeitlich verzögert, andere nicht.
Kann dies zu subjektiv besserem (angenehmerem) Klang führen?
Oder müßte dann jeder Hörer neu optimieren (wie jeder vielleicht den EQ anders einstellt9?
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Antwort#39
Lieber Herr Heinrich,
Ich will nicht bestreiten, daß Ihr Gerät Laufzeitkorrekturen im Picosekundenbereich erfüllt, aber ich streite es ab, daß man das hört. 1 psec entspricht einer akustischen Wegstrecke von 0,33 Nanometer! Zum Vergleich: Die Wellenlänge von Violettem Licht liegt in der Gegend um 380 Nanometer!. Halten Sie wirklich Ihren Kopf beim hören auf kleiner 0,33 nm ruhig? :-)

wenn Sie schreiben, daß im Profilager mit anderen Regeln gearbeitet wird, dann nennen Sie mir doch bitte mal Beispiele. Für uns Profis gelten die physikalischen Gesetze genauso wie für den Hifi-Bereich - da gibt es keine Ausnahmen.
Nur eines: Warum kann sich die Hifi-Technik nicht der selben Konstruktionsprinzipien bedienen wie die Studiotechnik?
Wenn Sie auf Ihrer Seite folgenden Satz schreiben:
Zitat: ""diese Technologie setzt das versteckte Klangpotential Ihrer bestehenden Anlage frei extreme 'Durchhörbarkeit' und 'im Takt' spielende Musik. Frei anpassbar.""
dann muß Ihnen spätestens doch hier klar sein, daß das "verdeckte Klangpotential" in der Aufnahme vorhanden ist. Und dieses wurde mit ganz normalen Mitteln erreicht, ohne solche "Wunderkästchen". Wie erklären Sie sich das?
Ist denn die Hifi-Technik wirklich sooo saumäßig schlecht, daß man sich an jeden Strohhalm - nein, an jeden Spinnfaden klammern muß um die Qualität zu erreichen wie man sie in der Studiotechnik erreicht?, ich kann es mir nicht vorstellen. Beantworten Sie mir bitte diese Frage mal konkret. Ich habe diese Frage schon an -zig Hifi-Freaks gestellt, aber nicht ein Einziger hat sie jeweils beantwortet, sondern alle sind der Frage ausgewichen.
Und was soll der Hinweis auf schlechte Kinotechnik? Es sind bestimmt nicht alle Kinos schlecht, aber es gibt bestimmt einige Kinos, die sich teuere und aufwendige Technik nicht leisten können.
Teure Technik hat Verbesserungen in homöopathischen Dosen nicht nötig, für billige Technik werden homöopathische Dosen nicht ausreichen.

MfG
Rainer
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Antwort#40
Dieses Adresse zur Suche eines Patents scheint besser zu gehen:
http://de.espacenet.com/
Patent heißt das Wort für unsere Suchmaschine.


Suche beim Deutschen Patentamt
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