Wenn ich Euch richtig verstehe, dann habe ich mir unter einem Tontechniker einen Menschen vorzustellen, der sich nicht auf sein Gehör, sondern allein auf Datenblätter verlässt:
Wenn ein Bauteil - ganz gleich welches - einen hörbaren Einfluß
ausübt, kann IMMER geklärt werden welche Ursache das hat.
Nicht WIR Tonleute tragen zu unserem "schlechten" Ruf bei,
sondern die Dilettanten machen uns unberechtigt schlecht.
Dabei entwickelt er eine gehörige Portion Überheblichkeit, indem er Menschen, die sich aufs Gehör anstatt (nur) auf Datenblätter verlassen, als Laien, Scharlatane, Ignoranten/Dilettanten oder gar Betrüger bezeichnet.
Hallo Christian,
also - jetzt werde ich aber langsam verdammt böse! Hast Du denn so wenig Hirn um mal konkret nachzudenken was wirklich gemeint ist?
Arbeiten wir mit technischem Gerät dessen Funktion auf den Gesetzen der Physik aufbaut oder auf irgendwelchen unerklärlichen Wundern die noch erforscht werden müssen?
Wenn ich als Entwickler für tontechnische Geräte ein Bauteil verbaue, dann weiß ich exakt und 100%-ig was es für eine Funktion erfüllt bzw. zu erfüllen hat.
Hört enlich auf mit diesem Aberglauben, daß man etwas hören können was nicht meßbar ist, dies zeugt nämlich nur von unfachmännischen Kenntnissen. Zuerst müssen mal die Qualtitätsparameter eines Gerätes so gut sein, wie es nach dem Stand der Technik machbar ist, dann stimmt auch der Höreindruck. Alles andere ist Quatsch. Guck Dir doch an was heraus kommt wo Geräte nur nach Gehör entwickelt werden. Diese ganzen Lautsprecherbastler im Hifi-Bereich sind doch das beste Beispiel dafür. Ich habe einige Jahre Studios projektiert und Studiogeräte entwickelt. Aber ich habe noch nicht einen Einzigen Anwender sagen hören: "Die technischen Daten sind ja ganz gut, aber es klingt schlecht". Ebensowenig umgekehrt: "Die technischen Daten sind ja miserabel, aber es klingt gut". Wenn es irgendwo nicht gut klingt, hat nicht der Geräteentwickler gepfuscht, sondern der Tontechniker hat - ganz klar und deutsch ausgedrückt - Scheiße gebaut, auf welche Weise auch immer!
Ein Tontechniker hat sich beim Bau von Studios und Geräten ausschließlich auf die Physik zu verlassen, d.h. auf die Ergbnisse die seine Meßapparaturen anzeigen. Wenn er eine Aufnahme zu machen hat, dann hat er sein Gehör zu gebrauchen UND seine Meßgeräte (letztere sind dann Aussteuerungsmesser, Korrelationsmesser, Stereosichtgerät, Spektrumanalysator).
Wenn Du Dir dessen so sicher bist, daß man nicht alles messen könne was man hört, oder daß man sich bedenkenlos auf sein Gehör verlassen sollte, dann lade ich Dich gerne mal zu mir ein und lasse Dich nach Gehör eine analoge Bandmaschine ein"messen". Anschließend hören wir uns das Ergebnis an und anschließend messen wir sie mit physikalischen Mitteln ein und machen den Versuch nocheinmal. Mal sehen nach welcher Methode es "besser klingt"....
Ich habe schon machen audiophilen Prahlhannesen die große Klappe gestoppt!
""Der Tontechniker ist aber genauso gläubig, wie ein "Linnfizierter". Der Tontechniker glaubt nämlich, eine Anlage klinge nur dann gut, wenn sie mit Spitzendaten aufwartet. ""
Jawohl das ist so! und das hat nichts mit "glauben" zu tun. Wenn jemand meint, eine Anlage klingt gut aber die technischen Daten sind schlecht, dann zeigt er eigentlich nur, wie verbildet sein Gehör schon ist, vor lauter "ich kann's doch höööööräääääääään".
Er ist sogar streng gläubig, weil er alles andere zum vornherein ablehnt, ein richtiger Konservativer halt, so im Sinne von: "Was nicht sein darf, kann nicht sein."
Hör endlich auf mit diesem "Lieblingssatz der Pseudowissenschaftler" der da lautet "Was nicht sein darf, kann nicht sein." Das ist dummes Zeug, dümmer geht es kaum mehr.
ich drehe gerne den Satz um und sage: Weil ja wahr sein muß was wahr sein soll. Genauso handeln jene "Audiophilen" die sich sowas kaufen wie den "GaborLink" und meinen daß es jetzt besser klinge, "weil ja wahr sein muß was wahr sein soll", denn man hat ja teures Geld bezahlt und deshalb MUSS(!!!!!) ja ein Verbesserung hörbar sein.
Ach was, viele Scheiben sind ja wirklich gut und machen enorm Spass.
Richtig! vor allem solche die von denen produziert wurden, die einen Violinschlüssel von einem Schraubenschlüssel nicht unterscheiden können :-(((.
MfG
Rainer