Einstein hat immerhin den bis dato wissenschaftlich erwiesenen Äther in Frage gestellt...
Klangqualität durch zeitrichtiges Hören
Hallo Rainer
Ergebnis
Ich bin hin- und hergerissen, ob ich das alles so genau hören möchte, ob mich die Dynamik beim Schlagzeug und den Blechbläser nun nerven oder ob ich es noch als erträglich einstufen soll. Immerhin hat es meinem Freund sehr gefallen. Was ich an einer High-End Messe hörte, war durchs Band viel schärfer, aber nicht unbedingt so homogen analytisch. Einen Grossteil der Schärfe konnte ich mit einem preisgünstigen NF-Kabel von Straight-Wire (Chorus) reduzieren: Je 1 Meter Länge zwischen aktiver Frequenzweise und Endstufen, allerdings setze ich vor der Frequenzweiche ein Reinsilberkabel ein, denn das Straight-Wire führt dort zu einem eigenartigen "Transistor-Klang".
Egal wie, ein Zurück gibt es für mich nicht, denn die Ortbarkeit der Instrumente wurde eindeutiger, die Stimmen klingen natürlicher, und mir scheint, dass ein paar Frequenzganglöcher gestopft wurden (ist wohl bloss ein Eindruck). Die Schallausbreitung, die sich nach jedem Vorstufen-Wechsel z.T. dramatisch verbesserte, hat nochmals einen Zugewinn bekommen. Das einzige, was ich mir überlege, ist ein Neuverlöten mit normalem Industrie-Lot (ohne Silberanteil).
'Mal schauen, was die beiden eingeschworenen Linnies meinen, die sich am Karfreitag meine Anlage anhören werden. Vielleicht wird das wohl auch in der Art, "was nicht sein darf, kann nicht sein", abgehen.
Christian-B
Ein Freund von mir ist Elektroingenieur. Er entwickelt und programmiert Schaltungen für industrielle Anwendungen und baut sie auf der ganzen Welt in Anlagen ein. Da ich mich nicht zu den gläubigen Linnies zähle, erlaubte ich ihm, meine Lautsprecher-Anschlüsse zu tunen. Die Linn-Buchsen wurden entsorgt, und es wurden unter anderem Banananstecker verlötet, wie sie für Messanwendungen eingesetzt werden. Gelötet wurde mit 4%-silberhaltiges Lot mit zwei Lötkolben gleichzeitig (eine Lötstation hätte vielleicht genügt) und zwar so lange, bis das flüssige Lot einen "Blubb" machte (sorry für diese laienhafte Ausdrucksweise, ein einziger Blubb war es), und zwar an 6 mm dicken Zwillings-Kupferlitzen. Die Lötstellen wurden im noch warmen Zustand mit einer Spezialzange verpresst.""Allerdings. Punkto Kabel, vor allem Lautsprecher-Anschlüsse,Dann beschreibe mal konkret WAS Du für ein Aha-Erlebnis hinter Dir hast.
Lötzinn-Legierung etc. habe ich meine Aha-Erlebnisse hinter mir.
Von daher hat mich Deine Argumentation schon etwas erstaunt.""
... Berichte mal!
Ergebnis
Ich bin hin- und hergerissen, ob ich das alles so genau hören möchte, ob mich die Dynamik beim Schlagzeug und den Blechbläser nun nerven oder ob ich es noch als erträglich einstufen soll. Immerhin hat es meinem Freund sehr gefallen. Was ich an einer High-End Messe hörte, war durchs Band viel schärfer, aber nicht unbedingt so homogen analytisch. Einen Grossteil der Schärfe konnte ich mit einem preisgünstigen NF-Kabel von Straight-Wire (Chorus) reduzieren: Je 1 Meter Länge zwischen aktiver Frequenzweise und Endstufen, allerdings setze ich vor der Frequenzweiche ein Reinsilberkabel ein, denn das Straight-Wire führt dort zu einem eigenartigen "Transistor-Klang".
Egal wie, ein Zurück gibt es für mich nicht, denn die Ortbarkeit der Instrumente wurde eindeutiger, die Stimmen klingen natürlicher, und mir scheint, dass ein paar Frequenzganglöcher gestopft wurden (ist wohl bloss ein Eindruck). Die Schallausbreitung, die sich nach jedem Vorstufen-Wechsel z.T. dramatisch verbesserte, hat nochmals einen Zugewinn bekommen. Das einzige, was ich mir überlege, ist ein Neuverlöten mit normalem Industrie-Lot (ohne Silberanteil).
'Mal schauen, was die beiden eingeschworenen Linnies meinen, die sich am Karfreitag meine Anlage anhören werden. Vielleicht wird das wohl auch in der Art, "was nicht sein darf, kann nicht sein", abgehen.
Christian-B
Hallo Christian,
solche Berichte habe ich schon unzählige gelesen, aber ich glaube keinem. Jeder Hörvergleich, der nicht in einem unmittelbaren und unterbrechungsfreien Umschaltvergleich erfolgt, führt folgerichtig immer dazu, daß man Opfer einer Erwartungshaltung wird. Ich schließe mich nicht aus, daß ich auch schon Dinge zu hören glaubte, die meiner Logik glatt widersprechen. Alle haben sich bei genauerer Analyse als Luftblase entpuppt. Deshalb poche ich ja so ausgiebig auf den Doppelblindtest, der als einziger die Möglichkeit gibt, festzustellen ob überhaupt Unterschiede zwischen zwei Hörereignissen vorhanden sind, ganz gleich ob diese subjektiv als "besser" oder "schlechter" empfunden werden. Und selbst gestandene Musiker (Kirchenmusiker mit A-Examen!) habe ich schon einer solchen Selbsttäuschung erliegen sehen während einer Produktion die mit ihnen machte. Wir konnten ganz klipp und klar ausmachen, daß zwischen dem was er vorher und nachher hörte absolut kein Unterschied wahrgenommen werden konnte.
Daher bin ich im Laufe der Jahre außerordentlich kritisch geworden mit "Höreindrücken" oder solchen Hörvergleichen. Was ich nicht im unterbrechungsfreien Umschaltvergleich nach genauem Hinhören festelle ist für mich nicht glaubwürdig. Da traue ich auch meinen eigenen Ohren nicht. Hören, dann irgendwas umstecken, oder sonstwie verändern, dann wieder hören, das führt zu Fehlinterpretationen. Und ganau diese Haltung muß ich den ganzen Hifi- und Highendfreaks unterstellen, daß sie nicht genügend selbstkritisch und selbstzweifelnd sind und somit ihr eigenes Hörvermögen überschätzen.
Das mit dem Reinsilberkabel genauso. Das Silber in der Lotlegierung hat einen anderen Zweck als die Leitfähigkeit zu erhöhen, sondern es dient soweit ich noch weiß dazu, die chemische Halbarkeit der Lötstelle zu erhöhen (hat mir mal vor Jahren ein Fertigungsingenieur einer Firma gesagt die kommerziell Leiterplatten bestückt und lötet), wenn Bauteile versilberte Anschlüsse haben, ebenso Zusätze von Gold. Hier können die Chemiker und Metallurgen genauere Auskunft geben.
MfG
Rainer
solche Berichte habe ich schon unzählige gelesen, aber ich glaube keinem. Jeder Hörvergleich, der nicht in einem unmittelbaren und unterbrechungsfreien Umschaltvergleich erfolgt, führt folgerichtig immer dazu, daß man Opfer einer Erwartungshaltung wird. Ich schließe mich nicht aus, daß ich auch schon Dinge zu hören glaubte, die meiner Logik glatt widersprechen. Alle haben sich bei genauerer Analyse als Luftblase entpuppt. Deshalb poche ich ja so ausgiebig auf den Doppelblindtest, der als einziger die Möglichkeit gibt, festzustellen ob überhaupt Unterschiede zwischen zwei Hörereignissen vorhanden sind, ganz gleich ob diese subjektiv als "besser" oder "schlechter" empfunden werden. Und selbst gestandene Musiker (Kirchenmusiker mit A-Examen!) habe ich schon einer solchen Selbsttäuschung erliegen sehen während einer Produktion die mit ihnen machte. Wir konnten ganz klipp und klar ausmachen, daß zwischen dem was er vorher und nachher hörte absolut kein Unterschied wahrgenommen werden konnte.
Daher bin ich im Laufe der Jahre außerordentlich kritisch geworden mit "Höreindrücken" oder solchen Hörvergleichen. Was ich nicht im unterbrechungsfreien Umschaltvergleich nach genauem Hinhören festelle ist für mich nicht glaubwürdig. Da traue ich auch meinen eigenen Ohren nicht. Hören, dann irgendwas umstecken, oder sonstwie verändern, dann wieder hören, das führt zu Fehlinterpretationen. Und ganau diese Haltung muß ich den ganzen Hifi- und Highendfreaks unterstellen, daß sie nicht genügend selbstkritisch und selbstzweifelnd sind und somit ihr eigenes Hörvermögen überschätzen.
Das mit dem Reinsilberkabel genauso. Das Silber in der Lotlegierung hat einen anderen Zweck als die Leitfähigkeit zu erhöhen, sondern es dient soweit ich noch weiß dazu, die chemische Halbarkeit der Lötstelle zu erhöhen (hat mir mal vor Jahren ein Fertigungsingenieur einer Firma gesagt die kommerziell Leiterplatten bestückt und lötet), wenn Bauteile versilberte Anschlüsse haben, ebenso Zusätze von Gold. Hier können die Chemiker und Metallurgen genauere Auskunft geben.
MfG
Rainer
Du schreibst hier: ""Die Schallausbreitung, die sich nach jedem Vorstufen-Wechsel z.T. dramatisch verbesserte, hat nochmals einen Zugewinn bekommen""
Solches darf wirklich mit Fug und Recht bezweifelt werden. Was hat denn die SchallAUSBREITUNG mit der Vorstufe zu tun? Die Schallausbreitung ist abhängig von Deiner Raumakustik, doch nicht von den elektrischen Eigenschaften einer Vorstufe.
MfG
Rainer
Solches darf wirklich mit Fug und Recht bezweifelt werden. Was hat denn die SchallAUSBREITUNG mit der Vorstufe zu tun? Die Schallausbreitung ist abhängig von Deiner Raumakustik, doch nicht von den elektrischen Eigenschaften einer Vorstufe.
MfG
Rainer
Hallo Thomas,
der "Äther" war eine Hypothese, an die man aber fest glaubte. Das Scheitern des bekannten "Michelson-Versuches" brachte die Wissenschaftler zur Einsicht, daß dieser "Äther" nicht existiert.
MfG
Rainer
der "Äther" war eine Hypothese, an die man aber fest glaubte. Das Scheitern des bekannten "Michelson-Versuches" brachte die Wissenschaftler zur Einsicht, daß dieser "Äther" nicht existiert.
MfG
Rainer
Dis Hypothese war immerhin so gefestigt, dass Maxwell seine Gleichungen auf hydrodymischer Strömungslehre aufbauen konnte und Tesla zumindest geglaubt hatte aus dem Äther Energie zu gewinnen.
Just zu diesem Zeitpunkt trat Einstein auf den Plan und diskutierte den Äther weg. Das Timing ist suspekt.
Der Michelson-Morley Versuch ergab immerhin 10km/s, nicht 0...
Alleine aus der Unschärferelatin ergeben sich Kräfte im Vakuum. (Casimir-Effekt)
Es gibt jemanden der den Michelson-Versuch mit Schallwellen wiederholt hat: Siehe http://www.norbertfeist.de.
Was hältst du davon?
Es gibt auch ein paar ernstere Theorien aus dem "Äther" Energie zu gewinnen.
So als umkehrung des Laserprinzips. War mit aber mathematisch zu hoch. Vielleicht habe ich das PDF noch.
Kosmolisch ist wohl nachgewiesen, dass die Energie nicht konstant ist, sondern eine Funktion des Raums.
Fürs Amusement jedenfalls gibts Prof. Meyl...
http://www.k-meyl.de/de/
Das gefällt dir sicher...
Dazu gehört dann aber noch:
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/
Just zu diesem Zeitpunkt trat Einstein auf den Plan und diskutierte den Äther weg. Das Timing ist suspekt.
Der Michelson-Morley Versuch ergab immerhin 10km/s, nicht 0...
Alleine aus der Unschärferelatin ergeben sich Kräfte im Vakuum. (Casimir-Effekt)
Es gibt jemanden der den Michelson-Versuch mit Schallwellen wiederholt hat: Siehe http://www.norbertfeist.de.
Was hältst du davon?
Es gibt auch ein paar ernstere Theorien aus dem "Äther" Energie zu gewinnen.
So als umkehrung des Laserprinzips. War mit aber mathematisch zu hoch. Vielleicht habe ich das PDF noch.
Kosmolisch ist wohl nachgewiesen, dass die Energie nicht konstant ist, sondern eine Funktion des Raums.
Fürs Amusement jedenfalls gibts Prof. Meyl...
http://www.k-meyl.de/de/
Das gefällt dir sicher...
Dazu gehört dann aber noch:
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/
Hast du noch nie am EQ geschraubt und eine Verbesserung gehört, obwohl er auf Bypass war oder der EQ vom falschen Kanal?
Wem sowas noch nie passiert ist, hat noch nie etwas mit der Tontechnik zu tun gehabt...
MfG
Rainer.
P.S.: Das mit dem "akustischen Michelson-Versuch" muß ich mir in aller Ruhe durchlesen...
MfG
Rainer.
P.S.: Das mit dem "akustischen Michelson-Versuch" muß ich mir in aller Ruhe durchlesen...
Hallo Rainer.
Was ich damit sagen will: Man sollte sich nicht auf vorhandenem Wissen ausruhen, sondern immer auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass eine Theorie zwar nicht falsch, aber unvollständig sein kann. Wann man diese Überlegungen anstellen sollte, und wann nicht, ist eine philosophische. Die Ohmschen Gesetze bei Hifi-Anlagen anzuzweifeln, ist sicher falsch. Aber z.B. das Wissen um die Vorgänge beim Hören für vollständig und 100% richtig zu halten, ist zweifelhaft.
Das ist dann eben der Unterschied zwischen dem "Genie" (oder zumindest dem seriösen Forscher, der Theorien begründet und fundiert anzweifelt) und dem Esoteriker...
Auf die elektrische Seite wollte ich mit dieser Diskussion auch gar nicht hinaus, sondern eher auf die Frage "was hört man und was hört man nicht". Ich denke, da steckt trotz aller Erfolge die Forschung noch ziemlich in den Kinderschuhen. Viel mehr als blosse Phänomenologie kann die Wissenschaft da AFAIK nicht vorweisen.
Beim Sehen ist man da deutlich weiter. Übrigens: Da hat man auch immer geglaubt, das 25 Bilder in der Sekunde völlig ausreichen. Es zeigt sich aber, dass eine höhere Wiederholrate für Auge und Gehirn doch deutlich entspannender ist. Ähnliches kann ich mir auch beim Hören vorstellen.
Jens
ich meine: Forschung funktioniert, indem man auf den bekannten TatsachenDas ist sicher richtig. Aber die wirklich wesentlichen Entdeckungen beruhen oft darauf, dass man eben doch mal bis dahin für unfehlbar gehaltene Theorien hinterfragt und mit neuen Methoden nochmal neu auf den Prüfstand stellt. Die Beispiele Relativitätstheorie, Quantenmechanik usw. sind ja hier schon genannt worden. Auch da gab es jedesmal einen Aufschrei und viel Gegenwind, bis man das schlussendlich akzeptiert hat, weil die Beweise dann doch eine eindeutige Sprache sprechen.
aufbaut was Vorgänger schon erforscht haben. Sonst würden wir immer wieder bei
Adam und Eva anfangen.
Was mir bei den ganzen Gurus, die solche fragwürdigen Artikel wie z.B. der
Gabor-Link anbieten immer wieder auffällt: Vor einer seriösen Untersuchung
drücken sie sich indem sie entweder ganz lächerliche Gründe anführen oder die
Beweislast umkehren wollen. Auch bei Herrn Heinrich ist mir das aufgefallen.
Was ich damit sagen will: Man sollte sich nicht auf vorhandenem Wissen ausruhen, sondern immer auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass eine Theorie zwar nicht falsch, aber unvollständig sein kann. Wann man diese Überlegungen anstellen sollte, und wann nicht, ist eine philosophische. Die Ohmschen Gesetze bei Hifi-Anlagen anzuzweifeln, ist sicher falsch. Aber z.B. das Wissen um die Vorgänge beim Hören für vollständig und 100% richtig zu halten, ist zweifelhaft.
Das ist dann eben der Unterschied zwischen dem "Genie" (oder zumindest dem seriösen Forscher, der Theorien begründet und fundiert anzweifelt) und dem Esoteriker...
Auf die elektrische Seite wollte ich mit dieser Diskussion auch gar nicht hinaus, sondern eher auf die Frage "was hört man und was hört man nicht". Ich denke, da steckt trotz aller Erfolge die Forschung noch ziemlich in den Kinderschuhen. Viel mehr als blosse Phänomenologie kann die Wissenschaft da AFAIK nicht vorweisen.
Beim Sehen ist man da deutlich weiter. Übrigens: Da hat man auch immer geglaubt, das 25 Bilder in der Sekunde völlig ausreichen. Es zeigt sich aber, dass eine höhere Wiederholrate für Auge und Gehirn doch deutlich entspannender ist. Ähnliches kann ich mir auch beim Hören vorstellen.
Jens
Da hat man auch immer geglaubt, das 25 Bilder in der Sekunde völlig ausreichen.Wer hat geglaubt?
Das lässt sich bei jedem Kameraschwenk im Kino (also 24 frames/s) widerlegen.
Man hat es eben lange für ausreichend erachtet. DESWEGEN sind ja die Frameraten im Kino und beim Fernsehen alle so um die 25frame/s festgelegt worden.
Das Auge unterscheidet bei 25 Bildern pro Sekunde keine Einzelbilder mehr, sondern das Gehirn interpretiert das wahrgenommene als flüssige Bewegung. Dass das eben bei extrem bewegten Motiven nicht ausreicht ist das eine; dass das "Flimmern" das Auge schnell ermüdet, ist das andere. Diese Erkenntnisse sind aber deutlich jünger als Kino und Fernsehen...
Jens
Das Auge unterscheidet bei 25 Bildern pro Sekunde keine Einzelbilder mehr, sondern das Gehirn interpretiert das wahrgenommene als flüssige Bewegung. Dass das eben bei extrem bewegten Motiven nicht ausreicht ist das eine; dass das "Flimmern" das Auge schnell ermüdet, ist das andere. Diese Erkenntnisse sind aber deutlich jünger als Kino und Fernsehen...
Jens
Langsam, das sind zwei paar Sachen.
Einmal die Bewegung, da sehen 24Bilder/s schon flüssig aus. Einzelbilder verschwimmen bei ca. 10frames/s zu einer Bewegung. Alte Schwarz-weiss-filme oder 8mm oder Amateur-16mm hatten daher auch nut 16frames/s. Ich denke 24bilder/s sind ein Kompromiss wegen Materialverbrauch und ausreichend in normalen Filmsituationen.
Das andere ist das Flimmern. Dieses ist Helligkeitsabhängig. Kinobilder werden daher 2x (also 48Hz) oder 3x(bei 16bildern/s, auch 48Hz gezeigt). Bei Fernsehen ist man gleich zu 50 Halbbildern gegangen.
Je grösser die Helligkeit desto stärker stört das Flimmern. Im dunklen Kino reichen 48Hz, bei alten Fernsehern sind auch locker 50Hz ok. Erst bei neueren hellere Fernsehern und Computerbildschirmen mit weissen Hintergrund nervt das Flimmern. Mich z.B. stören 60Hz nicht, da flimmert nichts (kaum was), ausser man schaut vorbei. (an der Seite ist man empfindlicher dafür). Manche wollen dennoch 75Hz oder 80Hz. Mehr macht keinen Sinn, denn das Maximum bei einer bestimmten Helligkeit liegt bei ca. 75Hz. 90Hz Bildschirmwechselfrequenz ist also so unsinnig wie 96kHz...
Macht man das Flackern noch heller, wird das Auge wieder träge, da überstrahlt. Und die maximal sichtbare Flimmerfrequenz sinkt wieder.
Wenn man
Einmal die Bewegung, da sehen 24Bilder/s schon flüssig aus. Einzelbilder verschwimmen bei ca. 10frames/s zu einer Bewegung. Alte Schwarz-weiss-filme oder 8mm oder Amateur-16mm hatten daher auch nut 16frames/s. Ich denke 24bilder/s sind ein Kompromiss wegen Materialverbrauch und ausreichend in normalen Filmsituationen.
Das andere ist das Flimmern. Dieses ist Helligkeitsabhängig. Kinobilder werden daher 2x (also 48Hz) oder 3x(bei 16bildern/s, auch 48Hz gezeigt). Bei Fernsehen ist man gleich zu 50 Halbbildern gegangen.
Je grösser die Helligkeit desto stärker stört das Flimmern. Im dunklen Kino reichen 48Hz, bei alten Fernsehern sind auch locker 50Hz ok. Erst bei neueren hellere Fernsehern und Computerbildschirmen mit weissen Hintergrund nervt das Flimmern. Mich z.B. stören 60Hz nicht, da flimmert nichts (kaum was), ausser man schaut vorbei. (an der Seite ist man empfindlicher dafür). Manche wollen dennoch 75Hz oder 80Hz. Mehr macht keinen Sinn, denn das Maximum bei einer bestimmten Helligkeit liegt bei ca. 75Hz. 90Hz Bildschirmwechselfrequenz ist also so unsinnig wie 96kHz...
Macht man das Flackern noch heller, wird das Auge wieder träge, da überstrahlt. Und die maximal sichtbare Flimmerfrequenz sinkt wieder.
Wenn man
Hallo Rainer
Wahrscheinlich wirst Du es mir nicht glauben:
Ich wechselte bei mir zu hause von einer Linn Wakonda auf eine Linn Kairn (beide mit Schaltnetzteil) und hernach auf eine Linn AV5103. Zuvor hatte ich auch noch andere Vorstufen dran. Insbesondere beim Wechsel von Wakonda zu Kairn geschah Dramatisches: Die kleinen Linn Kaber produzierten ein Klangbild, als wären sie Tonsäulen vom Format einer mannshohen Magneplanar. Im ersten Moment war ich erschrocken, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Diese Klangwand-Wirkung fällt selbst dann nicht in sich zusammen, wenn sich Menschen nahe am Lautsprecher aufhalten. Die Lautsprecher-Plazierung ist seither weniger heikel.
Für mich ist klar: Die Elektronik hat einen enormen Anteil am Klanggeschehen, selbst wenn die Unterschiede messtechnisch kaum auffallen.
@ThomasT
Nein, beim EQ nicht, aber ich kenne Ähnliches, z.B. Verpolung des Mittelton-Chassis erst nach Stunden gemerkt etc. aber immerhin gemerkt.
Gruss Christian-B
Was ich nicht im unterbrechungsfreien Umschaltvergleich nachJa, da muss man kritisch bleiben.
genauem Hinhören festelle ist für mich nicht glaubwürdig.""Die Schallausbreitung, die sich nach jedem Vorstufen-WechselSolches darf wirklich mit Fug und Recht bezweifelt werden. Was hat
z.T. dramatisch verbesserte, hat nochmals einen Zugewinn bekommen""
denn die SchallAUSBREITUNG mit der Vorstufe zu tun?
Hast du noch nie am EQ geschraubt und eine Verbesserung gehört,
obwohl er auf Bypass war oder der EQ vom falschen Kanal?
Wahrscheinlich wirst Du es mir nicht glauben:
Ich wechselte bei mir zu hause von einer Linn Wakonda auf eine Linn Kairn (beide mit Schaltnetzteil) und hernach auf eine Linn AV5103. Zuvor hatte ich auch noch andere Vorstufen dran. Insbesondere beim Wechsel von Wakonda zu Kairn geschah Dramatisches: Die kleinen Linn Kaber produzierten ein Klangbild, als wären sie Tonsäulen vom Format einer mannshohen Magneplanar. Im ersten Moment war ich erschrocken, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Diese Klangwand-Wirkung fällt selbst dann nicht in sich zusammen, wenn sich Menschen nahe am Lautsprecher aufhalten. Die Lautsprecher-Plazierung ist seither weniger heikel.
Für mich ist klar: Die Elektronik hat einen enormen Anteil am Klanggeschehen, selbst wenn die Unterschiede messtechnisch kaum auffallen.
@ThomasT
Nein, beim EQ nicht, aber ich kenne Ähnliches, z.B. Verpolung des Mittelton-Chassis erst nach Stunden gemerkt etc. aber immerhin gemerkt.
Gruss Christian-B
Ich glaube es Dir nicht! Und wenn wirklich, dann hat Dein Linn bestimmt wieder so eine Trickschaltung drin die für einen besonderen Steroeffekt sorgt (z.B. diese Basisverbreiterungsschaltung). Aus solchen Gründen lehne ich von vornherein jegliche Verwendung von Hifi-Komponenten im Studiobereich ab. Man kann bei den Dingern nie wissen ob sie nicht irgendwie "gesoundet" sind. Bei vielen Hifi-Komponenten ist dies definitiv der Fall.
Du kannst mir eines glauben: Ich habe in meiner ganzen Berufstätigkeit in der professionellen Tonstudiotechnik noch niemals solche Sachen erlebt und auch noch kein Anwender hat mir jemals davon berichtet, daß Kabel oder Verstärker einen Einfluß haben auf den Klang oder gar auf die Schallausbreitung.
Laßt den Hifi-Kram aus dem Studio draußen, man weiß nie so recht, was man da wirklich vor sich hat. Letztlich betrügt man sich damit nur selbst.
MfG
Rainer
Du kannst mir eines glauben: Ich habe in meiner ganzen Berufstätigkeit in der professionellen Tonstudiotechnik noch niemals solche Sachen erlebt und auch noch kein Anwender hat mir jemals davon berichtet, daß Kabel oder Verstärker einen Einfluß haben auf den Klang oder gar auf die Schallausbreitung.
Laßt den Hifi-Kram aus dem Studio draußen, man weiß nie so recht, was man da wirklich vor sich hat. Letztlich betrügt man sich damit nur selbst.
MfG
Rainer
"Eine Patentanmeldung besagt noch lange nicht, daß die Erfindung auch einen praktischen Nutzen bringt. "
Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, daß ein heute angemeldetes Patent meist nur ein Knüppel in die Beine der Konkurrenz darstellt, um die eigene Position aufrecht zu erhalten und weniger der Intelligenz einer Überlegung zeugt. Und in der Tat wird z.T: der allergrößte Quatsch patentiert, nur um vor der Konkurrenz einen Fuss in der Tür einer neuen Richtung zu haben.
Ich komme an dieser Stelle nicht umhin, auf folgenden Fall zu verweisen:
Patent auf einen pointenfreien Witz
Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, daß ein heute angemeldetes Patent meist nur ein Knüppel in die Beine der Konkurrenz darstellt, um die eigene Position aufrecht zu erhalten und weniger der Intelligenz einer Überlegung zeugt. Und in der Tat wird z.T: der allergrößte Quatsch patentiert, nur um vor der Konkurrenz einen Fuss in der Tür einer neuen Richtung zu haben.
Ich komme an dieser Stelle nicht umhin, auf folgenden Fall zu verweisen:
Patent auf einen pointenfreien Witz
...Ja, und genau um dieses noch weiter auszuweiten, ist erst vor ein paar Tagen eine EU Richtlinie abgesegnet worden, die eine Katastrophe für alle mittelständischen Firmen im IT Sektor darstellt.
