ich will vielleicht im frühjahr 2001 den audio engineer kurs bei der sae machen. mich würde eure meinung zu dieser schule interessieren, und vorallem wie angesehen sie in der "richtigen" arbeitswelt ist.
auf rege beteiligung freu ich mich.
David
high david!
auch ich wollte im bereich der tontechnik meine broetchen verdienen und habe dem
entsprechend angefangen, mich sehr umfassend ueber ausbildungsmoeglichkeiten zu informieren.
ich habe also superviele leutchen gesprochen und angemailt, um mir aus den
verschiedenen meinungen ein moeglichst umfassendes bild machen zu koennen.
es gibt da also den akademischen weg: entweder an der hdk berlin (ist am haertesten), in
detmold oder eben an der rsh/fh duesseldorf, an allen drei hochschulen hast du erstmal
richtig knackige aufnahmepruefugen zu bestehen, die aufnahmekriterien sind schwer
nachzuvollziehen und u. a. durch ein "etwas" eliteres und arrogantes denken entsprechenend
hochgeschraubt. ich will dich nicht entmutigen, aber wenn dein musikalisches level nicht das
eines ausgebildeten, studierten musikers ist, braucht du da gar nicht erst anzutanzen, und
wenn dem so ist, solltest du trotzdem vorher (1/2 bis 1 jahr vorher) unterricht bei einen prof
deines instrumentes nehmen... nenn es ruhig schleimerei, das trifft es schon ganz gut. ich habe
in duesseldorf die aufnahmepruefung mit schlagzeug gemacht... ich behaupte mal, das ich auf
meinen instrument recht fit bin, habe mich aber strikt geweigert, irgenteinem prof 1 jahr
vorher mein geld in den hintern zu schieben, da ich sowieso einen recht guten
schlagzeuglehrer habe...ich habe die pruefung nicht geschafft, im nachhinein auch besser so,
den der bezug zur praxis ist an keiner der hochschulen der groesste.
so, dann haetten wir da die privaten ausbildungsstaetten, sprich sae und sft (
www.schule-fuer-tontechnik.de):
sae ist superteuer und ( nicht nur ) meiner meinung nach mehr was fuer traeumereien in einer
high-end-umgebung, ausserdem interessiert ma sich dort wohl recht wenig fuer dein
fortkommen; also, finger weg von der SAE!
die sft ist klein, preiswerter und hat zumindest mich nach einem persoenlichen
besuch ueberzeugt, dort meine ausbildung zu machen...
dort steht die praxis definitiv im vordergrund, aber auch hier kriegst du nichts geschenkt,
ohne engagement und eigeninitiative laeuft nix...
gerade bei den privaten ausbildungen muss du dir darueber im klaren sein, das die
ausbildung nur ein angebot fuer dich darstellt, dir eine solide basis zu erarbeiten und zu
ueben, den besonders in diesen berufen kommt es nicht auf einen schein an, den du
vorweisen kannst, sondern auf das, was du wirklich drauf hast, und wenn tontechnik wirklich
dein ding ist, muesste dir das eigentlich gefallen...
zu guter letzt gibt es da noch den autodidaktischen weg, dieser ist meist der mit den besten
vorausetzungen, auch um weiter zukommen und sich fortzubilden,
aber wenn dieser weg sich eben nicht so ergeben hat (wie auch bei mir), muss man halt
anderwaertig schauen, um sich die fehlenden grundlagen zu erarbeiten.
so, ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, bis denne, christoph.
p.s.: ich hab den text ausgeschnitten, weil hier im forum
schonmal jemand ungefähr dasselbe gefragt hat... ;-)