sie taucht nicht auf...zumindest bei mir. Habe Kondensatorkapseln an nem XLR und betreibe die normalerweise über ein MD mit pluginpower 4V...alles toll! Jetzt hänge ich die an mein Interface In schlate die 48V ein und nichts passiert, die mikros reagieren erst extrem wenig bei voll aufgerissenem preamp... Jemand eine Idee??? Die Kapsel hängt einfach am XLR 1-Masse, 2-Hot, 3-Masse... Jemand eine Idee??? THX!
Hallo Georg, Grundcheck: 1. Liegt die Phantompower tatsächlich an der XLR-Buches an? Stimmt die Pinbelegung? (1=Masse; Pin 2 & 3 = +48V) 2. Funktionieren die Mikros an einem anderen Preamp? 3. Wird die Phantompower per Software oder mit einem echten Schalter aktiviert? Bei Softwareschalter könnte ein BUG vorliegen. Gruß M. Hein
Aaaaalso, die Phantompower funktioniert bei beiden Interface Ins nicht (motu828) außerdem funktioniert sie bei meinem Mischpult auch nicht. Beides sind Hardware-Schalter. Mein Rode funktioniert noch einwandfrei über die selben Geräte! Habe leider kein messgerät zur Hand. Gibts da Möglichkeiten???
Sicher hilft dir Jörg Wuttke in seinem Mikrofonaufsatz mit der Überschrift: 13. Die 48V-Phantomspeisung und ihre Geister: http://www.schoeps.de/D-2004/PDFs/Mikrofonbuch_Kap13.pdf Üblicherweise gehört zur Phantomspeisung die in der Studiotechnik allgemein übliche symmetrische Anschlusstechnik. Dieser angesprochene unsymmetrische MD-Eingang ist schon grauslich.
Moin... Wie Rainer oben schon schrieb, die Pinbelegung ist falsch. Richtig wäre 1 Masse/Schirm, 2 Signal "+", 3 Signal "-". Phantom liegt auf mit Masse auf 1, 48V auf 2/3. So, wie das jetzt beschaltet ist, ist die Phantomspeisung kurzgeschlossen. Um die Phantomspeisung nutzen zu können, müsstest du an deiner Kapsel zudem symmetrische Anschlüsse haben, was scheinbar nicht der Fall ist. Und die Kapsel scheint im "Normalfall" MD-Recorder eben unsymmetrisch Tonadergespeist zu sein. Ohne aufwändigen Umbau bzw. Zusatzbeschaltung ist da mit üblicher Phantomspeisung nichts zu machen... Jens
Hallo Georg, wenn es sich bei Deinem Mikrofon, wie ich vermute, um ein unsymmetrisches MD-Mikrofon handelt, dann sind (oder waren bereits) die 48 Volt Phantomspeisung dafür wahrscheinlich tödlich!!! Habe in frühen Jahren selbst schon diese bittere Erfahrung machen müssen. Im Regelfall geht bei dieser Art Mikros über eine Leitung eine niedrige Spannung zur Versorgung der Elektretkapsel, resp. deren FET, über die andere Leitung geht das Signal in den MD-Player. Wenn es ein solches Mikro ist, probier es nochmal am MD aus, ob es noch geht und schließ es bitte niiiiiiieeee wieder an eine P 48 an. Falls es sich um eine andere Art Mikrofone handelt, so müsste man genaueres über dessen Versorgung und Arbeitsweise bzw. Anschlussbelegung wissen. Gruß Martin
Nein. Allein schon durch die Speisewiderstände im Pult reduziert sich der Stromfluss auf ein paar Milliampere. Zudem sollte die Gesamtversorgung für die P48 schon netzteilseitig kurzschlussfest ausgelegt sein. Jens
Mit der Masse an Pin 3 hast Du erstmal die Phantomspeisung außer Gefecht gesetzt. Phantomspeisung zeicnet sich dadurch aus, dass jeweils die Hälfte des Versorgungsstroms durch die Adern 2 und 3 zum Mikrofon hin fließt und der Gesamt-Versorgungsstrom durch die Abschirmung/Masse zurück zum Vorverstärker. Daher müssen die Adern 2 und 3 absolut gleichwertig gegenüber Masse sein ("Symmetrische Anschlusstechnik"). Die Steckerarten Miniklinke und Cinch (RCA) können dies NICHT bieten, genausowenig der normale DIN-Rundstecker. Bei der großen Stereoklinke gibt es eine Sonderbeschaltung, die das kann (Spitze entspricht XLR-Pin 2, Ring entspricht XLR-Pin 3, Schaft entspricht XLR-Pin 1). Übrigens sind die Mikrofon-Vorverstärker in Soundkarten in der Regel so miserabel, dass ich einen weiten Bogen darum machen würde. Hier wäre z.B. ein kleines Behringer-Pult (UB 1204 PRO) angebracht, an das Du die Mikrofon anschließt. Das Ding hat zwei Ausgänge, einen Hauptausgang (z.B. zum Anschluss an den MD) und einen Alternativ (ALT 3-4)-Ausgang, z.B. zum Anschluss an die Soundkarte. Durch Tastendruck in jedem Mikrofonkanal legst Du fest, ob das Mikrofon in der Soundkarte oder im MD erscheinen soll. Nimmst Du das 1204 FX, hast Du sogar ein eingebautes Effektgerät. Viele Grüße Michael
""Die Steckerarten Miniklinke und Cinch (RCA) können dies NICHT bieten, genausowenig der normale DIN-Rundstecker"" Da muß ich widersprechen: Der DIN-Rundstecker kann es auf jeden Fall. Pin 1 und 3 sind dann a- und b-Ader und der Pin 2 geht an den Schirm. Wurde früher bei allen Mikrofonen so gemacht. Meine älteren Neumann-Mikrofone der FET-80-Serie haben noch den 3-poligen DIN-Stecker. MfG Rainer
Anschlussstecker bei Mikrofonen: Steckerbelegung Kleintuchel, Klein-DIN oder Großtuchel - selbst wenn heute allgemein dafür nur XLR 3-pol üblich sind. Miniklinke 2,5 mm - 3,5 mm oder Klinke 6,3 mm sind nicht ernsthaft zur Tontechnik zu zählen.
Anschlussstecker bei Mikrofonen Kleintuchel oder Klein-DIN
Hi, diese Diskussion gab es glaube ich schon einmal vorher. Warum sollte den der 6.3mm Klinkenstecker nicht "professionell" sein? Da kann man wunderschoen symmetrische Signale mit uebertragen. Oder verraetst Du uns Deine Kriterien fuer Professionalitaet? Dirk
Richtig!, die Kontaktsicherheit läßt oftmals zu wünschen übrig. Und mit der Symmetrie kann es auch nicht weit her sein, denn aufgrund des Aufbaus ist die Kapazität vom Schaft zum Ring größer als die vom Schaft zur Spitze. Man mag das jetzt als Haarspalterei abtun, aber wenn man hohe Anforderungen stellt wei z.B. beim Rundfunk, wo u.U. Symmetrie bis über 80 dB gefordert wird, kann dies schon zu Problemen führen.
Hallo, also, ich weiss ja nicht wie ihr an euren Steckern herumzerrt, aber bisher habe ich noch nicht Probleme gehabt mit Kontaktproblemen bei Klinkensteckern, solange man im Aufnahmebetrieb sorgfältig damit umgeht. Aber ich würde auch einen XLR bevorzugen, wenn es auf die mechanische Sicherheit ankommt. Die meisten Probleme entstehen meiner Meinung nach aber meistens durch schlecht ausgeführte Kabelsicherungen oder Lötstellen, d.h. das Innere des Steckers, und nicht wegen der Konzeption des Steckers selbst. "Road"-Tauglichkeit muss nicht unbedingt "Professionalität" bedeuten (Ich werfe meine Mikrofone auch nicht herum). Das die symmetrische Signalführung an sich weniger gut funktionieren könnte wegen des Kapazitätunterschieds leuchtet mir ein und finde ich endlich ein überzeugendes Argument. Haarspalterei ist das auf keinen Fall, auch wenn ich mich freue, dass meine Anforderungen sogar den des "strengen" Rundfunks entsprechen! (Komisch, dass die in anderen Abteilungen - nämlich oft dort, wo es richtig drauf ankommt - weniger hohe Anforderungen stellen) Leider werden Einschleifwege bei den meisten Mischpulten nur als (unsymmetrische) Klinkenbuchse ausgeführt. Darüber kann ich mich schon eher ärgern. Gr. Dirk
Hi DirkF, interessant, von dir zu hören, dass du an deinen Profi-Mikrofonen mit Phantomspeisung die schönen unprofessionellen 6,3 mm Klinkenstecker liebst. Dein Jubel ist mir unverständlich. Mach' nur weiter so mit deiner Heimtechnik. Man muss sich schon bemühen, nicht zu sehr in die preisgünstige semiprofessionelle Technik hineingezogen zu werden. Die Angebote sind ja verlockend. Trotzdem sind korrodierende Klinkenstecker ein großer Übel. Die kommen mir nicht an die empfindlichen Mikrofone. Zur Tonaufnahme suche ich auch keine billigen Heim-Mischpulte mit Klinkeneingängen und den immer dazugehörenden recht schwachen technischen Daten.