Phantomspeisung ist ein phantom...

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Antwort#21
Habe sie bekommen, melde mich noch. War aber in den letzten Tagen auch gesundheitlich auch nicht ganz fit.

Grüße
Rainer
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Antwort#22
Hallo Dirk,
es ist nicht der Klinkenstecker alleine, sondern oftmals auch noch das Gegenstück - nämlich die Klinkenbuchse im Pult - was zusammen mit dem Klinkenstecker die Kontaktprobleme bereitet. Die Kontaktdrücke sind einfach zu gering. Mit Lötstellen habe ich nie Probleme gehabt und Kurzschlüsse im Klinkenstecker lassen sie bei entsprechender Sorgfalt auch vermeiden.
Roadtauchglichkeit und Professionalität: Gewiß wird keiner vorsätzlich seine Mikrofone herumwerfen. Es kommt aber leider hin und wieder mal vor, daß einer einen Mikrofonständer umwirft. Mir hat auch schon mal bei einer Oratorienaufführung einer aus dem Chor ein Ständer mit einem U87 umgeworfen! Zum Glück hat es ihm nichts geschadet. Ein anderer warf mir einen Ständer mit einem KM84 um - Mikrofon Totalschaden, Kapsel defekt und Rohr verbogen!. Zum Glück hatte mein Kunde eine Haftpflichtversicherung für solche Fälle, sonst wäre es ihm teuer gekommen. Es passiert also immer mal was.
Aber die Zugentlastung der Klinkenstecker ist doch einfach mangelhaft.

MfG
Rainer
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Antwort#23
hallo Rainer,
eine Frage, die mir einfiel, als ich das grad las: jemand (Kunde) schmeisst einen Mik-Ständer samt U87 um und Du sagst, es ist dem Mikrofon nichts passiert... War das dann trotzdem ein Fall für seine Haftpflichtversicherung?
Ich denke daran, dass man auf Anhieb nie wissen kann, was da wirklich mit dem Mikro passiert ist, dass man es zum abchecken einschicken sollte, etc. Ich hätte in so einem Fall halt ein ungutes Gefühl und würde es nicht gern damit bewenden lassen, zu sagen: 'bitte machen Sie das nicht nochmal!' und ausserdem würden mich Dellen im Mikrofon genau so ärgern, wie Beulen im Autoblech, die fremdverursacht sind.
...und sollten Unfälle dieser Art schon im Vertrag geregelt sein oder wird das standardmässig von den jeweiligen Haftpflichtversicherungen abgedeckt?
(man sollte auch daran denken, dass man jederzeit auch selbst einen Schaden verursachen kann. z.B. über eine Bratsche stolpern :)
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Antwort#24
Hallo.
Dein Ratschlag geht an der Frage in einigen Punkten leider völlig vorbei.
Sicher hast du mit deinen Vorbehalten gegen Soundkarten-Vorverstärker recht. Aber bei einem "Interface" denke ich da an was externes, und zumal es 48V liefern kann, dürfte es zumindest in der Semipro-Liga spielen. Was bedeutet, dass der Preamp besser sein dürfte als der in dem von dir vorgeschlagenen Behringer-Zigarrenkistchen.
Jens
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Antwort#25
...wenn ich bei Behringer den Typenzusatz 'PRO' lese oder im Prospekt was von 'High-End' Preamp, wird mir schlecht. Aber wer das glaubt - für den ist jeder Tag der 1. April
:)
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Antwort#26
Es war dem U87 tatsächlich nichts passiert, nicht mal ne Beule. Aber Du hast recht, man sollte solche mögliche Fälle eigentlich vorher klären wie es da mit der Versicherung steht.
Ich kenne einen anderen Fall aus einer meiner früheren Firmen, als ein Bruel&Kjaer-Meßmikrofon auch hingefallen war. Man sah ihm von außen zwar nichts an, aber es mußte eingeschickt werden, die Membran war verspannt.

MfG
Rainer
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Antwort#27
Ich habe den Schaltplan vom Ultragain2000 vorliegen (Verstärker von Eingangs-
bis Ausgangsstufe, allerdings ohne Netzteil und Filter). Ich muß gestehen, daß an
der Schaltung nichts Schlechtes zu finden ist. Dieses Konzept findet man durchaus
auch in wesentlich teuereren Verstärkern. Bei dem Behringer läßt sich sogar die
Ausgangssymmetrie abgleichen!
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Antwort#28
"Kurzschlußfestigkeit" ist eine Frage des Schaltungsdesigns. Da auch ein Kabel einen
Schluß zwischen den Adern oder Ader und Schirm haben kann, erwarte ich eigentlich,
daß jede Stufe dauerkurzschlußfest ist.
Das Argument gegen Klinken ist die Kontaktsicherheit. Die Kontaktfedern in der Buchse
bieten nicht die nötige Kontaktsicherheit, besonders, wenn die Oberflächen korrodieren.
Die solideste Verbindung ist die Messerleiste. Auch bei kleiner Kontaktfläche ist der
Druck so hoch, daß eine sichere elektrische Verbindung gewährleistet ist. Korrosion
findet an der Kontaktfläche - im Vergleich zu anderen Verbindungen - nicht statt.
Korrosionsprobleme kennt man auch an anderer Stelle: den Schaltern. Da nur Spannungen
ohne Stromfluß geschaltet werden, können sich die Kontaktflächen nicht "freibrennen".
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Antwort#29
Hallo Manfred,
wo steht denn, dass ich gerne mit Klinkenstecker phantomspannung-benoetigende Mikrofone anschliesse? Das wuerde ich eher ungerne machen, aber *prinzipiell* ist es moeglich und man sollte *prinzipiell* nicht diese Stecker in ein anderes Segment verurteilen.
Wobei mir gleich noch auffaellt, dass Du anscheinend das Heimsegment als minderwertig ansiehst, als die "professionelle" Studiotechnik. Tja, was soll man dazu sagen? Stimmt halt nicht, es gibt genuegend ausserordentlich gute "Heim"-geraete, die gerne in den "professionellsten" Studios verwendet werden. (z.B. CD-Spieler, DA-Converter, Verstaerker)
Gruss,
Dirk
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Antwort#30
DirkF postet: Wobei mir gleich noch auffaellt, dass Du anscheinend das Heimsegment als minderwertig ansiehst, als die "professionelle" Studiotechnik. Tja, was soll man dazu sagen? Stimmt halt nicht, es gibt genuegend ausserordentlich gute "Heim"-geraete, die gerne in den "professionellsten" Studios verwendet werden. (z.B. CD-Spieler, DA-Converter, Verstaerker).
Das ist fürwahr eine seltene unbewiesene Meinung. Am 1. April.
In meinem Studio verwende ich keine Heim-Converter und -Verstärker.
http://www.prismsound.com/psstudio.htm
http://www.dcsltd.co.uk/index2.html
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Antwort#31
Es handelt sich um ein Motu 828mk2 mit zwei mic-preamps, ich hab ein behringer hier rumstehn, um das ich soweit möglich aber einen riesenbogen mache, die preamps am motu sind nämlich um einiges besser...das höre sogar ich und das will was heißen ;-)
also hab ich zusammengefasst nmullchance ne phantomspeisung an meine unsymmetrisches mirkofon zu bekommen? hab ja nur masse und signal, kein zweites signal!?
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Antwort#32
Hallo,
unbewiesen ist die Behauptung nicht, und auch keine Meinung, denn es ist so.
Ich schrieb ja explizit "DA"-Converter, und so gibt es einige fantastische aus dem Heimbereich, wie z.B. den Philips DAC960, der als Multi-bit converter ohne Probleme auch heutzutage noch unter den 1-bit convertern mithalten kann. Der brauch sich auch vor den dCS nicht zu scheuen. Uebrigens: jeder dCS-Anwender weiss, wie unprofessionell der Service dieser Firma sein kann und man diesen eben schon oefters beanspruchen muss. Daneben macht dCS auch "Heim"-systeme und so mancher meint, dass diese besser sind (dCS selbst setzt seine Resourcen vor allem fuer diese Produkte ein).
Was Verstaerker angeht gibt es viel interessantere Entwuerfe auf dem "Heim"-Markt, wie z.B. die Array Verstaerker, die nun auch als v.d.Hul verkauft werden, glaube ich.
Die meisten "professionellen" CD-Spieler sind schlicht und einfach schlecht. So sind die Tascam Spieler gammelig und haben keine guten Wandler an Bord, man koennte fast meinen, das aufwerk sei ein CD-ROM Laufwerk. Da sind z.B. der Philips CD850 oder das Laufwerk CDD882 wesentlich besser.
Gr.
Dirk
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Antwort#33
Die meisten "professionellen" CD-Spieler sind schlicht und einfach schlecht.
So sind die Tascam Spieler gammelig und haben keine guten Wandler
Du versucht die Quadratur des Kreises.
Professionell und TASCAM sind absolute Gegensätze.
Daran ändert auch die Marktposition nichts.
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Antwort#35
Das sieht alles ganz nett aus und der Prospekt zum ADA-8XR ist schön bunt ...
Halten die Geräte auch die Versprechungen aus den bunten Prospekten?
Der ADA-8(XR) könnte ein interessantes Gerät sein, wenn ich auf ein anderes
Aufnahmemedium umstelle. Leider findet man nirgendwo im Netz Preisangaben.
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Antwort#36
Soeben den deutschen Vertrieb mitsamt Preislisten gefunden.
Bei den Preisen wäre der truematch von StageTec eine echte Alternative.
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Antwort#37
Die Prism-Geräte sind schon was Feines. Hohe Studiotechnik.
Interessant sind Hörvergleiche mit einer Quelle von auf -60 dB abgesenktem Digitalpegel und dann wieder hochverstärktem Pegel.
Da klingt Prism am Durchsichtigsten.
Der DSD-Ausgang ist auch nicht zu verachten.


Wandler auch mit DSD für SACD
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Antwort#38
Hallo Juppy,
wie bist Du an den Plan gekommen?
... schließlich ist es ja kein Geheimnis mehr, dass elektronische Schaltungen nicht urheberrechtlich geschützt werden können und deshalb in Massen nachgebaut werden. Wer sich mal die Mühe macht, und verschiedenen Geräte aufschraubt und hineinschaut, wird sehen dass nicht automatisch, wenn Behringer draufsteht, auch minderwertige Schaltungen bzw. Bauteile drin sein müssen. Die Messungen bestätigen das immer wieder. Und: auch auf die Gefahr hin, Prügel zu kassieren behaupte ich, dass sich alles, was man hören kann, auch messen lässt. Beim Hören sollte man tunlichst darauf achten, dass die Pegel gleich groß sind und die Erwartungshaltung gleich null ist.
Gruß
Martin
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Antwort#40
... ist mir beim Internet-Daddeln über den Weg gelaufen.
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