Die goldene Serie hat ganz hervorragende Toleranzen, da sie nur
selektriert ausgeliefert werden, was bei Stereopaaren immens wichtig ist.
Bei Mono halte ich das nicht für so bedeutsam.
Ich habe im Übrigen noch nie eine Toleranzangabe bei Mikroherstellern gesehen.
Das Mikro muss schon eingeschickt werden. Das muss ich bei Neumamn ja auch.
dann erhalten Sie bei genau einer der obigen Firma exakt dieselben Kapseln wie in den SS-gold
Im Übrigen darf man China nicht mit Billig gleichsetzen.
Es gibt auch Situationen, in denen ich zwei Paare einsetzen muß, wobei dann
alle vier Mikrofone sehr ähnlich sein sollten. Zwischen meinen SCHOEPS CMC54-
Pärchen höre ich keine Unterschiede
Zwei gleiche Instrumente klingen auf der Aufnahme unterschiedlich, weil zwei
Monomikrofone eingesetzt werden. Dies ist ein Feature, daß eine Aufnahme z.B.
mit zwei Flügeln "durchhörbarer machen kann.
Ich gebe zu, bei allen Herstellern ist es aus der Mode gekommen, ein Toleranz-
feld anzugeben.
In dringenden Fällen könnte ich persönlich zu SCHOEPS fahren und kann am nächsten
Tag weiter arbeiten - sei es mit einem gewarteten Mikrofon oder einen Leihgerät.
Nach China werde ich wohl kaum reisen können.
Jetzt bin ich aber neugierig!
1. Welche Firma?
2. Bekommt diese Firma die ausselektíerten Kapseln, die den Ansprüchen an die
Gold-Serie und der billigeren Serien nicht genügen - oder ist es umgekehrt? >:->
Was ich persönlich gerne vermeide. Allerdings habe ich z.B. noch nie ein Klavier oder
einen Flügel aus China gefunden, der nicht billig im Sinne von schlecht ist.
Yung Chang ist ein hervorragendes Beispiel: Nicht intoniert, die Mechanikböden bestehen
aus ungehobelten (!) Latten, wie sie im Baumarkt verkauft werden. Man kann einen
Klavierbauer beauftragen, das Instrument zu bearbeiten und zu verbessern, aber letztlich
wird es immer ein billiger Yung Chang bleiben.
Die Erfahrung mit China-Produkten führt zur Bildung des (Vor)Urteils
China = billig = schlecht.