Lauridsen-Schodder: Verlust der Stereobreite durch EQ

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Antwort#21
Tja, die Quintessenz ist folgende:
Es ist nicht etwa so, das PC-SYSTEME prinzipiell nicht leistungsfähig genug wären, man möge nur nicht glauben, dass man bei ernstzunehmenden Applikationen billig davonkommt.
Die Verkaufspolitik von Universal Audio bezüglich der UAD-1 ist folgende:
Die Karte wird sehr preiswert verkauft, man wundert sich zunächst, warum Plugins dieser Qualiträt so günstig zu bekommen sind.
Man beginnt also damit zu arbeiten, ist sehr zufrieden mit dem Sound und umsomehr frustriert, dass man halt mitten in der Produktion plötzlich keinen Pultec-simulierten Eq einsetzen kann, weil sonst alles zusammenbricht.
Also kauft man sich eben eine zweite UAD-Karte (ist ja nicht teuer!)
Die Rechenleistung wird geringfügig verbessert, eine dritte PCI-Karte wäre dennoch angesagt......
Und der Traum der ach so günstigen Plugins ist ausgeträumt.
Resumée: Man bekommt eben nichts geschenkt, die Digitaltechnik ist erst im Großwerden und dennoch ist es toll, welche Möglichkeiten man heute damit hat.
Grüße aus Wien,
Vasco
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Antwort#22
Hm, das klingt einleuchtend....
Ich habe zugegebenermaßen noch nicht probiert, ob sich die Stereobreite auch bei anderer Einstellung des EQ ändert (also ohne abgeschwächte Bässe).
Da dieses Shelving aber für diese Anwendung notwendig ist, muss ich es wohl anderweitig lösen.
Vielen Dank für die Auseinandersetzung!
Grüße, Vasco
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Antwort#24
Das ist der Ansatz nach dem ich gesucht habe. Ergänzend sei noch hinzugefügt das ich mit einem regelbaren Bandpass(Channel-EQ der Additionskanäle), zum Sengpiel-Beispiel ergänzt, z.B. nur bestimmte Teile des Spektrums verschieben kann. Die Variationsbreite ist gross und vom jeweiligen Geschmack abhängig.
Aber: Die Monokompatibilität kann schnell auf der Strecke bleiben!!
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Antwort#25
Verstehe, der Sinn liegt also z.B. darin, durch Zuschaltung eines "höhen"- Bandpass der Additionskanäle nur die Basisbreite der Hochfrequenten Anteile zu variieren, was den Breiten-Effekt zusätzlich verstärkt und die Transparenz fördert - klingt verlockend :)
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Antwort#26
Einfach mal verkabeln nach "Sengpiel" und ein bisschen mit den parametrischen EQs "rummspielen". Es ist erlaubt was gefällt.
Kleine Anmerkung zum Sengpiel-Beispiel: die Additionskanäle 'after fade' von den Hauptkanälen auskoppeln, so bleibt das Effekt-Verhältnis immer gleich.
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Antwort#27
Hallo Vasco,
ich kann Deiner Krtik nicht uneingeschränt folgen:
Es ist klar definiert wieviel von welchen Plugs die UAD-Karte berechnen kann.
Damit komme ich zumeist auch aus, beim Multitrack ganz selten nicht (ich benutze
1176SE auf 3-4 Bussen + 1-2 Realverbs und ein bißchen Spielzeug),
aber auf jeden Fall
in jeder erdenklichen Masteringsituation. Und selbst wenn ich drei Karten kaufe
ist das noch immer billiger als ein ordentliches Waves-Bundle. Abgesehen davon
sind die Zusatz-Plugs (Fairchild, Sony EQ) ja auch von vornherein nicht gerade billig.
Gruß,
Christopher
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Antwort#28
Hallo Christopher,
Natürlich ist man bei UAD was den Preis betrifft immer noch besser dran las mit Waves, zumal die Kompressoren und auch die Pultec Simulation Ihresgleichen sucht.
Deshalb finde ich auch den Preis keineswegs "unverschämt", ich meinte nur, dass man nicht naiv glauben solle "bei UAD bekommt man das alles um einen Bruchteil des Preises."
Zu Deinen Erfahrungen: Benützt Du also die UAD-Effekte nur für Gruppenbusse?
Ich verwende beispielsweise schon für Stimme, Bass, Snare und Overheads den 1176LN jeweils einzeln (bei den OH geht es um "Effektkompression":)
Grüße Vasco
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Antwort#29
Hallo Vasco,
ich nutze die 1176(SE) meistens für die Busse, aber auch schon mal im Kanal.
Ich muß allerdings generell sehr auf meine Systemperformance aufpassen, mein 550MhZ-P3-Rechner müßte eigentlich schon längst ausgetauscht worden sein, aber es läuft alles - "never touch a running system". Die UAD-Karte hatte ich mir eben auch gekauft, um wieder etwas "Reserve" zu haben (speziell für Hall, der "Realverb" ist schon ziemlich gut),
wobei Pultec & Urei-Simulation eigentlich der Kaufgrund sein müssen. Ich hab mir
nur das Projekt Pack (+Pultec Pro) gegönnt, kenne also noch weder den LA2A oder 1176LN. Für mich ist der Pultec alleine eigentlich schon ein Kaufgrund, fürs "musikalische" Mastering für mich der beste EQ-Plugin.
Gruß,
Christopher
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Antwort#30
"UAD was den Preis betrifft immer noch besser dran als mit Waves"
Nur, wenn man für die plugins auch bezahlt hat ;-)
Mal angenommen, man hat- wie verhält es sich mit der Qualität der Software?
Plugin is ja nicht gleich Plugin ...
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Antwort#31
Leistet denn ein Stereoverbreiterer als plug nicht dasselbe (den EQ mal beiseite gelassen) ?
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Antwort#32
Leistet denn ein Stereoverbreiterer als Plug-In nicht dasselbe (den EQ mal beiseite gelassen)?
Basis-Verbreiterer (Überbasis-Erzeuger) gibt es auch als recht schlechte Plug-In-Versionen. Was die wirklich tun, weiß keiner so genau.
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Antwort#33
Eben doch. Multiplizieren, addieren und subtrahieren!!! Ganz einfach.
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