ich habe mal eine frage wegen meinem mischpult zwecks phantomspeisung

Erstellt 88 Antworten89 Beiträge
Antwort#61
Dann war das Gerät nicht in Ordnung - kein halbwegs brauchbares Gerät
rauscht und brummt! Wie kommst Du bloß auf einen andern Schluß??
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Antwort#62
Weil das Problem nur dann auftrat, wenn man (irgendeinen) der Mikrofonkanäle hochgezogen hat. Waren alle Fader unten, rauschte (und brummte, aber leise) es nicht.
Und wie gesagt: mit angeschlossenem Digitalmischer kein Problem. Deshalb vermute ich eher schlechte Mikrofonverstärker im Powermate 1604.
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Antwort#63
Also ich muss mal eine Lanze für die hier so verhassten Behringer-Produkte brechen. Wir haben viel mit Powermischern rumprobiert und uns schlussendlich für das Behringer PMH 5000 entschieden. Das tut nun seit einem halben Jahr seine guten Dienste und wir sind mehr als zufrieden. Für mittlere Clubkonzerte ist das absolut ausreichend und sehr zuverlässig. Auch der Klang überzeugt.
Auch verwende ich ein Behringer B2. Auch damit bin ich seit ca. 2 Jahren auf vielen Einsatzgebieten sehr zufrieden. Sehr rauscharm und für meine Ohren linear.
Irgendwie verstehe ich diese Häme über Behringer immer nicht. Nur weil was günstig hergeht, muss das noch lange nicht Müll sein. Es beschwert sich ja auch keiner, dass z.B. Logic für ca. 1000.- hergeht und man bislang für was Vergleichbares im Analog-Bereich ein Reihenhaus investieren musste.
Diese ganze übertriebene Technikhörigkeit macht mich echt fertig. Meistens sind diese Hochglanzproduktionen eh seelenloser Müll. Wogegen echte Musik auch noch funktioniert, wenn sie auf einem Tschibo-Kassettenrekorder aufgenommen wurde. Ok, ein wenig übertrieben, aber im Grunde stimmt's
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Antwort#64
Ich möchte wirklich mal wissen, wieso sich die Schreiber hier nicht einen eigenen Namen einfallen lassen.
Daß die Leute über Behringer herziehen, liegt am image und dies wiederum an der Qualität. Es sind und bleiben Billigprodukte. Aber für den live-Bereich soll es einem recht sein ...
mitleser - der erste und einzige
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Antwort#65
Hi du,
also die Schalter sitzen direkt unter den Buchsen wo ich Mikro úsw anschließen kann. an jedem kanal sitzt so ein schalter. es ist nur ein schalter den ich umschalten kann, entweder PF oder AF
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Antwort#66
also da steht an jedem schalter:
PF-Playb.
AF-REC.
hab am rechten eck vom pult noch so buchsen. ich glaube das hängt irgendwie mit dem zusammen.
aber ich weiss nich was ich damit machen kann mit diesen schaltern. bitte klärt mich auf. sonst kenne ich eigentlich jede funktion an dem pult, nur was ich mit den schaltern machen kann weiss ich nicht.
gruss
alex
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Antwort#67
Das wird der Abgriff für die Direct-Out-Buchsen sein.
Für Aufnahmen will man die einzelnen Kanäle unabhängig von der Faderstellung rausführen (PreFade), in einer Abhörsituation sollen die Fader das Signal beeinflussen (AfterFade)...
Die Schalter machen also nur Sinn, wenn du an die Direct-Outs was anschließt...
Jens
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Antwort#68
hi jens,
so dankeschön für die schnelle antwort. ich schließe da eh nichts an.
wusste nur bis vor kurzem nicht was das für schalter sind.
tschau
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Antwort#69
""Es sind und bleiben Billigprodukte. Aber für den live-Bereich soll es einem recht sein ...""
Oh mein Gott!! Na, jetzt wird auch mir klar: Im Livebereich ist es vollkommen egal wenn Geräte nicht funktionieren und nicht roadtauglich sind, schlecht verarbeitet oder direkt aus dem Karton nicht laufen. Werde demnächst meinen Kunden nur noch Ohringer, Etec und Monacor empfehlen!
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Antwort#70
Hallo "Mitleser"
nirgendwo verbreite ich Häme gegen Behringer.
Aber Fakt ist: Für einen halbwegs professionellen Einsatz
sind die meisten B. nicht geeignet.
Gruß,
Christopher
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Antwort#71
Moin...
"Im Livebereich ist es vollkommen egal wenn Geräte nicht funktionieren und nicht roadtauglich sind, schlecht verarbeitet oder direkt aus dem Karton nicht laufen."
Jetzt verdrehst du die Tatsachen. Zunächst mal: Wenn etwas aus dem Karton nicht läuft, egal von welcher Firma, dann wird es auf Garantie zurückgeschickt. DAS ist nun wirklich kein Argument, wenn man nicht auf den letzten Drücker bestellt und sparen kann/möchte/muss.
Nicht roadtauglich bzw. Verarbeitung - da hast du speziell bei Behringer recht, aber wir reden hier nun gerade von Powermischern. Das ist kein echter Roadbetrieb. Niemand würde auf eine Tour welcher Art auch immer einen Powermischer mitnehmen. Gerade bei Powermischern, die mit dem Platzargument gekauft werden, geht es doch gerade um Leute, die nur einen PKW und kein großes Lager haben - um gelegentliche Einsätze also mit schonendem Transport.
Und auch die Behringers fallen ja nun nicht gerade bei Anschauen auseinander, wenngleich sie nicht so robust sind wie "echtes" Roadequipment.
Und das Qualitätsargument (worauf hafi wohl hinauswollte): Das einzige, was sonst noch immer wieder (teilweise zu Recht) gegen Behringer ins Feld geführt wird, sind die rauschenden Preamps. Und DAS ist nun im Einsatzgebiet von Powermischern oder anderen Einplatinenpulten (die modularen von B. haben dieses Problem nämlich nicht) tatsächlich für live egal. Denn: wo werden solche Pulte denn eingesetzt?
In kleinen Kneipen, Mini-Clubs o.ä., wo je Seite 200-300W Fullrange lange reichen. In solchen Locations ist vor lauter Gläserklirren und Gemurmel das bisschen Rausch gar nicht wahrnehmbar.
Nur die Leute, die sich solche Mini-Pult für (Home-)Recording hinstellen wollen, sind besser vorzuwarnen...
Jens
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Antwort#72
Habe die beiden Vorposter vertauscht. Also bitte "umgekehrt" angesprochen fühlen, hafi und mitleser... ;)
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Antwort#73
Also Leute, jetzt hört doch mal auf mit diesem ganzen Thema. Wenn man sieht, daß schon über 70 Replies auf die ursprüngliche Frage erfolgt sind, dann fragt man sich wirklich worum es letztens eigentlich geht. Dem Fragesteller ging es ursprünglich um den Anschluß von um den Anschluß von batteriegespeisten Mikrofonen an P-Speisung. Was daraus geworden ist, ist letztendlich nur noch ein Streit über die Qualität von Geräten eines bestimmten Herstellers.
Ich finde es immer wieder lächerlich, wenn solche Threads dann in völlig andere Bahnen abgleiten, die mit der eigentlichen Fragestellung nicht das geringste mehr zu tun haben.
Also, beendet doch mal die Diskussion endlich.
Warum müssen die einfachsten Dinge immer die längsten Threads nach sich ziehen?

MfG
Rainer
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Antwort#74
Moin...
"Warum müssen die einfachsten Dinge immer die längsten Threads nach sich ziehen?"
In diesem Fall musst du dir den Schuh wohl selbst anziehen, Rainer. Der größte Teil der OT-Diskussion rührt von deiner Aussage her, einzeln schaltbare PS wäre unprofessionell.
Also: Wer im Glashaus sitzt... ;)
Jens
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Antwort#75
""Jetzt verdrehst du die Tatsachen. Zunächst mal: Wenn etwas aus dem Karton nicht läuft, egal von welcher Firma, dann wird es auf Garantie zurückgeschickt. DAS ist nun wirklich kein Argument, wenn man nicht auf den letzten Drücker bestellt und sparen kann/möchte/muss.""
DAs ist doch nicht Dein Ernst, oder? Also ärgert Dich das nicht, wenn manche China-Geräte mangels ÜBERHAUPT irgendeiner Endkontrolle defekt geliefert werden und von Dir zurückgeschickt/gebracht werden müßten - also kein Argument? Ich bitte dich, Jens!
Und zur Powermixer-Frage: Solche Geräte unterliegen, solange sie nicht nur im Probraum stehen (wo sie eigendlich hingehören) großen mechanischen Belastungen.
Jedenfalls wird niemand für ein 300 EUR-Gerät ein 200 EUR-Case bauen lassen.
Und nach Ablauf der Garantiezeit sind die erstern Defekte zu erwarten. Das ist dann bei einem solchen Gerät doppelt ärgerlich, wenn eine Endstufenseite ausfällt oder ein Kanal. Die "Powermates" sind richtig gut verarbeitet - so gilt auch hier: Wer billig kauft, kauft zweimal. Abgesehen von der wesentlich besseren Performance. Natürlich geht es nicht um ein paar dB Rauschen - aber um Features, EQ-ing/Sound, "Anfassqualität", Service etc. Das sollte eine semiprofessionelle Blaskapelle schon ernsthaft tangieren.
Gruß,
Hafi
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Antwort#76
Hallo Rainer,
ergänzend zu Jens' Kommentar: von den 70 Replies sind die meisten im Kontext
zur Original-Frage, andere gehen auf weitere Fragen von Alex ein.
Das kommst jetzt gerade so rüber, das Du einen Thread für beendet siehst sobald *Du* nichts mehr dazu zu sagen hast.
Wir hatten schon größere Threads, an denen Du fleißig beteiligt warst um deine Philosophie kundzutun (z.B. die Vorstufendebatte), auch nicht immer im Sinne des eigentlichen Themas.
MfG,
Christopher
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Antwort#77
Moin...
"DAs ist doch nicht Dein Ernst, oder? Also ärgert Dich das nicht, wenn manche China-Geräte mangels ÜBERHAUPT irgendeiner Endkontrolle defekt geliefert werden und von Dir zurückgeschickt/gebracht werden müßten - also kein Argument?"
Da hast du mich falsch verstanden. Natürlich ist das ein Argument - aber nicht für die Frage "Live vs. Studio". Denn ein defektes Gerät bei Auslieferung ist IMMER ärgerlich, egal welcher Einsatzzweck dahintersteht.
Ich kann aber andererseits Leute verstehen, die angesichts des Preisunterschiedes eine Defektlieferung und andere Mankos in Kauf nehmen. Wenn kein professioneller Einsatz das Ziel ist, das Budget sehr begrenzt usw., dann ist das einfach eine Prioritätenabwägung. UNd auch wenn ich Behringer-Produkte ebensowenig wie du in einem professionellen Umfeld sehe oder erwarte, muss man sagen, dass das Preisleistungs-Verhältnis bei Ulli B. in den meisten Fällen (sehen wir von z.B. elekrtomechanischen Komponenten ab) sehr gut ist. Natürlich bekommt man nur das, was man bezahlt und darf keine zu hohen Ansprüche haben. Um aber für das doppelte Geld den doppelten Nutzwert zu bekommen, muss man tatsächlich lange suchen.
"Und zur Powermixer-Frage: Solche Geräte unterliegen, solange sie nicht nur im Probraum stehen (wo sie eigendlich hingehören) großen mechanischen Belastungen."
Das lasse ich mal dahingestellt. Transport im PKW (in _irgendeiner_ Art von Verpackung, also ggf. einfach der Originalkarton oder einer passenden Tragetasche) und Einsatz bei gelegentlichen Auftritten würde ich noch nicht als "große mechanische Belastung" einsortieren.
"Jedenfalls wird niemand für ein 300 EUR-Gerät ein 200 EUR-Case bauen lassen."
Nö. Aber ein 50...100EUR-Case gebraucht schon. Und wie gesagt, für den PKW-Transport reichen auch schon billige Kunststoffcases oder die üblichen "Eco"-Cases mit (für Roadeinsatz viel zu) geringer Wandstärke als Schutz...

[Ausfälle, Defekte, Features] "Das sollte eine semiprofessionelle Blaskapelle schon ernsthaft tangieren."
Sicher. Wenn man aber "semiprofessionalität" unterstellt und Ausfllsicherheit ein Thema ist, sollte man erst recht die Finger von Powermischern lassen (egal welcher Marke) und auf Standard-Equipment umsteigen, für das man ggf. auch an jeder Strassenecke kurzfristig Ersatz oder Erweiterungsmöglichkeiten bekommt.
Jens
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Antwort#78
hallo zusammen!
habe mir alle beiträge von euch durchgelesen und bin verwundert warum ihr so über behringer herzieht;-).
ich nenne euch hier jetzt mal ein beispiel: eine tschechische spitzenkapelle die schon den europameistertital geholt hat, arbeiten auch mit einem behringer mischpult im live einsatz. und das wird pro woche mindestens einmal wenn nicht sogar öfter eingesetzt. das ganze jahr über.
da gehts auch hart her und die haben das pult schon 2 jahre und sind damit vollstens zufrieden. auch der klang überzeugt. besser wie bei all den anderen kapellen die sonst so spielen.
das hört man deutlich wenn man auf solchen festivals ist. wenn jede kapelle 2 stunden spielen darf und dann die nächste kommt. jeder hat anderes equipment usw,
mackie, tascam, usw. jeder hat verschiedene pulte. aber die blaskapelle mit dem behringer pult hat den besten klang. da sieht und hört man, dass man auch mit billigerer technik ein super ergebnis hinbekommen kann.
es muss nicht immer teuer sein. das ist jedenfalls meine ansicht.
ich denke auch auf seine geräte muss man so oder so acht geben. klar ist vielleicht das behringer pult nicht ganz so robust gebaut wie andere,
aber keinesfalls ist es für den live einsatz schlecht. und selbst wenn ein pult minimales rauschen hat, das fällt überhaupt nicht auf.
weil live sind so viele nebengeräusche, und wenn erst die kapelle/band/etc. spielt dann geht das leichte rauschen in der musik unter.
ich finde behringer ok. und wenn mal was kaputt gehen sollte dann habe ich ja garantie. und wenn die anlage beim auftritt versagt dann hilft ne andere mit der technik aus. das habe ich auch schon einmal miterlebt.
dynacord und all die anderen können genau so gut nach der garantiezeit den "geist" aufgeben.
und bei dauereinsatz ist nach 2 jahren das pult sowieso meist nicht mehr in allzugutem zustand. egal ob mackie oder dynacord behringer usw.
da fangen die fader an zu kratzen, gerade bei live einsätzen. im zelt is es mal feucht, dann ís am zelt das dach etwas undicht, umwelteinflüsse tralalala.
hier ist doch klar zu überlegen. kauf ich mir ein dynacord pult und zahle für den namen mit, kostet locker 2000,- bis 3000,- EURO mehr oder entscheide ich mich lieber für ein Behringr das ich um einiges günstiger bekomme???
Ich würde das billigere behringer kaufen, denn nach 2 jahren dauereinsatz wäre auch das teure pult kaputt. so hätte ich 3000,- euro gespart und kaufe mir wieder ein neues.
Denn so eine Reparatur ist auch nicht gerade günstig.
ich habe ja selbst ein dynacord pult zuhause. klar, robuster als behringer ist es allemal gebaut, aber ein anständiger tontechniker der etwas acht gibt auf sein equipment wird auch mit behringer seine freude dran haben.
gruss
alex
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Antwort#79
Moin Alex...
Ich führe mal einige deiner Aussagen auf mangelnde Erfahrung oder "jugendlichen Leichtsinn" zurück. Ich kann es zwar auch nicht gut leiden, wenn Behringer undifferenziert als "Schrott", "Spielzeug" oder generell unbrauchbar abgekanzelt wird, aber es ist und bleibt eine günstige Einsteigermarke, mehr nicht. Für den professionellen Einsatz hakt es dann doch an zu vielen Ecken und Kanten. Wenngleich auch Profis ohne Vorurteile das eine oder andere silberne Gerätchen im Schrank stehen haben, sei es als "Notreserve", oder weil es doch mal ein gut gelungenes Teil ist (solche gibt es), oder weil es für genau den Einsatzzweck dann trotz aller Mankos vielleicht die bessere Wahl ist - unter dem Strich.
"habe mir alle beiträge von euch durchgelesen und bin verwundert warum ihr so über behringer herzieht;-). "
Einiges davon kommt vielleicht daher, dass ein gewisser Uli Behringer in den Augen vieler seine ursprünglich hehren Ziele (hochwertige Audioprodukte zu entwickeln) dem Erfolg im Low-Budget-Segment geopfert hat (die "schnelle Mark").
"das hört man deutlich wenn man auf solchen festivals ist. wenn jede kapelle 2 stunden spielen darf und dann die nächste kommt. jeder hat anderes equipment usw,"
Und vor allem hat jede einen anderen Techniker...
"mackie, tascam, usw. jeder hat verschiedene pulte. aber die blaskapelle mit dem behringer pult hat den besten klang. da sieht und hört man, dass man auch mit billigerer technik ein super ergebnis hinbekommen kann."
Klar, der entscheidende Faktor sitzt vor dem Pult. Und so wird ein guter Tech auch aus schlechtem Material einen besseren Sound holen als umgekehrt. Aber da hängt soviel dran (Know How vor allem, aber eben auch das restliche Equipment), dass man aus der Marke des Mischpults wenig Rückschlüsse ziehen kann. Stell dem Tech dieser tschechischen Combo ein anderes Pult hin, du wirst keine Verschlechterung hören...
"es muss nicht immer teuer sein. das ist jedenfalls meine ansicht."
Das stimmt. Nur ist das billigste auch nicht immer gut genug. Wenn der Techniker noch übt, wird man die Unterschiede vielleicht nicht hören. Aber ein Vollprofi stößt bei mittelmäßigem Material schnell an dessen Grenzen und kann aus "ordentlichem" Material dann doch hörbr mehr rausholen.
"aber keinesfalls ist es für den live einsatz schlecht. und selbst wenn ein pult minimales rauschen hat, das fällt überhaupt nicht auf. "
Genau das (minimales Rauschen) ist der Punkt, wo ich auch regelmäßig sage: "Da geht auch Behringer"... Nur wird so ein Pult ja oft nicht NUR für Livegigs verwendet, und dann lohnt es sich schon, mal eine Etage höher zu schauen.
"ich finde behringer ok. und wenn mal was kaputt gehen sollte dann habe ich ja garantie. und wenn die anlage beim auftritt versagt dann hilft ne andere mit der technik aus. das habe ich auch schon einmal miterlebt."
Na, die Einstellung hat spätestens bei prof. Einsatz ihre Grenzen. Erstens ist die Garantiezeit beschränkt. Zweitens muss man sich auf sein Material verlassen können, wenn Geld im Spiel ist (gebuchte Aufnahme, Konzert, Verleih...).
Nicht alle Zuschauer sind so tolerant wie vielleicht auf Blasmusik-Festivals, und schon gar nicht ist es die Regel, dass zu einem Event gleich Dutzende Bands mit eigenem Material anreisen. Der Normalfall sieht so aus: wenn etwas kaputt geht, dann muss man Reserve entweder schon dabei haben, oder sehr kurzfristig beschaffen können.
"dynacord und all die anderen können genau so gut nach der garantiezeit den "geist" aufgeben. "
Sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer. Stichwort: Qualitätskontrolle. Bei Autos gibt es sowas wie eine Pannenstatistik. Gäbe es sowas auch im Audiobereich, wäre Behringer nicht wirklich vorn dabei.
"und bei dauereinsatz ist nach 2 jahren das pult sowieso meist nicht mehr in allzugutem zustand. egal ob mackie oder dynacord behringer usw. "
Oh nein, mein lieber! Ein solides Pult hält _trotz_ schwerem Einsatzes unter widrigen Bedingungen locker 10 Jahre, bei regelmäßiger Wartung auch gerne doppelt so lang und noch länger. Genau das ist der kleine, aber feine Unterschied, der sich in doppelten oder dreifachen Preisen niederschlägt.
"hier ist doch klar zu überlegen. kauf ich mir ein dynacord pult und zahle für den namen mit, kostet locker 2000,- bis 3000,- EURO mehr oder entscheide ich mich lieber für ein Behringr das ich um einiges günstiger bekomme???"
s.o. Über die Jahre gerechnet, ist dann eben ein in der Anschaffung teureres Pult meist doch günstiger.
"Ich würde das billigere behringer kaufen, denn nach 2 jahren dauereinsatz wäre auch das teure pult kaputt."
Grooooßer Irrtum, s.o.
"aber ein anständiger tontechniker der etwas acht gibt auf sein equipment wird auch mit behringer seine freude dran haben"
Du schreibst doch selber: Umwelteinflüsse usw. Damit sind auch solche Einflüsse gemeint wie bierschwangere, verrauchte Luft, rabiate Trucker, ungelernte Stagehands (womit ich keine der hier genannten pauschal angreifen möchte) - man hat es eben nicht selbst in der Hand. Das ist der Unterschied zwischen "Amateureinsatz", wo der "Chef" sein ein und alles keine Minute aus den Augen lässt, und dem echten Roadalltag, wo das Pult von -zig paar Händen pro Tag bewegt, bedient, verpackt und umgeladen wird...
Also: pauschale Lästerei nein, aber auch kein "beste wo gibt". man muss sowas differenziert sehen...
Jens
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Antwort#80
hallo Jens,

so hast ja teilweise ziemlich gegenargumentiert. aber du hast vollkommen recht.
im harten alltag eignet sich behringer wohl nicht. bei so ner tschechischen kapelle is es was anderes, das sind 2 tontechniker die sich abwechseln.
aber bei anderen bands wo 30 leute oder mehr ihre finger dranhaben, ist behringer wohl nicht so geeignet. also belassen wir es dabei. wir könnten das jetzt noch bis ins unendliche fortsetzen.
und klar hat die kapelle auch nur ein behringer mischpult;-). effektgeräte usw sind andere hersteller. da wird man nicht viel unterschied merken wenn du dem auch ein anderes pult gibst, wie du schon sagst jens.
es kommt letzten endes auch immer auf den techniker an der am pult sitzt, wie gut der klang ist.
P.S: naja, und so verständnisvoll ist das publikum auch nicht immer auf blasmusik festivals wie du schreibst;-). einmal war ich wo, da ging das funkmikro nicht mehr, da war das gebrüll sofort da und zwar heftigst;-).
viele grüsse
alex
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