Tontechniker/ Tonmeister

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo liebe Freunde des guten Tons:)
Ich bin ein 17 jähriger Schüler, und ich habe einige Fragen die ich gerne auf diesem Wege stellen würde. Ich gehe ab kommendes Schuljahr auf eine Berufskollege und mache eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme ( mit Fachabitur ). Ich habe vor danach ein Studium an einer Fachhochschule in Richtung Bild- und Tontechnik anzufangen.
Ich würde mich über einige Statments eurer Seits freuen. Was haltet ihr davon, was ist gut, was ist schlecht?
Gruß Daron
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Antwort#2
Kurz:
Wenn du sowieso schon musikalisch (bzw. filmisch) aktiv bist, selber ab- und an sogar im Studio oder live mithilfst und garantiert in der Branche arbeiten willst aber noch eine fundierte Ausbildung brauchts, dann studiere das.
Ansonsten würde ich micht nicht primär auf Medientechnik stützen, sondern ein allgemeines E-Technik Studium absolvieren und Medientechnik im Nebenfach.
Alleine durch Studium zu hoffen in dem Bereich zu arbeiten ist fast aussichtslos, der Markt ist völlig überlaufen und für "Deppenarbeiten" gibts Praktikanten.
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Antwort#3
"... in dem Bereich zu arbeiten ist fast aussichtslos, der Markt ist völlig überlaufen"
Einer mehr oder wenig macht es auch nicht. Schließlich ist die Ausbildung vollkommen egal wenn man arbeitslos ist.
Ich weiss nicht, ob es anderen auch so geht, aber jetzt im Sommer häufen sich wieder die Anfragen, ob ich nicht ein Praktikum anbiete. Alles was mir einfällt, ist einer, der mir die Kabel entwirrt, wenn ich rasch einpacken muss und alles in die Koffer werfe.
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Antwort#4
Wow, eine Gewissensfrage:
Also ich bin der Meinung, das man und ich rede jetzt vom Tontechnik-Bereich im Studio oder Live oder Theater oder so, das man dort nachwievor nur mit sehr viel Glück oder viel Vitamin B reinrutscht und dann aber völlig unabhängig von der Ausbildung. Ist halt immernoch ein quereinsteiger Beruf. Aber eine Elektrotechnische Ausbildung kann da nie schaden.
Anders sieht es da bei TV und Radio und Werbeargenturen aus, die schauen dann gerne mal auf die Ausbildung.
Jetzt kommt es halt drauf an wo Du hin willst.
Wenn Du das noch nicht weißt, was mit 17 auch o.k. ist kann so eine Ausbildung nicht schlecht sein, obwohl ich persönlich nix von der Ausbildung halte, da man alles und nix lernt.
Im zweifelsfall bist Du fertig mit dem Studium und hast noch nie an einem Mischpult gesessen.
Ich empfehle zusätzlich viele Praktikas zu machen, da bekommst Du einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsfelder und baust vielleich auch dein Vitamin B auf.
Aud alle Fälle wünsch ich Dir viel erfolg
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Antwort#5
hab was vergessen:
ganz anders sieht das natürlich aus, wenn Du Intrumente beherrschst.
Dann könnte eine Tonmeisterschule in Betracht kommen?
Bin mir nicht sicher ob das mit Fachabi geht aber ich denke schon.
Die Ausbildung hat Hand und Fuss ist allerdings mehr in die musikalische Richtung und Du mußt bei der Aufnahmeprüfung (die es insich hat) soweit ich weiß aktuell zwei Intrumente spielen, z.B. Klavier pervekt und dann noch Schlagzeug.
Dabei sind Notenkenntnisse und Harmonielehre vorraussetzung.
Verbesssert mich wenn ich jetzt quatsch geschrieben habe, meine Infos hierzu sind evtl. etwas veraltet.......
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Antwort#6
Studiengang Bild- und Tontechnik in Düsseldorf (am Ende ist man Toningenieur) hat auch eine nicht zu verachtende Eignungsprüfung.
Anmerkung noch: Wenn Du Dich gegen Berufsunfähigkeit versichern willst (solltest Du dringend, die gesetzliche Absicherung ist inzwischen ein Witz), dann hast Du mit dem erlernten Beruf Tonmeister oder Toning. ziemlich schlechte Karten, entweder versichert das keiner oder zu horrenden Tarifen. (Weil's halt beim Hörsinn oder den Nerven oder der Konzentrationsfähigkeit nur einer kleinen Störung bedarf, um den Beruf nicht mehr ausüben zu können) Als normaler Ing. ist man da deutlich besser dran.
Viele Grüße
Michael
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Antwort#7
Gegenfrage welche Branche ist im Moment nicht überlaufen?
Ich war im Netzmanagement einer renommierten Firma die mit T beginnt. Selbst dort herrscht schon der Ausverkauf. Jetzt arbeite ich als Ton Ing./Techniker, schon merkwürdig manchmal. Ich denke wenn jemand in einem Beruf etwas erreichen will dann fkt. das auch, egal was man Studiert hat. Vitamin B schadet halt trotzdem nicht.
Aber vielleicht sind ja im Moment Bestattungsunternehmer gesucht :-)) Nix für ungut.
MFG
Michael
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Antwort#8
WOW,
erstmal ein dickes Danke an alle die meine Fragen beantwortet haben!
Also,.....ich habe ein Prakikum im Sadttheater Hagen gemacht, im Bereich Ton.
Ich saß daher schon mal am Mischpult und habe einen sehr guten Einblick erhalten und hat mich in meiner Berufswahl noch ein wenig gesichert. Demnach würde ich sehr gerne den Beruf erlenen, auch wenns schwer ist!
Mein Wunsch wäre, im Tonstudio zu arbeiten, weil ich aber weiß das es sehr schwer ist würde ich auch gerne im Bereich Rundfunk und TV arbeiten wollen. Ich habe schon viel über die Aufgaben und Tätigkeiten gelesen und ich muss sagen, kein Beruf stimmt mir mehr zu!
Ja, ich spiele ein Instrument(E-Gitarre) , hab auch Bühnenerfahrung und daher auch mit der Livebeschallung. Die Ausbildung, ist für mich eher eine kleine Stütze, falls ich in meinem "Traumberuf" wirklich keine Arbeitsstelle bekommesollte, ich immernoch eine Ausweichmöglichkeit hätte.
Daron
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