Batteriespeisung des MBHO MBNM 410

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo allerseits,
als stolzer Besitzer zweier MBNM410 Kugeln habe ich "so nebenbei" festgestellt, daß die Mikrofone laut Herstellerangabe in der Lage sind mit geringeren Speisespannungen ohne Dynamikverluste zu arbeiten (in diesem Falle auch 22V). Ich habe schon des öfteren schon mit dem Gedanken an ein Hörspielprojekt auseinandergesetzt was dann Aussenaufnahmen von Geräuschen etc. bedeutet.
Die Frage ist jetzt, wie kann ich den Vorteil dieser Mikrofone bzgl. der Speisespannung ausnutzen ? Wäre es evtl. möglich unter diesen Voraussetzungen ein relativ einfaches Speisegerät zu bauen oder sind die käuflichen, mit 22V betreiben, wesentlich preiswerter als die mit 48V ?
Die Frage nach Batterie betreibenen Phantomspeisungen wurde schon oft gestellt und ich möchte die nicht nochmal wiederholen. Ich frage mich nur, was es mir bringt, daß das MBNM 410 offensichtlich auch mit 22V arbeiten kann. Mit anderen Worten: wenn es eine relativ einfache aber brauchbare Batterie-betriebene Lösung für diese Mikrofone gibt, dann wäre eine Option für mich. Hat jemand eine Idee?
Gruß
Erdie
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Antwort#2
Schließ doch an so ein Mikrofon 3 Stück dieser in Serie geschalteten 9,5-Volt-Batterien an. Das ist problemlos. "Minus" der Dreifach-Batterie geht an Pin 1 und "Plus" geht über zwei 6,8 KiloOhm Widerstände jeweils an Pin 2 und an Pin 3.
Jens-Uwe
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Antwort#3
Das geht so einfach? - cool.
Dann brauch ich mir nur noch über den Preamp Gedanken machen, was sicher etwas schwieriger sein wird.
Gruß
Erdie
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Antwort#4
BTW:
ich habe mir schonmal überlegt, einen Wechselrichter an die Autobatterie anzuschließen und damit die normalen Preamps zu betreiben. Könnte es Probleme geben, wenn es sich um einen "modifizierten Sinus" handelt? Die Wechselrichter mit reinem Sinus sind so sündhaft teuer, daß man das gleich knicken kann. IMHO dürfte ein verbogener Sinus kein Problem sein wenn das zu speisende Gerät selber eine Netzteil mit Gleichrichter hat, da ja die Wechselspannung nur zur Transformation gebraucht wird und dannach geglättet wird. Was sagen die Elektroniker dazu? Gefährde ich evtl meine Elektronik damit?
Gruß
Erdie
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Antwort#5
Wer auf Nummer sichergehen will, schaltet aber noch ein paar Elkos vor den Preamp-Eingang!
Hatten wir schon häufiger, das Thema.
Viele Mikrofone funktionieren schon mit 9 Volt tadellos. (gerade wenns um leise Atmos geht, kann man das mal probieren).
Grüße
Opi
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Antwort#6
Ein Batterie ist von Haus aus eine sehr saubere und rauscharme Spannungsquelle, eine Autobatterie dazu eine recht leistungsstarke. Einen Wechselrichter dazwischenzusetzen reduziert den Innenwiderstand und erzeugt wieder ein Rauschproblem.
Die Hauns agieren IMHO ab 16V - allerdings nicht unbedingt mit der vollen Dynamik! Ich würde zwei Autobatterien oder zwei 12V Bleiakkus in Reihe benutzen. Dann zwei Elkos im Bereich der Batterien und 2 keramische 100nF-Kondensatoren am Ende des Kabels auf der Seite der Mikros - gfs im Stecker. Dann ist jeder HF-Müll beseitigt und ein langes Kabel macht keine wirksame Induktivität. Du kannst die Sache noch EMV-fest machen, wenn Du ESD-Dioden gegen Masse ziehst.
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Antwort#7
(Wenn ich das richtig verstanden habe, meinte Erdie nicht Mikrofone, sondern seinen PreAmp - und ob der mit 24 V zufrieden ist.... ;-)
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Antwort#8
Nee, ursprünglich meinte ich schon die Mikrofone. Allerdings gehts ja nicht ohne die Preamp und meine Preamps (Joemeek ThreeQ) brauchen 12 V Wechselstrom. Wo den herkriegen, wenn nicht aus dem Netzteil ?
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Antwort#9
Ich betreibe ein Fireface 800 an einer Autobatterie mit Transverter. Dieser bringt 160 W und ich habe z.B. vorgestern den ganzen Tag in der Einflugschneise des Dresdner Flughafens verbracht, ohne dass die Batterie hinüber war. An den Micro-Eingängen des FF800 habe ich für die Frontkanäle 3 Rode NT2-a angeschlossen (normale Phantomspeisung). Das geht ohne Probleme. Da das FF800 ein Schaltnetzteil hat, sind keinerlei negative Auswirkungen durch nichtsinusförmige Speisespannungen zu erwarten (so auch die Beantwortung meiner Anfrage an RME). Man sollte sich allerdings hüten die Mikrokabel zu nahe an den Transverter zu bringen. Das Signal selbst ist sauber.
Gruss McNoise
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Antwort#10
Wir reden also von P24 für die Mikros und zusätzlich AC12 für deinen Preamp? Wieso will der AC? Kannst Du nicht das NT überbrüben und innen mit ebenfalls 12V reingehen?
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Antwort#11
Ich vermute mal die brauchen 12V AC weil die die Spannung für die Phantomspeisung intern hochtransformieren, das Netzteil ist extern und das wäre es ungeschickt schon vorher gleichzurichten. Ausserdem ist die Gleichspannung von externen Steckernetzteilen sicher nicht sauber genug, da machen die das intern besser selber. Da ich mir sowieso ein Wechselrichter für mein Notebook kaufe (sch** Batterie hält noch nicht einmal für einen Spielfilm auf der Autobahn grr trotz "Centrino") , werde ich erstmal probieren, ob die die Preamps damit betreiben kann. Vielleicht funktioniert es ja - dann wär die Sache ja schon geritzt. Ich werde später mal berichten, ob das geht.
Gruß
Erdie
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Antwort#12
Ich vermute mal die brauchen 12V AC weil die die Spannung für die Phantomspeisung intern hochtransformieren,
das Netzteil ist extern und das wäre es ungeschickt schon vorher gleichzurichten.
In vielen Vorverstärkern mit Steckernetzteilen wird die "Hochspannung" von 48 V tatsächlich über eine Kondensatoren/Dioden-Kaskade aus der Wechselspannung erzeugt.
Es gibt nur wenige Vorverstärker (z.B. ein Modell von RANE), die mittels Hochfrequenzschwinger (> 100 kHz) eine Wechselspannung erzeugt, die mittels Kaskade oder Transformator hochtransformiert wird.
Insofern ist Dein Einwand gegen ein DC-Netzteil berechtigt.
Bei allen Geräten mit DC-Netzteilen, deren Schaltungen ich kenne, findet im Gerät die Siebung und Stabilisierung der Gleichspannung statt.
Von daher sind Deine Befürchtungen unbegründet.
Wenn ich nicht irre - hast Du nicht den quadmic / octamic von RME?
Die Kistchen haben ein Schaltnetzteil.
Da macht es keinen Sinn, die Phantomspannung mit einer aus 50 Hz Wechselspannung gespeisten Kaskade zu erzeugen. Die Kondensatoren sind vom Volumen wesentlich größer als solche, die benötigt werden, wenn das Schaltnetzteil auch die Phantomspeisung erzeugt.
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Antwort#13
Hallo Juppy,
ich habe den Joemeek ThreeQ.
Gruß
Erdie
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