Helmholtz-Resonator

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich hätte eine Frage bezüglich des Helmholtz-Resonators:
Nachdem ich mir Volumen, Resonatorfläche und -volumen passend zur Bandbreite und Mittenfrequenz berechnet habe, frage ich mich, welche Materialien für den Körper in frage kommen.
Muss ich den Korpus aus Holz fertigen? Wenn ja, warum?
Brauche ich eine gewisse Mindestdicke des Materials?
Die meisten Angaben sind mit 19mm oder 22mm MDF Platten. Ich frage mich, ob ich auch 6mm nehmen könnte. Niemand schreibt, ob die Dicke des Materials eine Auswirkung hat (auf das Gewicht auf jeden Fall...).
Es geht um den Frequenzbereich zwischen 90 und 180 Herz. Ist die Materialdicke abhängig von den zu resonierenden Frequenzen?
Grüße,
Hermann
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Antwort#2
Hallo Hermann,
die Materialstärke spielt sehr wohl eine Rolle.
Da es sich um ein schwingendes System handelt, schwingen auch alle Seitenwände mehr oder weniger mit. Ideal wäre ein Material, das nicht bzw. kaum schwingt, wie z.B. Marmor. Als guter Kompromiss bewähren sich MDF-Platten mit möglichst großer Wandstärke. Letztere hängt natürlich auch von der Größe des Kastens ab. Beträgt diese nur 30-40 cm, so kann man auch nit 16-19 mm arbeiten. Bei einem Kasten mit 1m Seitenlänge entsprechend mehr.
Mit 6 mm baust Du einen "Geigenkasten", der rundherum mitschwingt, wodurch einerseits die Resonanzfrequenz stark verbogen, andererseits die Wirkung extrem eingeschränkt sein wird.
Fazit: Halte Dich an die Bauanleitung, dann gehts auch.
Gruß
Martin
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Antwort#3
Ich hab zu dem Thema mal ein paar Fragen....
Woher hast du die Formel zur Q Berechnung? Habe da zwar auch mal eine im Netz gefunden, aber war nicht so sicher ob die stimmt!
Weißt du was es genau mit der korrigierten Plattendicke auf sich hat? (Gerade wenn ich einen Schlitzresonator baue?)
Danke!
Nilo
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