... und dieses kostenlose Demo natürlich in bester Qualität zur Verfügung gestellt ...
Wenn diese Nummer bei mehreren Studios gelingt, hat man schnell einen CD-Sampler mit "my best recordings" zusammen.
Ich gebe nach dem Verlauf der damaligen Diskussion zu, daß es mich durchaus mit Schadenfreude erfüllen kann, daß auch andere - so oder so - über diese Problematik stolpern.
Allerdings sollte man auch einen anderen Aspekt nicht außer Acht lassen:
Früher schienen die Plattenfirmen für Neuproduktionen - auch mit weniger bekannten Künstlern - wesentlich begeisterungsfähiger gewesen zu sein und haben darein investiert. Heute haben selbst bekanntere Musiker nur mit Bandübernahmeverträgen Chancen auf Veröffentlichungen, und dies teilweise mit Mindestabnahmemengen von Tonträgern zu Händlereinkaufspreisen, die vom Interpreten auf Konzerten verkauft werden sollen und für die genügend Platz im Keller sein sollte ...
Eine CD-Produktion ist für den Musiker als Auftragsgeber mit weit mehr Kosten als nur denen für die Aufnahme verbunden.
Wo früher Produktionskosten für eine Veröffentlichung - zumindest dem Musiker - relativ egal waren, wird heute bei "Eigenproduktionen (mit Bandübernahmevertrag)" kräftig gespart.
Es sind also nicht nur die Hobbyisten, die mit Samson und Behringer-Geräten den Markt kaputt machen, sondern auch die so laut klagende "Platten"industrie.
Nichts desto trotz: Ich kenne genügend Musiker, die auf "Hobbyisten herein gefallen" sind, ihre Demos im Regal liegen haben und Neuproduktionen mitsamt Kosten scheuen. In sofern habe ich sogar Verständnis für jene Musiker, die sich einen Eindruck vom zu erwartenden Ergebnis verschaffen wollen. Allerdings sollten hier (Hör-)Beispiele aus anderen Produktionen genügen können, um festzustellen, ob ein Studio Klangvorstellungen verwirklichen kann ...
Apropos Sopranistinnen:
Ist es nur meine Beobachtung oder allgemeingültig, daß künstlerische und gesangliche Qualität bei Sängerinnen in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu affektiertem und exaltiertem Auftreten derselben stehen?
Wenn diese Nummer bei mehreren Studios gelingt, hat man schnell einen CD-Sampler mit "my best recordings" zusammen.
:->Ich hatte hier vor einiger Zeit mal angefragt, welches Programm aus fertig gestelltem Audiomaterial auf MPEG-Qualität reduzierte AudioCDs erstellen kann. Ich hatte damals einen Kunden, bei dem ich das Gefühl hatte (immer noch habe, denn eine Endabnahme hat "wegen diverser Konzertreisen und anderer Termine" noch nicht statt finden können), daß der nötige Arbeitsaufwand und der Betrag, den er dafür zu zahlen bereit ist, nicht in Relation stehen ...
Ich gebe nach dem Verlauf der damaligen Diskussion zu, daß es mich durchaus mit Schadenfreude erfüllen kann, daß auch andere - so oder so - über diese Problematik stolpern.
Allerdings sollte man auch einen anderen Aspekt nicht außer Acht lassen:
Früher schienen die Plattenfirmen für Neuproduktionen - auch mit weniger bekannten Künstlern - wesentlich begeisterungsfähiger gewesen zu sein und haben darein investiert. Heute haben selbst bekanntere Musiker nur mit Bandübernahmeverträgen Chancen auf Veröffentlichungen, und dies teilweise mit Mindestabnahmemengen von Tonträgern zu Händlereinkaufspreisen, die vom Interpreten auf Konzerten verkauft werden sollen und für die genügend Platz im Keller sein sollte ...
Eine CD-Produktion ist für den Musiker als Auftragsgeber mit weit mehr Kosten als nur denen für die Aufnahme verbunden.
Wo früher Produktionskosten für eine Veröffentlichung - zumindest dem Musiker - relativ egal waren, wird heute bei "Eigenproduktionen (mit Bandübernahmevertrag)" kräftig gespart.
Es sind also nicht nur die Hobbyisten, die mit Samson und Behringer-Geräten den Markt kaputt machen, sondern auch die so laut klagende "Platten"industrie.
Nichts desto trotz: Ich kenne genügend Musiker, die auf "Hobbyisten herein gefallen" sind, ihre Demos im Regal liegen haben und Neuproduktionen mitsamt Kosten scheuen. In sofern habe ich sogar Verständnis für jene Musiker, die sich einen Eindruck vom zu erwartenden Ergebnis verschaffen wollen. Allerdings sollten hier (Hör-)Beispiele aus anderen Produktionen genügen können, um festzustellen, ob ein Studio Klangvorstellungen verwirklichen kann ...
Apropos Sopranistinnen:
Ist es nur meine Beobachtung oder allgemeingültig, daß künstlerische und gesangliche Qualität bei Sängerinnen in umgekehrt proportionalem Verhältnis zu affektiertem und exaltiertem Auftreten derselben stehen?
