Enge Empore: Decca-Tree?

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi,
habe im Dezember einen Livemitschnitt vom Messias in einer gutklingenden gotischen Kirche. Leider wird das Ganze auf einer Empore aufgeführt, die teuren Plätze sind auf der Empore gegenüber, also auf Dirigentengeheiß eher wenig hinstellen und auf Risiko gehen. Rechts und links der Solisten zwei dicke Säulen, ca. 2,5 m voneinander entfernt.
Vsl. eher großer Chor, eher kleines aber feines Orchester, und ziemlich in die Breite gezogen (für die Vorstellung: die Bratschen habe ich in der Kirche schon links neben den Vl.1 sitzen sehen, weil in der Mitte Platz für die Bläser sein mußte!). Bis direkt an die Brüstung ist das voll, mit einer AB-Anordnung braucht man also gar nicht erst anzufangen.
Ich würde gerne einen Decca-Tree machen (evtl. mit quasi-PZM an den Säulen - Richtcharakteristik-Veränderung...?) - hätte den Center dann nahe genug an den Holzbläsern, um da eine Stütze zu sparen. Outrigger evtl. nicht vor, sondern IM Orchester (was bei KM140/184-Einsatz wohl für DIESEN Chor auch reichen dürfte...): noch ne Bläserstütze gespart.
Continuo-Orgel dezent stützen, die steht sehr abseits, ebenso Pauken, und evtl. Continuo-Cello/Kontrabaß (brauchts das, wenn die direkt vor dem Decca-R-Mic sitzen?); Solisten natürlich auch stützen.
Was meint ihr?
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Antwort#2
Haben die Säulen einen kleinen Radius ? Dann wird das schwieirig mit PZM. (Freuqeuzgang) Ich würde Kugeln von oben an der Säule entlang nach untern zeigen lassen.
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Antwort#3
Outrigger habe ich immer _im_ Orchester stehen, nicht davor.
Sogar eher etwas weiter innen als die Tree-L/R, damit das Orchester
auf den Seiten nicht "zurueckweicht" sondern eher "um den Zuhoerer
herum sitzt".
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#4
Die Säulen haben insgesamt schon ca. 1 m Durchmesser, allerdings eben so "schön" gotisch mit vielen kleinen einzelnen Strängen. Könnte mir vorstellen daß das so einen ähnlichen Effekt gibt wie die SBK-Kugelaufsätze, also eine Grenzflächenwirkung für höhere Frequenzen (denn direkt an der Säule kann ich ja keine Kugelaufsätze verwenden, die m.E. einiges am Decca-Klang ausmachen).
@Mathematiker: Bei ca. 3,5 m Orchestertiefe (nur!) dachte ich an etwa 2 m ins Orchester rein, und auf der Seite mit den Trompeten schön an selbigen vorbeizielen ;) Bei Nieren eher nur 1 m rein und etwas nach außen zeigen lassen...hast du da Erfahrungswerte?
Alternative wäre ein Kugelvorhang mit KM183 außen und MK2 innen (damit sich das Orchester schön um die Solisten herum wölbt), und 2-3 MK4 schräg über die Bläser hinweg auf den Chor (und mit dem Winkel den Bläseranteil dosieren). Der Chor steht gemischt, die Homogenität ist also nicht das Problem, sondern nur die dezente Präsenz. Hat dazu jemand Anmerkungen?
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Antwort#5
2 m im Orchester ist tief, ich dachte so eher (bei Symphonie-Orchestern) an eine Position etwa
ueber den inneren Celli zB, also vielleicht maximal 1.20-1.50m.
Mit Nieren bei den Outriggern habe ich keine Erfahrung, die Outrigger sind bei mir immer Kugeln, oder ich lasse sie weg.
Bloss als "Zumisch-System" (ebs-Diktion) verwende ich manchmal Nieren.
Gruss,
Mathematiker
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Antwort#6
Scheint mir doch ein guter Ausgangspunkt zu sein so...
Danke!
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