Hallo liebe Kollegen,
eine Frage zu Aufnahmen sinfonischer Orchester, z.B. in der Besetzung 1. und 2. Violine, Bratschen, Celli und Kontrabass. Aufgrund der räumlichen Ausdehnung denke ich über Decca Tree ohne Outtrigger in Kombination mit einer AB-Anordnung und einer Stütze für den Kontrabass nach.
Aus einem Aufsatz von Herrn Gernemann, Uni Köln, habe ich entnommen, dass die Mikrofone so positioniert und auf die Schallquellen ausgerichtet werden sollten, dass aufgrund der erreichten Trennschärfe zwischen den Mikrofonen bei gleichem Pegel aller Quellen eine gute Abbildung gewährleistet ist. Dabei wird als Mikrofon immer das M50, bzw. TLM50 genannt, also ein Druckempfänger, der durch seine besondere Gehäuseform eine spezifische frequenzabhängige Richtcharakteristik hat.
Wenn es um die Erhöhung der Trennschärfe zwischen Mikrofonen geht, fallen mir dann natürlich auch immer die Nieren ein. Im Aufsatz wird auch von "oft verwendeten Druckempfängern" gesprochen. Also überlege ich, evtl. Nieren mit schallharten kugelförmigen Aufsätzen zu verwenden. Welche Vor- und Nachteile würde dieses Vorgehen haben?
Ich vermute, dass ich mit einem kugelförmigen Aufsatz auf meine kleinen KM-Stäbchen die rückwärtigen Schallöffnungen schließe und damit aus dem Druckgradientenwandler mit der Richtcharakteristik Niere einen Druckgradientenwandler mit der Richtcharakteristik Kugel mache. Gleichzeitig erreiche ich eine ähnliche frequenzabhängige Richtcharakterstik wie beim TLM50.
Habe ich das soweit richtig durchdacht?
Viele Grüße
Wolfgang
eine Frage zu Aufnahmen sinfonischer Orchester, z.B. in der Besetzung 1. und 2. Violine, Bratschen, Celli und Kontrabass. Aufgrund der räumlichen Ausdehnung denke ich über Decca Tree ohne Outtrigger in Kombination mit einer AB-Anordnung und einer Stütze für den Kontrabass nach.
Aus einem Aufsatz von Herrn Gernemann, Uni Köln, habe ich entnommen, dass die Mikrofone so positioniert und auf die Schallquellen ausgerichtet werden sollten, dass aufgrund der erreichten Trennschärfe zwischen den Mikrofonen bei gleichem Pegel aller Quellen eine gute Abbildung gewährleistet ist. Dabei wird als Mikrofon immer das M50, bzw. TLM50 genannt, also ein Druckempfänger, der durch seine besondere Gehäuseform eine spezifische frequenzabhängige Richtcharakteristik hat.
Wenn es um die Erhöhung der Trennschärfe zwischen Mikrofonen geht, fallen mir dann natürlich auch immer die Nieren ein. Im Aufsatz wird auch von "oft verwendeten Druckempfängern" gesprochen. Also überlege ich, evtl. Nieren mit schallharten kugelförmigen Aufsätzen zu verwenden. Welche Vor- und Nachteile würde dieses Vorgehen haben?
Ich vermute, dass ich mit einem kugelförmigen Aufsatz auf meine kleinen KM-Stäbchen die rückwärtigen Schallöffnungen schließe und damit aus dem Druckgradientenwandler mit der Richtcharakteristik Niere einen Druckgradientenwandler mit der Richtcharakteristik Kugel mache. Gleichzeitig erreiche ich eine ähnliche frequenzabhängige Richtcharakterstik wie beim TLM50.
Habe ich das soweit richtig durchdacht?
Viele Grüße
Wolfgang
