!!!Hall Software die für Drums gut geeignet ist!!!

Erstellt 25 Antworten26 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo, könnt ihr mir weiterhelfen? Ich möchte mir gerne ordentliche Hallsoftware, die für Drums gut geeigenet sind zulegen. Hab da aber keine Ahnung was da gut sein könnte. Könnt ihr mir da mal einige nennen. Gibts es denn sowas wie einen Raumsimulation? Ich möchte mich da mal Preislich informieren. Ganz nebenbei. Was muss ich bei einer Overheadabnahme beachten? Bei unseren momentanen Soundtests klingen die Becken noch zu dreckig und zu bauchig. Genauso sieht es mit der HiHat aus. Unser Proberaum hat natürlich auch nicht so einen schön Klang. Kann man denn da überhaupt was mit Hall machen?
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Antwort#2
hi,
trueverb (waves) find ich ok, mach ich einiges mit, aber meistens nur spärlicher7 subtiler einsatz.
für deine anderen fragen würde ich dir googeln oder ein homerecording buch empfehlen...hier sind die meisten von solchen fragen genervt und es entsteht der eindruck, als wärst du zu faul, dich selbst ein wenig schlau zu machen...
is nicht bös gemeint, vielleicht bekommste ja noch n paar antworten.
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Antwort#3
Bei den Overheads verwende ich gerne einen Low-Shelfing EQ, um zuviel Bässe zu dämpfen. Es kommt aber letztlich darauf an, ob du das ganze Set über die Overheads klingen lassen möchtest (inkl. Raumakustik) oder nur die Becken (auch je nach Mikrofonierung) hier gibt es unendlich viele Philosophien. Gute Sets klingen (je nach Raumakustik) auch ohne großen Filtereinsatz schon alleine über die Overheads aufgenommen schön. Da werden dann die Snare, Bassdrum, usw. (bei mir) wie Stüzen behandelt und dazu gemischt... ist aber alles Geschmackssache. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass man mit EQs usw. kaum den eigentlichen Klangcharakter verändern kann. Dieser wird immer durch das Instrument, die Spielweise, den Raum und durch die Mikrofonwahl/Aufstellung gebildet. Erwarte also von den EQs nicht zuviel...
Gruß, Kyuri
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Antwort#4
Hi, also das Drum an sich klingt super. Wir Triggern es und für den natürlicheren Sound mische ich es etwas mit drunter. Das klappt wunderbar, nur mit den Becken hab ich so meine Probleme. Die bekomm ich nicht so recht hin. Wir haben sie mit zwei Overheads (Kondensatormics) abgenommen, allerdings sehr dicht, da wie gesagt der Raum einen scheiss klang hat. Ich möchte unbedingt diesen Proberaumsound von den Becken wegbekommen, das zerstört den ganzen Sound von den Drums.
MfG Steffen
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Antwort#5
Hi audioboy,
na klar ich versteh dich schon. Hab da ja schon so viel ausprobiert. Sonst hätte ich nicht gefragt. Aber danke für deine Antwort.
MfG Steffen
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Antwort#6
"Wir haben sie mit zwei Overheads (Kondensatormics) abgenommen, allerdings sehr dicht"
Damit habt ihr wahrscheinlich einfach genau die Stelle erwischt, wo das Becken etwas bauchig klingt. Die Hihat z.b. hat die meisten Höhen ganz am Rand, kann dort aber auch schnell zischeln. Meist ist die Lösung für einen guten Aufnahmesound recht einfach, wenn das Set an sich gut klingt: nicht zu nah ran. Und eher mit dem Raum experimentieren - vielleicht klingt es schon viel besser, wenn das Set woanders steht oder ein paar schwere Decken an der Wand hinter dem Set hängen.
Bevor ich technisch was zu verbessern versuche, versuche ich es immer erst akustisch. Spart viel Arbeit und Nerven hinterher.
Literatur: z.B. "Das Tonstudio Handbuch" von Hubert Henle, oder auch "Practical Studio Techniques" von SAE-Guru Tom Misner (auf englisch - und nicht immer ganz dem deutschen "halbgare-Patentrezepte-Schule"-Bild ;) der SAE entsprechend). Es gibt auch ein Homerecording Buch, wie das Tonstudio Handbuch im Carstensen-Verlag erschienen. Das Gehör und die Klangvorstellung scheinst du ja zu haben, das ist schonmal das Wichtigste. Wie du das dann technisch umsetzt, kann zwar ein Buch auch nicht mal eben erklären, aber ein guter Einstieg ist es allemal.
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Antwort#7
wie sagt ebs so schön: "Es gibt ja auch nicht einen Löffel nur für Erbsensuppe."
Ein hochqualitativer Hall von Anbietern wie TC oder Waves ist für alles gut geeignet, wenn man ihn richtig einstellt.
An Freeware-VST kann ich das Freeverb (googlen: +freeverb +vst) empfehlen, das hat manche Features die man erst bei teureren Plugins wieder findet oder sich per Hand basteln muß. Z.B. eine Freeze-Funktion oder ein Gate (Snare!), viele Einstellmöglichkeiten.
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Antwort#8
"wie sagt ebs so schön: "Es gibt ja auch keine Löffel nur für Erbsensuppe."
Es ist sehr schwer für einen beispielsweise "viereckigen Löffel" Käufer zu finden, die damit vornehm nur ihre Erbsensuppe löffeln.
Auf Mikrofone bezogen scheint das jedoch zu klappen. Man findet wirklich Käufer, die eigenartige Mikrofone (umgebaute großmembranige Lautsprecher) an der Bass Drum verwenden. Aus Sicherheitsgründen, stellen die aber immer noch ein weiteres Mikrofon daneben. Man isst dann sogar mit zwei Löffeln.


Hier kann man die beiden 'Löffel' sehen
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Antwort#9
naja, auf den Becken ist eben der Raumklang mit dabei. Du wirst ihn nur durch extreme Filtereinstellungen etwas übertünchen können. Nur leider klingen die Becken dann meist auch nicht mehr schön. Da helfen wirklich nur akustische Maßnahmen. MfG Kyuri
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Antwort#10
Versuch mal einen Expander("negativ Kompressor") auf die OH´s manchmal bringt es was (-> um den Raumklang zu verringern).
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Antwort#11
Schonmal benutzt bzw. gehört, dendiedas Subkick?
Fragend, Claus
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Antwort#12
weder benutzt noch gehört, aber einen Thread hier mitgelesen...und grad zu faul ihn zu suchen.
Es gibt ja Effektgeräte, wieso soll es also nicht auch Effektmikros geben, und also Löffel, die kleine Vertiefungen haben, in denen die Erbsen besonders gut halten und nicht vom Löffel fallen...?
Mal im Ernst: manchmal spart ein bestimmtes Mic sinnvoll eingesetzt eine Menge an Filterung. Trifft meistens leider nur für nahe "Ab"-nahme zu.
Schonmal jemand eine MK2 in der Bassdrum probiert?
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Antwort#13
Hi, wir haben die Becken zwar sehr dich abgenommen und auch immer auf den Rand ausgerichtet. Genauso auch bei der HiHat, die klingt besonders bauchig. Kann es auch an den HiHat Becken liegen? Oder auch an den Becken selbst? Ich finde, dass die Becken so schon nicht so schön klingen, ich glaube das liegt auch daran. Was könnt ihr mir für Mikros empfehöen? Wir haben zwei AKG C1000S MKIII genommen.
MfG Steffen
Ps: danke auch an die anderen die geantwortet haben
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Antwort#14
Hi Steffen,
wenn die Becken nicht schön klingen, dann gibt es keine Mikrofone zu empfehlen, welche die Beckenklänge verbessern.
Schon gar nicht wenn sie so nah an den Becken den Klang "ab"nehmen. Gut kann wirklich nur "aufnehmen" klingen :-)
Tipp: Hast du mal deine Ohren dort hingehalten, wo die Mikrofone stehen? Das erklärt doch alles.
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Antwort#15
moin!
"Tipp: Hast du mal deine Ohren dort hingehalten, wo die Mikrofone stehen? Das erklärt doch alles."
besonders gut funktioniert das bei der snare mikrofonierung. das bläst so richtig die ohren frei, wenn die tiniti danach bei 1,3,und 6 kHz liegen sitzt das mikro richtig......
*sarkasmus aus*
was sind das denn für becken? billige bleche mit c 1000 sind tötlich.
wie habt ihr mikrofoniert? bei zu nah und irgendwie können durch die beckenbewegungen flanger artige effeckte resultieren.
zur mikrofonierung: suche mal im unten angegebenen link nach xy,ortf,ebs...
zum hall: suche nach early refflections, pre delay, gesetz der ersten wellenfront, hallradius.... du wirst feststellen das du bei einem instrument das in einem kleinen raum aufgenommen und dessen hallmuster aufweist probleme bekommst das per effecktgerät eine "halle" zu stellen.
grüße


sengpielaudio
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Antwort#16
Hi, ich bedanke mich für den Link. Da hab ich ja mal was zum lesen und ausprobieren.
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Antwort#17
Hallo noch mal, wegen den Becken guck ich heute noch mal genau. Bis jetzt kann ich nur sagen, dass es eine Mischung aus Sabian und Meinl Becken ist. Welche genau, guck ich heute. Die Overheads sind jetzt in einem Abstand von ungefähr 30cm über den Becken. Ihr werdet jetzt bestimmt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber ich wollte unbedingt unseren schlechten Raumsound wegbekommen. Hab schon gemerkt, dass das auch nichts bringt. Dann hab ich noch erfahren, wenn die Mikros zu dich an den Becken abnehmen. Kann es sein, dass zu viele Bässe aufgenommen werden und die Höhen weggehen? Stimmt das?
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Antwort#18
""billige bleche mit c 1000 sind tötlich.""
"Billige Bleche" sind keine Musikinstrumente, C1000 sind Mikros und passabel als Drum-OHs geeignet (wenn auch für sonst nicht viel).
DAS ist das Problem. ALLE Mikros sind besser als Becken die nicht klingen - jedenfalls nicht musikalisch. Und DAS ist genau das Problem: Nicht der Raum, nicht die Mikros - es müssen bessere Becken her, und die sind teuer. Marke egal - dünn müssen sie sein solange der Raum klein ist. Ab Hallengröße geht auch schon mal "Medium". Ich meine hier speziell die "Crash"-Cymbals, die einfach meist nur furchbar klingen. Hihats müssen im Studio vor allem LEISE sein. Ride-Becken müssen zum Stück passen. Ach ja: Der Drummer selbst macht den Sound - schlechte Becken sollte er so leise wie möglich spielen damit man sie nicht wirklich hört...
Gruß,
Christopher
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Antwort#19
""Man findet wirklich Käufer, die eigenartige Mikrofone (umgebaute großmembranige Lautsprecher) an der Bass Drum verwenden. Aus Sicherheitsgründen, stellen die aber immer noch ein weiteres Mikrofon daneben. Man isst dann sogar mit zwei Löffeln. ""
Offenbar bist Du mit der Materie nicht hinreichend vertraut.
Um mal ganz allgemein zu sprechen: In fast allen Bereichen der Musik entsteht der spezifische Klang überhaupt erst durch unlineare Audiotechnik. Daher gibt es Großmembranmikros, Röhrengeräte und EQs. Und deshalb funktioniert diese Löffel-Analogie wohl nur in der Welt mancher leicht weltfremder "Klassiker".
Gruß,
Christopher
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Antwort#20
"Schonmal jemand eine MK2 in der Bassdrum probiert?"
Mit einem Schoeps noch nicht, aber mit Druckempfängern, die so etwas wie ein "Preis/Leistungsverhältniss" haben: Sehr gutes Ergebniss - aber hängt nicht zuletzt ja von vielen Faktoren ab.
Gruß,
Christopher
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