Der "neutrale" Klang der Mikrofone. Eine interessantes Darstellung mit den Achsen: Nord-Süd = hell klingend gegen dunkel klingend West-Ost = Durchsichtig gegen färbend Könnte auch etwas für Martin sein.
Hallo Vilko, danke für den Tipp. Die Frage ist nur, unter welchen Bedingungen wurden diese Eindrücke ermittelt? Wenn ich sehe, dass z.B. ein Shure SM 57 wesentlich näher an der Mitte liegt (ich geht davon aus, dass das der "Neutral"-Punkt sein soll) als ein TLM 103 oder ein (egal welches) DPA Mikro, dann muss ich laut schallend lachen. Vielleicht wurde als Vergleichsreferenz ein SM 58 genommen, dann kann schon sowas rauskommen. Leider ist besagte Mikro immer noch eine sehr weit verbreitete Referenz. Auch denke ich, dass ein Schalgzeug nicht unbedingt die passende Quelle für eine solche Untersuchung darstellt - aber erlaubt ist bekanntlich, was gefällt. Ich bleibe dabei lieber auf der wissenschaftlichen Seite.
Moin.. "wesentlich näher an der Mitte liegt (ich geht davon aus, dass das der "Neutral"-Punkt sein soll) " Wenn das tontechnische Ideal "neutral = Nicht färbend" sein soll, dann ist logischerweise der "neutralpunkt" nicht in der Mitte des Diagramms, sondern links, und vertikal in der Mitte. Also weder "bright" noch "dark", aber "transparent". Und dort findest du dann auch die "richtigen" Mikrofone. ;) Jens
Wenn man eine so schöne Grafik für die Qualität entwerfen würde, sähe alles ein bisschen anders aus. Ist schon schwer, ein sm58 mit einem U47 zu vergleichen. Natürlich kann man ein Fahrrad mit einem Rolls Royce vergleichen. Aber was bringts?
Natürlich kann man ein Fahrrad mit einem RollsRoyce vergleichen, denn mit beiden Fahrzeugen kann man von A nach B gelangen. Auf welche Art, das ist natürlich eine andere Sache. Ähnlich ist das mit Mikrofonen: Die unterschiedlichen Prinzipien und Charaktere der Schallwandler sind dazu da, seine Klangvorstellungen zu realisieren. Egal, ob es ein elektrostatisches oder dynamisches Mikrofon ist, ich nehme das, was mir den Klang liefert, den ich haben will (klar, dass man in der Praxis mit Kompromissen leben muss...). Diese Graphik ist ja nicht uninteressant und gibt vielleicht eine grobe Orientierung. Doch wenn sie um eine weitere, wesentliche Dimension erweitert wird - der frequenzabhängigen Richtcharakteristik, liesse sich das dann nicht mehr so einfach in zweidimensionalen Koordinaten darstellen.