(Lauf)zeitabgleich der Mikrofone bei Orchesteraufnahmen

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Antwort#41
""Der Korrelationskoeffizient als Zeitintegral über das Produkt der Momentanamplituden, das wäre was gewesen, wenn man unbedingt ohne Formel auskommen will... ""

Und selbst diese mathematisch korrekte Definition wird bei dem in der Tontechnik benutzten "Korrelationsgradmesser" überhaupt nicht realisiert, sondern es wird einfach ein Polaritätsvergleich angestellt in der Form, daß man zunächst erst mal die Signale schon bei sehr kleinen Pegeln (-30 dB) zur Rechtecken verarbeitet und dann mti Logikgattern die Polaritäten vergleicht und die "Differenz" dann über einen Integrierer schickt an den dann ein Meßinstrument mit Mittelnullpunkt angeschlossen ist.
Eine echte Korrelationsmessung wie sie nach der mathematischen Definition sein müßte würde von der Schaltung des Gerätes sehr aufwendig werden.

Grüße
Rainer
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Antwort#42
Moin...
"Und selbst diese mathematisch korrekte Definition wird bei dem in der Tontechnik benutzten "Korrelationsgradmesser" überhaupt nicht realisiert, sondern es wird einfach ein Polaritätsvergleich angestellt in der Form, daß man zunächst erst mal die Signale schon bei sehr kleinen Pegeln (-30 dB) zur Rechtecken verarbeitet und dann mti Logikgattern die Polaritäten vergleicht und die "Differenz" dann über einen Integrierer schickt an den dann ein Meßinstrument mit Mittelnullpunkt angeschlossen ist."
Das ist ja auch in Ordnung, wenn das richtige herauskommt. Nur kann man doch auf Basis einer technischen Umsetzung nicht den Korrelationskoeffizienten (falsch) neu definieren - und schon gar nicht einem, der offenbar noch nicht ganz verstanden hat, was das denn alles sein soll, so eine Definition unterjubeln.
Das mit den Differenzen der Rechtecke klappt ja sogar (wenn man Signale mit DC-Anteil null voraussetzen kann wie in der Audiotechnik) , dann muss man aber umskalieren: Wenn die integrierte Differenz 0 beträgt, ist der Korrelationsgrad 1, wenn sie (normiert) bei 50% liegt, ist der KG 0 und bei einer maximalen Differenz ist er -1. Sowas darf man nicht unterschlagen.
"Eine echte Korrelationsmessung wie sie nach der mathematischen Definition sein müßte würde von der Schaltung des Gerätes sehr aufwendig werden."
In analoger Technik ja, aber ein digitaler Korrelationsgradmesser kann schon mit der korrekten Definition arbeiten.
Bei so einem Gerät könnte man sogar die Integrationszeitkonstante unabhängig von der "Refreshrate" der Anzeige wählen, indem man die die Integration (Aufsummierung) durch ein gleitendes Mittel ersetzt. Man könnte so z.B. jede Zehntelsekunde einen neuen Messwert anzeigen, der sich jeweils auf die vorangegangene Sekunde bezieht...
Jens
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Antwort#43
Hallo Rainer,
es gibt im gesamten Internet keine gültige Mailadresse von Dir. Ich möchte Dir eine mail schicken. Könnst Du eine Mail an martin erdtmann gmx de schicken?
Die Adresse in Deinen Glockenspielaufsätzen scheint ungültig zu sein.
danke
Erdie
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Antwort#44
Hallo Erdie,

habe Dir gerade eine Mail geschrieben. Die gmx-Adresse ist schon lange ungültig, weil dort nur sehr viel Spam-Mail landete.
Ansonsten für den "normalen" Mail-Verkehr bitte obige Adresse benutzen.

Grüße
Rainer
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Antwort#45
"Die Adresse in Deinen Glockenspielaufsätzen scheint ungültig zu sein."
Die unten zu findenden Adressen zum "Glockenspiel" gehen alle.


Alle Artikel von Rainer Gutberlet über das Glockenspiel
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Antwort#46
ich meinte aber die Mailadressen ;)
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Antwort#47
Hallo Rainer,
ich habe gearde gesehen, daß das Forum alles in eckigen Klammern rausgeschmissen hat: Es sollte heißen martin punkt erdtmann add gmx punkt de. Allerdings ist das überflüssig weil ich an Deine Adresse hier im Forum geschrieben haben. Hab die Adresse total übersehen.
Gruß
Erdie
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Antwort#49
Immer wieder experimentiere ich mit verschiedenen Mikrofonverfahren. Gerade bei Symphonien von Schostakowitsch o. ä. habe ich gute Erfahrungen mit Laufzeitstereophonie gemacht. Häufig ist der Tree oder auch nur ein Päärchen ausreichend um einen super-Sound zu bekommen. Diese Tiefe im Klangbild bekommt man (zumindest ich) mit einer Nieren-Kombination und Stützen nicht hin. Bei Stützen bietet sich immer Entfernungsausgleich plus x an. Bei x circa 10 Millisekunden habe ich gannz gute Erfahrungen gemacht.
Anstatt viel zu stützen und zu verzögern lohnt es sich oftmals mit der Höhe und Entfernung des Hauptmikrofons zu experimentieren. Wenn der Saal nicht gut klingt, ist das natürlich beliebig, dann sind die Stützen die Technik der Wahl.
Auf meiner homepage habe ich ein paar Links zusammengestellt:
http://www.arpeggio.de/index.php?id=419


arpeggio Musikproduktion
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Antwort#50
Wenn man das überhaupt verallgemeinern kann:
- wenn ich einen Tree im Orchester stehen habe, dann wird da gar nichts verzögert. Den Tree stelle ich wegen seines typischen Klanges hin, und der typische Klang hat auch etwas damit zu tun, daß eben nicht verzögert wird.
- wenn der Klangkörper eher breit sitzt und nicht so sehr in die Tiefe geht, verzögere ich ebenfalls eher nicht, unabhängig davon, was für ein Hauptsystem ich benutze.
- bei einer schmaleren und dafür sehr langen Aufstellung, wie sie bei größeren Oratorien in Kirchen manchmal passiert, sind die Hinterbänkler auf dem Hauptsystem meistens viel zu weit weg. In so einem Fall versuche ich zunächst, mehrere "Sub-Hauptsysteme" zu staffeln, also z.B. Haupt für Streicher und Solisten, 2. Stereosystem für Bläser und Bratschen, 3. System für Chor (und das steht manchmal über 10 m vom Hauptsystem entfernt!). Da kann es sinnvoll sein, die Subsysteme zu verzögern: die Tiefenstaffelung wird vom Haupt-Hauptsystem übertrieben, von den Sub-Hauptsystemen aber gerne untertrieben, wenn sie klanglich ausgewogen sind; dadurch wirkt der Gesamtklang flach und matschig, und der Chor scheint irgendwo mitten im Orchester zu stehen. Dann ein bißchen verzögern, und es matscht nicht mehr.
- echtes "Überverzögern" im Sinne von Laufzeit+x (x = 10...30ms) habe ich bisher kaum gemacht. Ich erinnere mich nur an zweimal bei Pauken (Berlioz Phantastique und Haydn Schöpfung).
- meistens mache ich es nach Gehör und stelle dann fest, daß die Laufzeiten in etwa den Abständen zwischen Sub- und Hauptsystem entsprechen.
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