Querflöte recorden

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo an alle!!
Ich bin gerade im Studio mit einer Band die als Intro eine Querflötezum Einsatz bringt.Danach im Backround noch ein zwei mal zu hören ist.
Ich würde euch gerne meine Überlegungen schreiben und um eure Erfahrungen Bitten:
Wenn ich mir Überlege wie ich sie vom Sound her haben will (Weit,offen,und Melancolisch soll sie klingen) dachte ich mir das Ich Sie in das "Live End" stelle zum recorden.Harte Wände die starcke Reflektieren. Mit Steinen besetzt also auch berochen werden kann.
Denkt Ihr das es eine Gefahr werden könnte den Hall mit zu recorden?
Ich dachte mir das ich als Mikro ein Haun MBH608 oder ein SennheiserMKH 20 einsetzte.
Abstand dachte ich so 10-20 cm vom Mundstück weg.
Was haltet Ihr davon ?
Hat wer Erfahrung mit einer Querflöte?
Wenn jemand hören möchte um welche richtung es sich dabei handelt Bitte ich um eine E-MAil.

Vorerst danke ich sehr für Meinungen Anregungen und Hilfen.
Mit bessten Grüssen
Markus
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Antwort#2
Ich würde die Querflöte trocken recorden, ohne Hall! (Ich habe mich bis jetzt immer geärgert, wenn ich den Raum schon drauf hatte) Die Querflöte lässt sich sehr gut nachträglich in den Raum setzen.
Der Abstand zu den Miks ist meiner Meinung nach ok. Aber: Ich würde nicht direkt ins Mik blasen (auch mich Netz nicht), sondern um 10 cm nebendurch, einfach leicht versetzt. Es klingt dann ausgeglichener. du kannst natürlich mit dem zweiten Mik noch raummässig rumexperimentieren...
Das ist meine Erfahrung und meine Meinung. Ich finde Querflöte recht dankbar zum recorden und nicht sooo heikel.
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Antwort#3
Hallo Markus,
woher kommt nur diese Angst vor der Entfernung?
Stell dein Mikro doch einfach einmal 1 oder 3 m weit weg und höre dir an wie melancholisch deine Flöte klingen kann.
Wo soll der Klang herkommen wenn due dich direkt vor dem Instrument befindest? Die von dir beschriebene Variante wird beim Liverecording verwendet aber im Studio hast du andere Möglichkeiten.
Einfach ausprobieren. Die Mikrofone packen das locker.
Gruß
M. Hein
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Antwort#4
Hallo Herr M.Hein
Ich danke sehr für deinen Ratschlag das werde ich ausprobieren.!Darf ich Dir eventuell meinen Ganzen Plan zukommen lassen der am Freitag in 6Stunden Über die Bühne gehen sollte?
Meine Ideen Anregungen um Fehler zu vermeiden.......
Ich Danke !!
Markus
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Antwort#5
Ich habe bei der Aufnahme einer Querflöte mit *zwei* Nierenmikrofonen immer gute Erfahrungen gemacht: Eines schräg von oben auf die Grifflöcher gerichtet für den eher helleren Anteil, das andere axial zum "Auspuff" für den eher dunkleren Anteil des Klangbildes. Das hohe Mikrofon in 1 - 2 m Abstand, je nach Akustik, das Schalloch-Mikro in ca. 2 m Abstand, damit die unvermeidlichen Bewegungen des Solisten sich nicht merkbar auswirken.
Aber das ist vermutlich Geschmackssache - ich habe die Querflöte halt gern etwas "erdig"... ;-)
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Antwort#6
Axial zu eine Querflöte, also in Verlängerung des "Flöten-Auspuffs" ist der ungünstigste Punkt, um ein Mikrofon für aufzustellen.
Die Flötenabstrahlung ist ein Dipol (Torso)
Da gibt es doch Unterlagen im Net.



Schallabstrahlung der Querflöte
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Antwort#7
ich würde die von oben her mit nem kleinmembranmikro in 1 m abstand vom instrument abnehmen!
auf keinen fall aber seitlich, und wenn doch dann wuerde ich da aber am mikro dran vorbeiblasen, sprich das mikro etwas versetzt aufstellen denn sonst hast du einen total komischen sound!

wer kennt das problem bei der blasmusik! wenn die ventile klappern stoert das auch auf der aufnahme und man muss abstand halten oder die ventile am instrument mit schaumstoff einwickeln zwecks störschalldämmung.
bei ner querflöte sollte das ja aber in der regel kein problem darstellen. bin kein freund von holzblasinstrumenten;-).


http://www.Alexander-Ness.de
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Antwort#8
Es handelt sich dabei eigentlich nicht um eine Angst. Nur: Wenn man den Raum recordet ist er halt da. Wenn er passt, bingo, wenn nicht... was dann?
Zudem ist beim nahen recorden das Signal stärker, was nicht schadet.
Letztlich ist das wohl eine Geschmacksfrage. Bei einem Popkonzert würde der Flötenspieler ja auch mehr oder weniger direkt ins Mikrofon spielen - in kurzer Distanz aufnehmen wäre also so gesehen original Pop.
Eine Flöte in 2-3 Meter abnehmen klingt anders als in 10cm. Die normale Konzertsituation (Klassik) ist ja nochmals anders. In der Regel macht es keinen Sinn, am Zuhörerplatz (15m oder so...) die Mics zu positionieren, auch wenn so die originalste Situation gegeben wäre. Das Aufnehmen bleibt wohl ein ausprobieren, bis der Klang dem Wunsch entspricht!
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Antwort#9
Hm, also zum einen ist das axiale Mikro nur zugemischt und keineswegs die einzige Quelle; zum anderen hab ich mit Flötenaufnahmen herumexperimentiert, bevor ich "den Sengpiel" gelesen habe - und bin merkwürdigerweise immer noch überzeugt vom Resultat.... ;-)
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Antwort#10
"und bin merkwürdigerweise immer noch überzeugt vom Resultat.... ;-)"
Diese Aussage ist üblich, selbst wenn alles falsch gemacht wurde.
Es gibt viele schlechte Tonaufnahmen, von denen alle überzeugt sind, das das so sei, allein der verantwortliche Tontechniker will das nicht erkennen. So ist das doch fast immer :-)
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Antwort#11
Es gibt viele schlechte Tonaufnahmen, von denen alle überzeugt sind,
das das so sei, allein der verantwortliche Tontechniker...
So ist das doch fast immer :-)
Mag sein, aber das habe ich nicht gesagt. Die Kunden (und Kollegen, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, einem nach dem Mund zu reden) waren durchaus angetan von der Aufnahme.
Was macht dich da so sicher? ;-)
Im Ernst: Ich sage ja nicht, daß die Lehrbuch-Methode schlecht sei (bewahre!) - nur experimentiere ich eben gern und habe die beschriebene Aufstellung ganz gut gefunden, positives Feedback bekommen - so what?
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Antwort#12
Das Aufnehmen bleibt wohl ein ausprobieren, bis der Klang dem Wunsch entspricht!
Eben! Genau das isses!
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