Weil ich mit meinen Bastelkünsten aktuell in einer Sackgasse stecke, möchte ich mal hier um Rat fragen, wenn ich hier richtig bin. Um es vorweg zu sagen, es geht um die Praxis. Über Fremdspannungsabstand, symmetrischen oder asymmetrischer Signalführung oder die Verwendung von DI-Boxen habe ich mich bereits kundig gemacht. Allein es fehlt die praktische Umsetzung. Ich spiele in einer kleinen Musikgruppe und betreue da neben der Internetseite auch unser gesamtes Equipment. In meiner ursprünglichen Ausbildung (Medizintechniker) habe ich in der NF-Technik leider nicht den notwendigen Tiefgang bekommen und suche deshalb seit geraumer Zeit geeignete Literatur oder gute Ratschläge zum Thema Brummschleifen im Rackbau bzw. bei der Konzeption von Multicorekabeln. Es gibt im Internet wohl diverse kleine Ratgeber und Abhandlungen, die aber über oberflächliche Hinweise hinaus den nötigen detaillierten Tiefgang vermissen lassen. Zum eigentlichen Thema: Ich will mehrere Racks brumm- und massefrei untereinander verbinden und dabei die SL-Verbindungen so herstellen, dass ich auch den Sicherheitsbestimmungen genüge, also nichts abkleben usw. In unserer jetzigen Konfiguration kämpfen wir immer wieder mit erheblichen Netzeinstreuungen, sei es durch Dimmer in der Hauslichttechnik oder selbst eingebaute Brummschleifen. Dieses macht sich umso stärker bemerkbar, je schlechter der Netzinnenwiderstand der jeweiligen Lokalität ist. Das ist nachvollziehbar... Ich würde mich freuen, wenn mir jemand guten Ratschläge, gute Adressen oder auch Literatur dazu empfehlen könnte. Es darf auch etwas kosten. Notfalls mache ich auch ein Praktikum in einem Institut oder einer Hochschule. Hier meine gezielten Fragen: Wie sind die einzelnen Geräte im Rack untereinander zu verkabeln, damit ich keine Mehrfachmassen erzeuge, denn alle Geräte haben ja bekanntlich die NF-Masse auch am Gehäuse und nur die wenigsten haben einen Groundliftschalter? Soll die Masse nur über das Gehäuse an der Rackschiene übertragen werden und alle anderen Massen der Patchkabel hochliegen? Sollen die Patchkabel einseitig aufgelegt werden. Oder sollen die einzelnen Geräte isoliert im Rack eingebaut werden? Wie behandle ich die Geräteerde? Sollen die Geräte sternförmig jeweils pro Einzelrack ans Netz gelegt werden und dann mit dem Hauptrack verbunden werden oder jedes Gerät an einen zentralen Netzpunkt angeschlossen werden? Wie kann ich zwischen der Geräteerde und der Signalmasse trennen? Kann die Rackschiene als zentrale Erde verwendet werden? Anfragen bei namhaften Firmen ergaben meistens folgende pauschale Antwort: Es ist eben ein Sache von "Try and Error", auch Studiotechniker konnten mir keine hinreichende Auskunft geben. Wer kann mir helfen?
Hallo Kollege wie gehts Dir? Sorry Aber Dimmer und Pa auf eine Phase hängen ist doch ein Verprechen dachte ich! Hänge die gesamte anlage auf einen Verteiler mit 16 Ampere anschluss und weg mit dem Licht du wirst staunen das wirkt wunder! Und bei jeder DI-Box ob passiv oder Aktiv kannst du die erde trennen(Grünes Kabel). Wobei ein kluger elektriker hätte dir das auch verraten können und von denen gibts viele! Gruss Max Sorry net böse gemeint oder so!!!!!
ZITAT: "Und bei jeder DI-Box ob passiv oder Aktiv kannst du die erde trennen(Grünes Kabel)." HÄ??? Kannst du mal erklären was eine DI Box mit der Erde(Grünes Kabel) zu tun hat? Wenn überhaupt Erde und DI Box zusammenbringen, dann wohl Groundlift, somit den Signalschirm trennen. Der ist wohl nie grün. Ich denke es wird wenige Elektriker geben, die schon mal was von einer DI Box gehört haben. Ist schon erschreckend was einige (wenige) Leute doch an Halbwissen hier hin schreiben, was soll man denn mit so einer Antwort anfangen? Also um mal vorne anzufangen : Getrennte Stromkreise für Licht und Ton sind schon mal ein guter Anfang. Zweiter Schritt, von vorne bis hinten symetrische Verkabelung, dann muß da auch nicht hochgelegt oder getrennt werden. Die Geräte im Rack sind durch die Schiene und Gehäuse immer verbunden, wenn das nicht sein dürfte, glaub mir, gäbe es andere Racks. DI Boxen sind zur symetrierung und Pegelanpassung da. Beispiel: Aus einem Keyoard kommen in der Regel asymetrische Linepegel. Schickst du das auf das Multicore, liegt dein Signal zwischen einer Ader und dem Schirm und ist somit sehr anfällig gegen Einstreuung. Deshalb direkt hinter das Keyboard eine DI Box, in dem Fall reicht eine passive, da sehr viel Pegel aus dem Keyboard kommt, und mit einem symetrischen Mikrofonpegel auf das Multicore. Solltest du Effekte oder EQs oder was auch immer haben, die nur einen asymetrischen Ein-Ausgang haben und du tatsächlich Brummprobleme bekommst, kannst du vor und/oder hinter dieses Gerät symitriertrafos z.B. Haufe machen. Hier ist sehr wichtig, das sie ordendlich Pegel vertragen < +12dB, sonst können diese in die Sättigung kommen und das klingt schei*$§. Das Multicore und die Schirmung ist eine Glaubensfrage. Viele Behaupten jede Leitung muß einen getrennten Schirm haben. Fakt ist das wohl 80% aller Cores gemeinsame Massen haben. (von Studios mal vielleicht abgesehen.) Somit spart man am Ende der Core eine Menge Pins z.B. im Hartingstecker. Strom: Im Rack eine Mehrfachdose und gut ist. Was du evtl. noch zu Herzen nehmen solltest: Kabeltrommeln abwickeln. Nicht nur das halb abgewikelte Kabeltrommeln schön als Brummspule wirken können, wenn eine wirklich dicke Endstufe dran hängt, kann diese doch schon recht warm werden. Als kleines Fazit: Wenn deine Verkabelung vernünftig und symetrisch ist und alle Geräte in Ordnung sind, darf da im Normalfall nix brummen. Viel Erfolg
Aso nja ein bisal denken wird ja wohl nu dinen sein und dann sag mir mal wie du die Inserts symetrisch ausführen willst ohne ein pult um 20.000 Euro zu haben die dieses lokal nicht hat ansonnsten würden sie die Grundregeln wissen ob das Kabel grün ist oder net ob man den schirm oder die erde trennt isdt so ziehmlich das selbe mein freun! oder ist es Dir um die einnzelheiten so wichtig? Da hätte ich auch sachen zum anhacken gefunden bei dir nur lasse ich mich net auf das nevou herunter den ein bisal logisch denken muss drinnen sein und das 1+1 net unbediengt 2 ergeben muss sollte allen klar sein! Sorry aber das is tief.........Kollege!
Erde ist nicht Masse. Das scheint hier nicht ganz klar zu sein, und darum gibt es Mißverständnisse. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, und auch sofort verständlich, wenn man bedenkt, daß ein Auftrennen der Erde lebensgefährlich ist, ein Auftrennen der Masse nicht. Die Erde hat etwas mit der Stromversorgung eines Gerätes zu tun, und rein gar nichts mit dem Signal. Das grün/gelbe Kabel findet man in jedem Schuko-Kabel, aber in keinem Audiokabel. Die Masse hingegen ist das, worauf ein unsymmetrisches Signal bezogen ist. Sie wird meist als Schirmgeflecht um die Signalader herum ausgeführt und ist daher meist kupferfarben ;). Ein Schirmgeflecht findet man in jedem Audiokabel, aber in keinem Schuko-Kabel. Ein symmetrisches Signal braucht keine Masse, deshalb können bei symmetrischer Signalführung keine Brummschleifen auftreten. Ebenso sind Brummschleifen vermeidbar durch das Verwenden eines einzigen gemeinsamen Massepunktes. Alles an eine Steckdose, fertig. Was dann noch brummt, sind Einstreuungen auf die SIGNAL-Adern, die sich aber ebenfalls leicht durch symmetrische Signalführung beheben lassen. Wenns Geld nicht für symmetrische Inserts reicht, muß man eben mit dem Kompromiß leben...
"Die Masse hingegen ist das, worauf ein unsymmetrisches Signal bezogen ist. Sie wird meist als Schirmgeflecht um die Signalader herum ausgeführt und ist daher meist kupferfarben ;). " Also doch grün... Jedenfalls nach einiger Zeit an der Luft ;) SCNR
Das meine Ausführungen nicht heilig sind ist mir klar, aber sie stimmen im Gegensatz zu deinen. Du hast offensichtlich das Problem nicht Verstanden und solltest deshalb mit vorschnellen Antworten etwas vorsichtig sein. ZITAT"(...)Grundregeln wissen ob das Kabel grün ist oder net ob man den schirm oder die erde trennt isdt so ziehmlich das selbe (...)"" ENDE Dieser Satz zeigt ganz klar, dass du einfach keine Ahnung zu haben scheinst, was du da schreibst. Wie pkautzsch schon schrieb, kann deine "ist doch ziemlich das Selbe"_Einstellung Lebensgefährlich sein. Also sprich nicht bei solchen Vorschlägen im selben Satz von Niveau. Zu den Inserts, die machen die wenigsten Probleme wenn sie asymetrisch sind, da erstens immer Linepegel da ist und die Verbindungskabel aüßerst kurz sind.
Hallo Albert, eventeull ist eine wichtige Grundregel für Anlagen bis ca. 3kW nicht richtig rübergekommen: ALLE 230 V Verbraucher die irgendein Tonsignal erzeugen oder verarbeiten, sind an EINER Steckdose (also alle auf derselben Phase und auf gleichem Schutzleiterpotential) zu betreiben. Mit dieser Vorgehensweise hast du 98% der Netzbrummprobleme auf einen Schlag gelöst. Es wird gerne vergesse das Mischpult am FOH-Platz auch an die besagte Steckdose anzuschließen. Zusätzlich kannst du eine Lebensversicherung in Form eines FI / DFI Schalters abschließen. Hier gibt es Geräte als Zwischenstecklösung, Kostenpunkt ca. 50.- Euro, Auslösetrom sollte 10 ... 15mA betragen. Die beiden oben genannten Maßnahmen bescheren dir als Musiker ein langes und glückliches Leben. Wenn du dann für besonders schwierige Fälle noch einige DIs, aber bitte nur mit Übertrager und Groundliftschalter parat hast, wirst du ein "brummloser" Zeitgenosse sein. Es gibt natürlich noch einige versteckte Fallen, aber die werden sich dir im Laufe der Zeit von selbst erschließen. Gruß M. Hein
Naja sagen wir doch mal so: Bei Sachen, von denen ich keine Ahnung habe, schreibe ich zumindestens keinen Quatsch und gebe vor allem keine Tips, die bis dato Lebensgefährlich sein können und bezeichne dieses dann als ziemlich das selbe. Also komm mir jetzt nicht mit du hast ja selber keine Ahnung, sondern korrigier mich und schreib was konstuktives zur Frage und alles wird gut. Einwürfe ala "Ich spiel jetzt nicht mehr mit dir" halte ich dann doch für mehr als überflüssig, danke.