Also angenommen ich habe eine Audiospur und will darüber eine 2te Line mischen... Jetzt sollen vor dem Mischen bestimmte Frequenzen (einstellbar + mehrbandig) von der ersten Spur automatisch rausgenommen werden, optional je nach Lautstärke (der 1ten und 2ten), jedes mal wenn das Signal der 2ten Spur erklingt.... Ich kenne zwar von Steinberg so einen effekt ("Ducker") aber meines Wissens arbeitet der nur rein dynamisch ohne Frequenzbasis und ist wahrscheinlich auch nicht wirklich fürs abmischen gedacht.... Wer kennt was?
das herausnehmen der Frequenzen von Line 1 soll sich nach dem allgemeinen Frequenzspektrum von Line 2 richten können, die Ansprechzeit einstellbar sein...Daraus soll dann aus Line 1* und Line 2 Line 3 entstehen.... Das gleiche Spiel soll auch unter Berücksichtigung von mehreren Lines möglich sein....
Schlimmstenfalls mußt du dir halt per Hand einen "Multiband-Ducker" bauen: Spur über Sends auf ein paar Gruppen-Kanäle schicken, jeden Gruppenkanal unterschiedlich filtern und "ducken". Wenn du das dann nochmal vom Spektrum der anderen Spur abhängig haben willst, mußt halt die Sidechain für jedes Band (=jede Gruppe) auch noch filtern. Deinen zweiten Beitrag verstehe ich nicht so wirklich. Willst du da dann neue Töne haben oder wie?? Fühle mich da etwas verar***t ehrlichgesagt.
also neue töne entstehen dabei nicht direkt, der Klang von Line 1 soll durch Line 2 verändert werden...Ziel der Aktion ist eine größere Transparenz und Durchlässigkeit beim mix....Der Effekt scheint übrigens garkeine Seltenheit zu sein, wie ich rausgehört hab... also ist Multibandducker der korrekte Begriff?
Hi, ganz simple Lösung: Neue Spur mit der gewünschten EQ-Einstellung erzeugen. die erste Spur zerschneiden und die gewünschten Parts dorthin verschieben. Mit Samplitude könnte man auch auf Objektebene arbeiten. Gruß Christian
Hi Row. (offizielle Grussformel) So einen Effekt wird es nicht zu kaufen geben, weil er nicht so viel Sinn macht wie es anfänglich klingt. Natürlich ist es zunächst toll eine Spur (der Ausdruck "line" macht mich kirre) in Abhängigkeit einer Analyse der Nebenspur zu filtern. Du willst also, dass die Energiereichsten Frequenzbereiche der Spur 2 bei threshhold-Überschreitung analoge cuts in der Referenzspur setzen und zwar so tief, wie die threshhold-Überschreitung "weit" ist. Das ganze auch noch mit schicken Zeitkonstanten und die am besten noch in "Auto" Option. Ach wieviele Bänder? Sagen wir mal 5 vollparametrische in beiden Kanälen, ne. Und du hast es ja schon angedeutet: Warum eigentlich nur 2 Spuren? Hast du ne Ahnung wie ewig es dauert so etwas einzustellen? Wie gross die Gefahr ist, dass man sich bei grösseren Setups ab 50 spuren aufwärts (ist mittlerweile fast Regel) verliert und an diesen speziellen Effekt nicht denkt, während man sich wunder t was da so Murks macht? Ich als Mischer WILL eine Mischung per "Beschneidung" mehrer Spuren doch bitte im direkten Zugriff haben. Und wenn ich "dynamisch" filtere so geschieht das prinzipiell per Automation, was digital schnell und einfach geht. So eine Kiste wäre nett im Einzelfall. Ein Einzelfall, der eine Entwicklung nicht rechtfertigt... Wobei es natürlich irgendwo sowas geben kann und ich weiss es nicht. Ganz davon abgesehen erzeugt so ein Gerät entweder exorbitante Kosten, oder exorbitante Phase, oder exorbitante Latenz ;) wovon das letzte als einziges egal ist. Besteht bei dir aber die Anforderung nach sowas und du weisst was du tust, so lässt sich das als vst-plugin im "Reaktor" von Native Instruments leicht aber langwierig realisieren. Beim routing musst du hier mit 5.1-Gruppen arbeiten und auch im Reaktor entsprechende Eingänge verankern. Das ganze über Sends und Zusatzspuren und Busse wäre mir zu unübersichtlich und mir fiele auch jetzt nicht ein wie das ginge. Check aus ob du dein dynamisches Monster wirklich, ich mein wirklich (!) brauchst. Einen schönen Tag (offizielle Abschiedsformel) Nikita PS: Hast du eine spezielle Anwendung dafür?
So einen Effekt wird es nicht zu kaufen geben, weil er nicht so viel Sinn macht wie es anfänglich klingt. Natürlich ist es zunächst toll eine Spur (der Ausdruck "line" macht mich kirre) in Abhängigkeit einer Analyse der Nebenspur zu filtern. Du willst also, dass die Energiereichsten Frequenzbereiche der Spur 2 bei threshhold-Überschreitung analoge cuts --------------------------------------------------------------------------- oder digitale?
in der Referenzspur setzen und zwar so tief, wie die threshhold-Überschreitung "weit" ist. Das ganze auch noch mit schicken Zeitkonstanten und die am besten noch in "Auto" Option. Ach wieviele Bänder? Sagen wir mal 5 vollparametrische in beiden Kanälen, ne. Und du hast es ja schon angedeutet: Warum eigentlich nur 2 Spuren? ----------------------------------------------------------------------------------------------- ok Spur ist vielleicht ein missverständlicher Ausdruck, ich sage mal lieber 2 Gruppen...zb. alle Gesangslinien und die Spuren vom Instrumental....meinetwegen schon fertig als Mixdown.... oder zb. Bass vs Bassdrum... Ich bin zu 1000% sicher dass solche dynamischen Anwendungen Sinn machen und auch verbreitet benutzt werden... Anders kann ich mir soviel Speed Power und Tiefe und gleichzeitig aber dennoch kristallklare Durchlässigkeit (insbesondere bei diversen US-Produktionen aber auch Sachen aus Deutschland nicht erklären) Das lässt sich nie und nimmer beim bloßen übernanderschneiden (mit bisschen EQ und bisschen Comp) hinbekommen....oder allenfalls dass es am Ende vom Sound wie eine "schlechte Kopie" klingt...
Hast du ne Ahnung wie ewig es dauert so etwas einzustellen? Wie gross die Gefahr ist, dass man sich bei grösseren Setups ab 50 spuren aufwärts (ist mittlerweile fast Regel) verliert und an diesen speziellen Effekt nicht denkt, während man sich wunder t was da so Murks macht? Ich als Mischer WILL eine Mischung per "Beschneidung" mehrer Spuren doch bitte im direkten Zugriff haben. Und wenn ich "dynamisch" filtere so geschieht das prinzipiell per Automation, was digital schnell und einfach geht. ----------------------------------------------------------------------------------------------- soll auch größtenteils per automation geschehen....Dieser Effekt bräuchte eigentlich nur folgende Einstellungsmöglichkeiten: Attacke, Intensität, Threshold Gruppe 1, Threshold Gruppe 2, Ausklingzeit, umgesetzte Frequenz von (Gruppe 2), Bandbreite, Toleranz wobei Attack und Release nicht mal zwingend notwendig ist....
So eine Kiste wäre nett im Einzelfall. Ein Einzelfall, der eine Entwicklung nicht rechtfertigt... Wobei es natürlich irgendwo sowas geben kann und ich weiss es nicht. Ganz davon abgesehen erzeugt so ein Gerät entweder exorbitante Kosten, oder exorbitante Phase, oder exorbitante Latenz ;) wovon das letzte als einziges egal ist. ---------------------------------------------------------------------------------------------- die Kosten sind ggf. kein Problem...
Besteht bei dir aber die Anforderung nach sowas und du weisst was du tust, so lässt sich das als vst-plugin im "Reaktor" von Native Instruments leicht aber langwierig realisieren. Beim routing musst du hier mit 5.1-Gruppen arbeiten und auch im Reaktor entsprechende Eingänge verankern. Das ganze über Sends und Zusatzspuren und Busse wäre mir zu unübersichtlich und mir fiele auch jetzt nicht ein wie das ginge. --------------------------------------------------------------------------------------------- das versteh ich jetzt nicht ganz....
Check aus ob du dein dynamisches Monster wirklich, ich mein wirklich (!) brauchst. Einen schönen Tag (offizielle Abschiedsformel) Nikita PS: Hast du eine spezielle Anwendung dafür? ------------------------------------------------------------- ja zb. Stimme und Instrumental, damit die Stimme schön im Vordergrund ist ohne dass sie besonders laut ist....
ok so gehts natürlich auch....Da allerdings die Eq Einstellung von Spur 1 vom Signal auf Spur 2 abhängen soll und zwar Frequenzabhängig! dürfte das eine ziemliche Pfuscharbeit sein denn ich müsste teilweise alle paar Millisekunden eine andere Einstellung setzen abgesehen davon dass es teilweise sehr ungenau ist und dabei außerdem zwar kaum hörbare aber dennoch schöne Artefakte und klicks entstehen würden...
Hey Row.. Der NI "Reaktor" ist eine software zum erstellen eigener Plugins aus Modulen bis hinuter in die Schaltungsebene. Es dauert lang so einen dynamischen ducker zu bauen ist aber nicht so schwer. Und ja, wenn du 6 Eingänge im plugin muss es eben auf einer 5.1 Spur liegen. So wie du von "instrumental" und "Stimme" in (unheiliger) Trennung redest machts du wohl HipHop oder ähnliches. Nun für die Art Musik sind solche Geräte in keinem Fall erforderlich. Die Refernzproduktionen aus Amerika sind in erster Linie Refernzkompositionen (und keine Aggro-MPC-loop Nummern) die für sich schon mit Stimme sehr funktionieren. Der Rest sind durchdachte Automationen auf guten Konsolen, ein PERFEKTES vocal editing !!!, eine PERFEKTE performance und GUTES Equipment! Und sie nehmen sich viel Zeit für eine Produktion.. Es ist eben eine Frage des Geldes. Im ernst setz dich mal genau mit Schnitt auseinander hier haben die Amis schwer die Nase vorn. Du musst aber verstehen, dass man eigentlich bei Produktionen immer so wenig wie möglich solcher "technischer" Effekte verwenden will. Das weiss man auch in den Staaten. Und so manche Produktion (Nimm snoop dogg) sind spektral (absichtlich) gar nicht so reichhaltig. Ein spektrales ducking eines kompletten "beats" durch die Stimme verbietet sich wie ich finde. Das wäre vielleicht was fürs Mastering, wenn man Submischungen einreicht. Aber nichts für die Mischung und es bringt auch mit Sicherheit keine "fette speed power" und trotzdem "kristalline Klarheit". Peace Homie
Ein "dynamischer EQ" kann so verwendet werden, dass er abhängig von einem Steuersignal (Hier 2. Spur) arbeitet. Das ganze natürlich auch Multibandmässig. Leute die hier behaupten dynamische EQs brauche es nicht und das werde nicht eingesetzt, haben wohl den technischen Anschluss etwas verpasst. In vielen professionellen Produktionen wird heute damit gearbeitet: In der Studioproduktion, im Broadcast aber auch in Musicalproduktionen, Beschallungen, Installationen etc. Falls deine nächste Frage sein sollte, ob ich eine Freeware kenne, muss ich leider passen. Ich, und viele meiner Kollegen, arbeiten meist mit dynamischen EQs von "Weiss Engineering" und "tc electronic". Kannst ja mal googeln. Bringt vermutlich mehr, als sich hier von Ewiggestrigen Besswissern belehren zu lassen.
Die so beliebte automatische Mischung, wenn man nicht richtig weiß, was man will - automated mixing. Ein Kursus ist darüber sogar als Fernlehrgang zu bekommen.
Automatische Mischung, wenn man nicht weiß was man will
Ich bin zu 1000% sicher dass solche dynamischen Anwendungen Sinn machen und auch verbreitet benutzt werden...
Anders kann ich mir soviel Speed Power und Tiefe und gleichzeitig aber dennoch kristallklare Durchlässigkeit (insbesondere bei diversen US-Produktionen aber auch Sachen aus Deutschland nicht erklären) Das lässt sich nie und nimmer beim bloßen übernanderschneiden (mit bisschen EQ und bisschen Comp) hinbekommen....oder allenfalls dass es am Ende vom Sound wie eine "schlechte Kopie" klingt...
Süß. Aber man will sich ja keine Gestrigkeit vorwerfen lassen, nicht? Der weiss engeniering EQ1-DYN bietet auch für über 7000$ nicht die Funkionalität. zumindest laut manual nicht. Der TC-Electronic als Powercore plug-in bietet das auch nicht. Ich hab keine Keying Eingänge gefunden. Obwohl vielleicht kannst es ja mit zwei Monoquellen schustern, wovon eine als Masterkey genommen wird. Hab aber auch diese Funktion nicht entdecken können. Wenn du dennoch einen "dynamic Eq" sucht. Der Glisseq von Voxengo bietet dies in ansprechender Qualität. Ist aber vst. Was bei "heutigen Produktionen" nicht so alles zum Einsatz kommt. Nikita ...fährt zurück in die Zukunft. Und lässt sich immer gern eines besseren belehren.