Erfahrung mit der Zuverlässigkeit von Aufnahmen auf CF?

Erstellt 7 Antworten8 Beiträge
Startbeitrag#1
Wer hat Erfahrungen mit der Aufzeichnung von langen Musikstücken (z. B. Konzertmitschnitt) auf Compact Flash Karten?
In den Foren der Hersteller von Aufzeichnungsgeräten, die diese Karten benutzen, lese ich immer wieder von Schwierigkeiten und Datenverlusten bei längerem Gebrauch dieser Karten.
Wie ist die Erfahrung der Mitglieder dieses Forums und wird dieses Medium überhaupt regelmäßig eingesetzt?
Meine Frage geht dahin, ob ich mir ein Gerät auf CF Basis oder lieber auf Festplattenbasis kaufen soll. Ich zeichne überwiegend Konzertmitschnitte auf.
Danke für eure Antworten
Alfred
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Antwort#2
Bislang ist mir noch nichts negatives aufgefallen ...
... aber wie wäre es wenn Du noch einmal zusätzlich zu diesem Foum in eins der gängigen Fotografenforen schaust? Da könnte die Trefferquote bezüglich der Vertrauenswürdigkeit von CF-Karten höher liegen.
Ansonnsten sind die Schreibzugriffe auf CF-Karten limitiert. Daher sollte man beim auslesen der CF-Karte nur lesend auf die Karten zugreifen (wenn sie nicht im Recorder sondern in einem Kartenleser stecken), denn beim verschieben der Daten werden die Dateisysteme synchronisiert. Und somit werden dann noch zusätzlich beim Abgleich der Dateien noch zusätzlich Informationen auf die CF-Karte geschrieben welche natürlich die limitierten Schreibzugriffe herabsetzen.
Und somit wird aus einem löschen auch ein schreiben.
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Antwort#3
Hallo,
es hängt von der Karte ab. Mein Edirol R-1 hatte mit einer 2 GB-Karte immer Probleme. Es gab regelrechte Abstürze beim schreiben/aufnehmen.
Eine kleinere 512 MB-Karte machte hingegen nie Schwierigkeiten.
Daraufhin habe ich die Karte zum Hersteller eingeschickt, sie wurde ausgetauscht. Ich bekam also eine neue Karte, allerdings vom gleichen Hersteller.
Die Probleme waren dieselben.
Ich kaufte eine Karte von einem anderen Hersteller, eine sehr schnelle Karte. Sie war fast doppelt so teuer wie diese Noname-Fabrikate.
Damit läuft der CF-Recorder einwandfrei.
Freundlichen Gruß
Thomas78
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Antwort#4
was denn genau für Datenverluste?
Bei Digitalkameras ist das in der Tat ja ein lang erprobtes Medium. Die Daten will ja auch niemand auf den Karten archivieren. Ich habe bisher keinerlei Probleme gehabt. Auch mit einer billigen 2GB Karte gab's bei mir (Tascam HD-P2) keinerlei Schwierigkeiten, von denen man sehr vereinzelt lesen kann. Eine schnellere 4GB Transcend läuft bisher ebenso einwandfrei.

Gruß,
Thomas
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Antwort#5
Mit Datenverlusten meine ich das, was häufig berichtet wird:
Während oder nach der Aufnahme stürzt das System ab oder die Karte wird nicht wieder erkannt und muß neu formatiert (=Datenverlust) werden.
Offensichtlich hängt dies zum Teil aber vom Aufnahmegerät ab. Über Probleme berichten häufig die Benutzer sehr kompakter Geräte (M-Audio mikrotrack, Zoom H4 oder Fostex Multitracker). Die etwas teueren und wohl hochwertigeren Geräte wie Fostex FR2 oder Tascam HD P2 sind wohl nicht davon betroffen.
Alfred
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Antwort#6
Hallo,
ich hab für mich selber folgende "Vermutung":
In einer der letzten Ct`s wurden Speicherkarten quer durch die Bank getestet. Im Fazit stand u.a. sinngemäß "... es gibt Karten die gegenüber anderen sehr viel Strom beim schreiben benötigen...". Dazu dann mein Problem: Ich habe eine Ixus 400 (also schon etwas älter) und eine neuere, schnelle 2Giga CF-Karte. Wenn ich einen ganzen Tag fotografiert habe, gab es "Datenfehler". Am nächsten Tag (frischer Akku) geht wieder alles, bis dann ...
Es kann also sein, daß ein fast leerer Akku den Strom zum schreiben der Daten auf Karte nicht mehr liefern kann.
Grüße
Torsten


conanima
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Antwort#7
"Es kann also sein, daß ein fast leerer Akku den Strom zum schreiben der Daten auf Karte nicht mehr liefern kann."
Das wäre dann aber ein Fehler der Kamera - die müsste sich nämlich abschalten, bevor sie die internen Versorgungsspannungen (auch die für die Speicherkarte) nicht mehr stabil halten kann, weil der Akku leer wird.
Wieviel Strom brauchen denn solche Speicherkarten (normalerweise bzw. maximal) beim Schreiben? Das können doch bei der üblichen Spannung von 3,3V höchstens um die 100-150 mA sein, oder? Sonst würde sich die Karte doch viel zu stark erwärmen... Gibt's vielleicht bald Speicherkarten mit kleinen Lüftern drauf? ;-)
Grüße
Andi
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Antwort#8
Ich kann aus Erfahrung nur die Verwendung von Marken-Speicherkarten empfehlen. Mit dem Flash-Rekorder (noch ein MT2496, demnächst wohl ein HD-P2 (der die Files so speichert, daß auch bei plötzlichem Stromausfall nichts (oder nur ein paar ms) verlorengeht) gibt es ab und zu Probleme mit Billigkarten, meine Digicam mag (langsame) Billigkarten noch weniger.
Die besten Erfahrungen habe ich mit SanDisk Ultra-II-Karten gemacht.
Die Anzahl der möglichen Schreibzyklen ist bei den modernen Karten (bei den guten) eher ein theoretisches Problem. Der Controller sorgt für eine gleichmäßige Nutzung der Speicherzellen, so daß bei häufiger Nutzung eines Teils des Speichers nicht immer die selben Zellen benutzt werden.
Außerdem ist die Zahl der möglichen Schreibzyklen mittlerweile so hoch, daß die Lebensdauer weit über der Zeit liegt, die man die Karte nutzen will (wer nutzt heute noch die alten 128 MB-Karten, auch wenn sie noch funktionieren)?
Gegen Datenverlust kann man sich gut schützen, indem man die Daten regelmäßig mit einem mobilen Kartenleser mit Festplatte (Image-Tank) kopiert. So kann man, wenn es die Aufnahmesituation zulässt, auch zwischendurch regelmäßig sichern.
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