Frage an die "Unterschiede-Hörer"

Erstellt 24 Antworten25 Beiträge
Antwort#21
Der Test ist aber ungerecht, da er zwei Effekte ausnutzt:
1. Wie gesagt, ein Großteil der Menschen sind Stereo unempfindlich.
Z.B. sind auch viele Großraumdiskos (quasi-)mono beschallt.
Und wenn man sich mal Rock-/Pop produktionen anhört dann scheint das bei
einigen Produzenten ähnlich zu sein. Oder sie nehmen übertriebene Rücksicht
auf die Kunden.
Mir persönlich ist ein ordentliches Stereobild extrem wichtig! Ich splitte sogar manchmal Keyboardakkorde (midi-technisch) in einzelne Stimmen auf und verteile
sie auf der Basis.
Natürlich hört kein Musiker, auch kein Schlagzeuger, wenn die Overheads versehentlich vertauscht sind.
2. Die Konzentration auf etwas bestimmtes. Wenn man sich z.B. auf den Hall des Gesangs konzentriert merkt man auch nicht wenn der EQ von Bass ausgeschaltet wurde oder ähnliches. Da spielt auch die Erwartungshaltung eine Rolle.
Konzentriert man sich auf Knacker in der Gitarrenspur, dann hört man auch den leisesten, aber überhört dass der Bass den falschen Ton spielt. So ähnlich halt.

Als optisches Analogon gabs da mal so einen Film mit einem Gorilla im Bild, der nicht gesehen wurde.
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Antwort#22
Hallo,
hier drängt sich eine Frage auf: ab wann gilt man als "ewiger Student". Welche Rechte und Pflichten resultieren aus diesem Status ?
Danke für verbindliche und kompetente Antworten (gerne von Hochschulmitarbeitern) !
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Antwort#23
Regelstudienzeit um 6 dB überschritten? ;-)
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Antwort#24
Das kann ich Dir gerne sagen:
Damals war es noch möglich, daß man selbst Prüfungsleistungen unbegrenzt wiederholen konnte (was heute nicht mehr geht - an keiner Hochschule).
In meiner Studienzeit (70-er Jahre) kam ein Erlaß heraus, der besagte, daß max. 2 Wiederholungen zulässig sind. Dagegen habe Studenten geklagt und Recht bekommen sodaß der Erlaß wieder aufgehoben wurde und eine unbegrenzte Wiederholbarkeit von Prüfungen möglich war.
Später dann wurde auch dem endlich von höchster Stelle ein Riegel vorgeschoben, sodaß es heute so gehandhabt wird, daß bei einer Prüfungsleistung eine nicht bestandene Klausur EINMAL wiederholt werden kann. Wird auch diese nicht mit ausreichender Note bestanden, erfolgt eine mündliche Prüfung. Wir diese ebenfalls nicht bestanden, erfolgt Exmatrikulation. Und das ist auch nicht mehr als richtig so.
Dieser Mann hat sage und schreibe 40 Semester (in Worten "vierzig") gebraucht bis er endlich sein Ingenieurdiplom in der Tasche hatte. Im Fach "Übertragungstechnik" hat er m.W. 10 Anläufe genommen bis er die Klausur endlich geschafft hat. Und dann will der mir etwas erzählen von "High-End" und Kondensatoren etc. .
Ich meine, wer länger braucht als die doppelte Studienzeit, verdient das Prädikat "ewiger Student". Wer sich ein klein wenig auf den Hosenboden setzt, kann ein normalerweise 6-semestriges Studium in spätestens 9 Semester abgeschlossen haben. Alles andere ist Bummelei und Faulenzermentalität.
Sonderfälle wie Krankheit etc. sind selbstverständlich hier eine andere Sache.

MfG
Rainer
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Antwort#25
6-semestriges Studium in spätestens 9 Semester abgeschlossen haben. Alles andere ist Bummelei und Faulenzermentalität.
Sonderfälle wie Krankheit etc. sind selbstverständlich hier eine andere Sache.
Na, da hatte ich aber Glück mit 14 Semestern bei 10 Semestern Regelstudienzeit.
Sind nur 1.46dB...
Gut, dass Alkoholismus als Krankheit (aktive Mitabeit im Studenclub) anerkannt ist...
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