96Khz - was soll der Scheiss?

Erstellt 26 Antworten27 Beiträge
Startbeitrag#1
Mal ejrlich nutzt jemand eigl. 96Khz Abtastfrequenz? Was soll das bringen als höherer Speicherbedarf, mehr Rechenleistung etc. Die theoretisch höheren Frequenzen können es doch nicht sein (überhalb von 17.5kHz ist mir alles egal, praktisch sogar noch darunter) und der Verbesserte Rauschabstand ist auch nur theoretischer Natur. VerVIERfachung der Abtastfrequenz hat den selben Effekt wie ein Bit mehr. (also ich wäre für das bit...)
Selbst 24bit sind übertrieben, bedenkt man das Rauschen VOR dem Wandler. 20 tun's auch, aber 24 ist eben ein ganzen vielfaches eines 8bit-Bytes.
Abgesehen mal davon dass hinterher sowieso alles plattkomprimiert wird.
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Antwort#2
Mein Reden. Ich mastere auch immer im Real Audio Format.
Marcel
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Antwort#3
-Der Vorteil von 96kHz ist vorallem
die prazisere Darstellung über den
gesamten Frequenzbereich.
Wenn du die Gelegenheit hast,
dann schau Dir mal einen 10kHz Sinuston
nach dem Sampeln bei 44.1kHz mit dem Osziloskop an.
Da kann es einem Übel werden!
Von jeder Welle können nur 4,4 Werte verarbeitet
werden, dadurch leidet das Signal.
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Antwort#4
-Der Vorteil von 96kHz ist vorallem
die prazisere Darstellung über den
gesamten Frequenzbereich.
Wenn du die Gelegenheit hast,
dann schau Dir mal einen 10kHz Sinuston
nach dem Sampeln bei 44.1kHz mit dem Osziloskop an.
Da kann es einem Übel werden!
Von jeder Welle können nur 4,4 Werte verarbeitet
werden, dadurch leidet das Signal.
Falsch, die präzision ist theoretisch exakt. Probleme machen nur die Wandler. Das ein alter 16bit/48kHz Wandler schlechter ist als ein top 24/96er sollte einleuchten. Aber mit dem neuen statt mit 24/48 mit 24/96 aufzunehmen ist trotzdem reine Platzverschwendung. Es sei denn du machts ganz ungewöhnliche Nachbearbeitungen wo es wirklich auf super Präzesion und Rechengenauigkeit ankommt.

Nachdem Samplen habe ich ein digitales Signal, also Zahlen. Ich kann mir eine Waveformdarstellung in diversen Programmen anschauen, aber mit den Oszi?
Ja da wird mir übel als alter Elektroingenieur, wie wenig mathematische Kenntnis so im Umlauf ist. Ein sinusschwingung ist mit zwei(!) stützwerten innerhalb einer Periode eindeutig definiert. (Nyqisttheorem) Genauso wie eine Gerade im Raum durch zwei Punkte eindeutig definiert ist. Eventuell benötigte Zwischenwerte (beim Oversampling) können ebenfalls eindeutig berechnet werden. Man macht zwar praktische Näherungen (z.B. bikubisch bei bildern) aber die so gut dass sie eben nicht auffallen.
Natürlich kann ich mir mittels Messtechnik so einiges anschauen, z.B. die Oberwellen die durch den Quantisierungsfehler entstehen. Aber wen juckts, die liegen unterhalb des hörbaren bei gutausgesteuerten Quellen.
Vielleicht kann Rainer (der sicherlich höhere qualitätsansprüche hat, klassik etc.) mal aus dem Nähkästchen plaudern. Aber 96kHz grenzt schon deutlich an die (ebenfalls von Rainer beleuchtete) Hifireligiosität. Für normales Aufnehmen ohne grosse Bearbeitung und Mixen ist 96kHz überdimensioniert. Allenfalls für HihgEnd berechnungen sehe ich einen Vorteil, da sich durch die Redundanz die Rechenfehler etwas ausmitteln. Allerdings ein bit mehr täte es da auch.....
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Antwort#5
Hallo Thomas und alle anderen dieses Threads,
Ich schließe mich da voll und ganz Deiner Meinung an. Die Verdopplung der Taktfrequenz bringt keine Verbesserung. Man hört deshalb nicht "mehr". Der einzige Vorteil dieser Technik ist, daß die Latenzzeiten sich halbieren, was bie bestimmten Anwendungen von Vorteil sein kann. z.B.: wenn ein Sänger direkt in ein Mikrofon singt und sich über Kopfhörer wieder hört, dann kann die Latenzzeit der bisherigen Technik stören. Angeblich soll 1 millisekunde in solch einer Aplikation schon stören. Halbiert sich diese Zeit - umso besser.
Ansonsten bin ich grundsätzlich für eine höhere Wortbreite. Denn: je höher die Wortbreite, desto geringer sind die Rundungsfehler am Ende eines DSP-Prozessings. Hier hat die Firma Stage-Tech wirkliche Pionierarbeit geleistet und einen A/D-Wandler entwickelt mit 28 bit(!). Dieser arbeitet auch "nur" mit 48 khz und stellt alles in den Schatten - sowohl physikalisch als auch gehörmäßig - was bisher an Konkurrenzprodukten - einschließlich 24/96 - angeboten wird. Es ist bereits möglich, an dieses Gerät ein Mikrofon - und sogar ein dynamisches - direkt ohne Vorverstärker anzuschließen. Es gibt mittlerweilen einige Tonmeisterkollegen die mit diesem Gerät arbeiten und bestens zufrieden sind.
Ansonsten kann ich nur jedem empfehlen der sich mit dieser Thematik auseinander setzen möchte: Bitte die mathematischen Grundlagen eingehend studieren. Elektrotechnik ohne Mathematik ist wie Blindflug bei Nacht und Nebel.
Noch einige Worte zu den Wandlern: Es kann nicht laut genug betont werden, daß die Qualität einer Digialaufnahme mit der Wandlerqualität steht und fällt. Gerade im Klassikbereich ist dies wichtig. Man denke z.B. an den Anfang der Schubertsinfonie "Die Unvollendete". Der beginnt mit einem Pianissimo. Da wird der Sinn nach hoher Wortbreite sofort deutlich.
Am eindruckvollsten kann man die hohe Wortbreite demonstrieren, wenn man mal solch eine Aufnahme wie den Anfang der "Unvollendeten" bei einem 16-bit System um 30 dB im Pegel anhebt und zwar auf der Digitalebene und das selbe mal bei einem 24-bit-System macht. Das 16-bit -System wird nicht nur erheblich mehr rauschen, sondern auch die Verzerrungen durch den Quantisierungsfehler sind wesentlich größer. Ich habe mir diese Demonstration mal vor ein paar Jahren auf einer Tonmeistertagung vorführen lassen. Schon der Übergang von 16 auf 20 bit macht da etwa soviel aus, wie beim analogen Tonband der Einsatz von "Telcom C4".

Grüße
Rainer
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Antwort#6
Wenn du die Gelegenheit hast,
dann schau Dir mal einen 10kHz Sinuston
nach dem Sampeln bei 44.1kHz mit dem Osziloskop an.
Da kann es einem Übel werden!
Von jeder Welle können nur 4,4 Werte verarbeitet
werden, dadurch leidet das Signal.
Nachdem Samplen habe ich ein digitales Signal, also Zahlen. Ich kann mir eine
Waveformdarstellung in diversen Programmen anschauen, aber mit den Oszi?
Ja da wird mir übel als alter Elektroingenieur, wie wenig mathematische
Kenntnis so im Umlauf ist. Ein sinusschwingung ist mit zwei(!) stützwerten
innerhalb einer Periode eindeutig definiert. (Nyqisttheorem) Genauso wie eine
Gerade...
...natürlich nach einem d-a-umsetzer...
sicher sicher herr ingenieur...
aber:
eine periode - zwei werte - aus dem d-a-wandler kommt zuerst mal ein rechteck raus mit vielen schönen oberwellen....
um die rauszukrigen setzt man natürlich einen tiefpass hinter den eigentlichen d-a-wandler.
der sollte bei ca. 1/3 der samplingfrequenz angesetzt werden
also: 44.1 : 3 ~ 15 khz
dann macht der tiefpass bei tieferen frequenzen aber auch schon was:
nämlich bedämpfung und eine phasendrehung
es gibt natürlich wandler, die das nicht machen, aber die sind schweineteuer...
dann mal eine ganz andere überlegung:
war das analoge signal, das reingegeben worden ist wirklich ein sinus, oder vielleicht doch ein bischen was anderes???
genauso könnte das signal die 3-fache frequenz gehabt haben, wenn der a-d wandler im falschen (oder richtigem !?!?!?) moment misst, dann macht das keinen unterschied!
die meisten a-d-wandler haben aber auch einen tiefpass am eingang um das auszuschließen
läge man mit der samplingfrequenz bei 96 khz läge die oben genannte "maximale grenze" nicht bei knapp 15 khz, sondern bein 32 khz!
schon besser oder?
auserdem beeinflussen nicht unmittelbar wargenommene töne auch das klangbild
mein fazit: so ein bischen mehr samplefrequenz schadet gar nicht
digital ist einfach ein kompromis wenn es um musik geht
oder warum klingt klassik vom lp besser als von cd??
das hört man auch ohne HIFI-fiber...
also herr ingenieur - nicht nur auf die mathematik kukken, sondern auch auf die praxis...und die lernt man schon als azubi....
mfg
gägä
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Antwort#7
hi.
digital ist einfach ein kompromis wenn es um musik geht
oder warum klingt klassik vom lp besser als von cd??
das hört man auch ohne HIFI-fiber...
ahja, das wüsste ich aber, dass platte besser klingt als cd. meine ohren sagen mir immer was andes. was ich mir vorstellen könnte, dass so ne dicke 1" bandmschine besser klingt; aber das bisschen is den aufwand sicher nicht wert.
jonny
ps: platten habe aber unbestritten mehr stil als cd's
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Antwort#8
Hallo Leute !
Natürlich gibt es Gründe eine Abtastfrequenz von 96 kHz einzuführen.
Eine höhere Abtastfrequenz erlaubt es das Anti-Aliasing-Filter (AAF)
eines ADC mit einer sehr viel geringeren Ordnung zu entwerfen. Bei
einem Wandler mit 48 kHz und 24 Bit (Dynamikumfang: ~ 144 dB), muß
bei einer maximalen Frequenz im Nutzsignal von 20 kHz, zwischen
20 kHz und 24 kHz (Nyquistfrequenz) das Signal um (theoretisch)
144 dB gedämpft werden. Dies erfordert ein sehr steiles AAF mit
entsprechender Ordnung (bei Sigma/Delta-Wandler ist eine Ordnung
von 20 und mehr keine Seltenheit). Ein solches Filter erzeugt
einen nichtlinearen Phasengang (unterschiedliche Gruppenlaufzeiten)
über den gesamten Frequenz-bereich. Somit ist auch der hörbare Bereich
betroffen.
Ein AAF mit einer Samplingfrequenz von 96 kHz kann einen
sehr viel "flacheren" Dämpfungsverlauf nehmen (geringere Ordnung da
innerhalb von 20 kHz - 48 kHz abgedämpft wird) und erzeugt somit
weniger Phasenverzerrung. Außerdem gewinnt man, dadurch das sich
die Leistung des Quantisierungsrauschen über die doppelte Frequenz
verteilt noch mal 6 dB an Dynamik (1 Bit).
Da Speicher(-platz/geschwindigkeit) in den letzten Jahren
exponentiell gestiegen ist (ein Ende ist nicht in Sicht), sollte das Argument des Speicherbedarfs nicht zählen. (Die CD mit 16 Bit und 44.1 kHz gibt es seit fast 20 Jahren, gab es da eigentlich schon Festplatten?)
Fraglich hingegen finde ich die weitere Erhöhung der Amplitudenauflösung.
Eine Auflösung von 24 Bit ergeben, wenn auch theoretische 144 db Dynamik.
Selbst gute HIFI-Lautsprecher (das schwächste Glied der HIFI-Kette) haben
maximal eine Dynamik von 60 dB. Also wer bitte soll den Unterschied zwischen
20 Bit und 24 Bit (oder mehr) noch hören ?

Nichts für ungut
Marc
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Antwort#9
eine periode - zwei werte - aus dem d-a-wandler kommt zuerst mal ein rechteck raus mit vielen schönen oberwellen....
um die rauszukrigen setzt man natürlich einen tiefpass hinter den eigentlichen d-a-wandler.
der sollte bei ca. 1/3 der samplingfrequenz angesetzt werden
also: 44.1 : 3 ~ 15 khz
dann macht der tiefpass bei tieferen frequenzen aber auch schon was:
nämlich bedämpfung und eine phasendrehung
es gibt natürlich wandler, die das nicht machen, aber die sind schweineteuer...
dann mal eine ganz andere überlegung:
war das analoge signal, das reingegeben worden ist wirklich ein sinus, oder vielleicht doch ein bischen was anderes???
genauso könnte das signal die 3-fache frequenz gehabt haben, wenn der a-d wandler im falschen (oder richtigem !?!?!?) moment misst, dann macht das keinen unterschied!
die meisten a-d-wandler haben aber auch einen tiefpass am eingang um das auszuschließen
läge man mit der samplingfrequenz bei 96 khz läge die oben genannte "maximale grenze" nicht bei knapp 15 khz, sondern bein 32 khz!
auserdem beeinflussen nicht unmittelbar wargenommene töne auch das klangbild
mein fazit: so ein bischen mehr samplefrequenz schadet gar nicht
digital ist einfach ein kompromis wenn es um musik geht
oder warum klingt klassik vom lp besser als von cd??
also herr ingenieur - nicht nur auf die mathematik kukken, sondern auch auf die praxis...und die lernt man schon als azubi....
Stimmt.
Stimmt nicht!
Phasendrehung ist nicht so problematisch. Analoges krimskrams macht das erst recht.
Natürlich in der theorie. Aber mal was von Oversampling gehört? Genau aus diesem Gründen macht man das unter anderem. Das signal was ich speichere, verarbeite ist 48kHz. Das was ich tatsächlich am DA-Wandler rauskriege ist eben KEIN Treppchen mit Schrittweite 1/48000tel sekunde!

Dafür gibts ja da Antialiasingfilter. Deine Argumentation ist ebenfalls nicht praxisrelevant.
Acho so ok, das weisst du ja..
das Nyquisttheorem kennst du anscheinent nicht...
Hifireligion!
doch DSP-power und Speicherbedarf.
Alle speichermedien sind Kompromisse.
Weil du spinnts. Sprich gerade den LP-Sound lieber hörst. Aber hier wird es subjektiv, was besser klingt. Schonmal mit LP Aufnahmen näher beschäftigt. Ein Wunder das das überhaupt nach Musik klingt....
Oh, Bildungsneid... :-)
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Antwort#10
Hallo Leute !
Natürlich gibt es Gründe eine Abtastfrequenz von 96 kHz einzuführen.
Eine höhere Abtastfrequenz erlaubt es das Anti-Aliasing-Filter (AAF)
eines ADC mit einer sehr viel geringeren Ordnung zu entwerfen. Bei
einem Wandler mit 48 kHz und 24 Bit (Dynamikumfang: ~ 144 dB), muß
bei einer maximalen Frequenz im Nutzsignal von 20 kHz, zwischen
20 kHz und 24 kHz (Nyquistfrequenz) das Signal um (theoretisch)
144 dB gedämpft werden. Dies erfordert ein sehr steiles AAF mit
entsprechender Ordnung (bei Sigma/Delta-Wandler ist eine Ordnung
von 20 und mehr keine Seltenheit). Ein solches Filter erzeugt
einen nichtlinearen Phasengang (unterschiedliche Gruppenlaufzeiten)
über den gesamten Frequenz-bereich. Somit ist auch der hörbare Bereich
betroffen.
Ein AAF mit einer Samplingfrequenz von 96 kHz kann einen
sehr viel "flacheren" Dämpfungsverlauf nehmen (geringere Ordnung da
innerhalb von 20 kHz - 48 kHz abgedämpft wird) und erzeugt somit
weniger Phasenverzerrung. Außerdem gewinnt man, dadurch das sich
die Leistung des Quantisierungsrauschen über die doppelte Frequenz
verteilt noch mal 6 dB an Dynamik (1 Bit).
Da Speicher(-platz/geschwindigkeit) in den letzten Jahren
exponentiell gestiegen ist (ein Ende ist nicht in Sicht), sollte das Argument des Speicherbedarfs nicht zählen. (Die CD mit 16 Bit und 44.1 kHz gibt es seit fast 20 Jahren, gab es da eigentlich schon Festplatten?)
Fraglich hingegen finde ich die weitere Erhöhung der Amplitudenauflösung.
Eine Auflösung von 24 Bit ergeben, wenn auch theoretische 144 db Dynamik.
Selbst gute HIFI-Lautsprecher (das schwächste Glied der HIFI-Kette) haben
maximal eine Dynamik von 60 dB. Also wer bitte soll den Unterschied zwischen
20 Bit und 24 Bit (oder mehr) noch hören ?

Nichts für ungut
Marc

Hallo Marc,
so wie Du das schreibst kann man das nicht stehen lassen. Es geht nicht um die Dynamik des Endproduktes (auch Hifi-LS schaffen mehr als 60 dB) sondern es geht doch schlicht und einfach darum bei einem DSP eine höehere Genauigkeit zu erreichen. Das erste Digitalpult von Neve arbeitete mit 16 bit und hatte eine extrem schlechte Dynamik - war weit schlechter als jedes Analogpult. Der Vorteil hochauflösender Wandler habe ich ja schon genannt: Keine VV mehr nötig.
Wenn ich in einem Mischpult verschiedene DSP's machen will und ein Endprodukt mit 16 bit haben möchte dann braucht man eben mal mindestens 32 bit intern. Die neuen Digitalpulte von Lawo (da habe ich früher mal gearbeitet) haben intern sogar 48 bit!. Wenn man am Anfang der DSP-Kette schon ein Signal hat, das praktisch an der physikalisch möglichen Grenze liegt, dann wird auch die Verschlechterung bei folgenden Vearbeitungen nur minimal sein.
Das weitere was Du schreibt über die Phasenverzerrungen mag zwar physikalisch zutreffen, gehörmäßig werden Phasenverzerrungen nicht wahrgenommen. Entsprechende Veruche habe ich schon durchgeführt mit Aufnahmen die einmal unbearbeitet waren und einmal mit einem Allpaß bearbeitet wurden. Eine größere Gruppe Hörer (über 50 Mann) haben keinen Unterschied gehört.

MfG
Rainer
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Antwort#11
Ich wusste, wenn ich noch etwas warte, schreibt Rainer auch was dazu. :-)
Günstigerweise sogar das, was ich selber, mit anderen Worten, geantwortet hätte.
An Rainer: hast du auch schon mal Untersuchungen/Recherchen angestellt, was denn bei Tontechnikern so an Aberglauben gibt?
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Antwort#12
ich glaube, ihr vögelt alle zu wenig und seid tierisch unausgeglichen :-).
aber eure diskussionen sind sehr amüsant... .
weiter so!
jimmy
Mal ejrlich nutzt jemand eigl. 96Khz Abtastfrequenz? Was soll das bringen als höherer Speicherbedarf, mehr Rechenleistung etc. Die theoretisch höheren Frequenzen können es doch nicht sein (überhalb von 17.5kHz ist mir alles egal, praktisch sogar noch darunter) und der Verbesserte Rauschabstand ist auch nur theoretischer Natur. VerVIERfachung der Abtastfrequenz hat den selben Effekt wie ein Bit mehr. (also ich wäre für das bit...)
Selbst 24bit sind übertrieben, bedenkt man das Rauschen VOR dem Wandler. 20 tun's auch, aber 24 ist eben ein ganzen vielfaches eines 8bit-Bytes.
Abgesehen mal davon dass hinterher sowieso alles plattkomprimiert wird.
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Antwort#13
ich glaube, ihr vögelt alle zu wenig
aber eure diskussionen sind sehr amüsant... .
Stimmt. Ein leidiges Problem....trotz fester Freundin....aber es langt einfach nicht....
und seid tierisch unausgeglichen :-).
Nö, eigl. nicht.
Ein Grund sie zu führen. Information ist der andere.
Man will ja was für seine online-gebüren geboten kriegen :-)
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Antwort#14
An Rainer: hast du auch schon mal Untersuchungen/Recherchen angestellt, was denn bei Tontechnikern so an Aberglauben gibt?

Hallo Thomas,
:-)))
Also bei Tontechnikern habe ich da noch keine Recherchen angestellt, wenngleich ich davon überzeugt bin, daß es auch da abergläubige gibt. Allerdings dürfte sich das in Grenzen halten.
Wohl aber bei den Hifidelikern... Ich habe da im Laufe der Zeit - zusammen mit dem Entwickler eines renommierten Mikrofonherstellers - mal eine Liste gemacht unter dem Namen "Hifideles Allerlei". Die ist mittlerweile auf 8 Seiten angewachsen. Habe sie nur in letzte Zeit nicht mehr geordnet. Ich glaube es was "fabchief" dem ich sie mal gemailt habe.
Das ganze Problem bei den Hifidekikern liegt daran, daß diese Leute einfach keine richtigen Fachkenntnisse haben und physikalische und emotionale Fakten unreflektiert miteinander vermischen. Und dies ist eine gefährliche Mischung.
Ferner lassen die sich zu sehr beeinflussen von ihrer Erwartungshaltung und von den audiophilen "Glanzpresse".
Grüßer
Rainer
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Antwort#15
Sorry, leider habe ich erst jetzt festgestellt das der Username Marc schon vergeben ist. Meine letzte Message in dieser Rubrik, mit dem Namen Marc geht also auf mein Konto.
Hallo Rainer !
Die interne Rechengenauigkeit eines digitalen Signalprozessors hängt doch nicht
vom A/D-Wandler ab, sondern rein von der Rechnerarchitektur des eingesetzten DSP´s. Die Verarbeitungseinheit muß außerdem eine höhere Auflösung haben als die Wandler, andernfalls gehen bei Berechnungen Bit´s "verloren", da jeder Algorithmus (z.B.: Summe bilden) Rundungsfehler nach sich zieht wenn das Zielregister die gleiche Wortbreite hat wie das/die Quellregister.
Das von dir angesprochene Neve Pult kenne ich zwar nicht, aber es hat bei einer
internen Auflösung von 16 Bit maximal 12 Bit Wandler, oder ?
Ein Vergleichstest über Phasenverzerrungen finde ich recht Interessant, leider
beschreibst Du nicht die Eigenschaften (Ordnung?, Rekursiv/Transversal?) des
benutzen Filter. Denn erst ein extrem steilflankiges Filter (was ein AA-Filter
nun mal ist) dürfte eine (dann auch) hörbare Klangbeeinträchtigung hervorrufen.
Bis dann
mac
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Antwort#16
Hallo Marc,
Zu den Fakten in Stichworten:
Neve-Pult: 16-bit-Wandler, 16 bit-DSP's
zu 24 bit-Wandlern: QUalitativ besser als 16 bit - ist nach Hörtesterfahrungen mit Profis hörbar. Auch die Endqualität des Tonträgers ist besser als bei 16 bit am Anfang.
Zu den Phasenverzerrungen: Das war ein Allpaß 4. Ordnung analoge Schaltung.
Auch bei steilflankigen Filtern haben die Phasenverzerrungen keinen hörbaren Einfluß. Phasenverzerrungen sind nur dann hörbar, wenn sie innerhalb einer Frequenzgruppe liegen. Bitte mal im "Zwicker" nachlesen.
Abschließend zu dem Thema:
Dr. Helmut Jahne von Stage-Tech der den besagten 28bit/48kHz-Wandler entwickelt hat, hat nachgewiesen, daß die 96-kHz hörphysiologisch keinen Sinn machen. Ebenso gibt es Untersuchungen der Tonmeisterschule Detmold. Mußt mal die Seiten im www suchen, da ist ein umfangreicher Bereicht abgedruckt.
So, nun muß ich weg, erwarte einen Kunden der die Drucksachen für eine CD-Produktion freigeben muß
Tschüß
Rainer
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Antwort#17
habe sogar mal email adresse eingragen....
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Antwort#18
Ich habe leider so wgut wie keine ahnung von ADC aber es gibt da eine geschichte die ich kenne, die den bereich betrifft:
In der guten alten Analog zeit, als Rupert Neve noch selbts seine Analog Konsolen baute, hatte er bei der endkontrolle eine kanalzug entdeckt der irgednwie nicht so gut klang wie die anderen. Untersuchungen and dem Modul haben ergegeben, dass das Modul einen fehler im feedback hatte und bei etwa 40Khz osziliert hat. Rupert Neve hat das als eindeutigen beweis genommen, das man toene ueber 20kHz irgendwie doch wahrnehmen kann.
Soweit ich weiss sagt die Sampling frequenz, doch etwas ueber den frequenzumfang aus oder??
somit waere der 96Khz wandler eindeutig besser (obwohl ich persoenlich auch das bit mehr bevorzugen wuerde....)
Berno
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Antwort#19
Hallo Berno,
Die Story ist bekannt. Daraus den Schluß zu ziehen, daß man Töne über 20 kHz noch hören könne ist absolut falsch. Ich habe es mal ausprobiert: Ein 7-jähriges Kind hört die 20 kHz noch, danach ist definitiv Schluß.
Es ist klar, daß wenn ein Teil einer Schaltung bei 40 kHz schwingt, durch alle möglichen Umstände Kombinationstöne erzeugt werden KÖNNEN die dann in den Hörbereich fallen.
Daß aber Obertöne die weit über 20 kHz liegen, durch Interferenz mit anderen Tönen die nur geringfügig von diesen Ultraschallanteilen abweichen dann hörbar werden ist ein Dreckeffekt, der durch Nichtlinearitäten zustande kommt. Kombinationstöen (also Summen- und Differenztöne) treten nur bei Nichtlinearitätn der Schaltung auf. Kommen beispielsweise in einem Obertonspektrum eines Klanges von natürlichen - also nicht elektrisch verstärketen Schallquellen - die Frequenzen 40 kHz und 41 kHz vor, dann ist der Differenzton beim natürlichen hören nicht hörbar. Tritt er nach der Übertragung über ein elektrisches Ü-System auf, sind nichtlineare Verzerrungen im Spiel.
Hier hatte sich also der gute Herr Neve geirrt.

Grüße
Rainer
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Antwort#20
Ich glaube es was "fabchief" dem ich sie mal gemailt habe.
Stimmt, war ich, hab sie sogar noch auf der Festplatte liegen, hat einen Riesenspaß gemacht das Ding
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