96Khz - was soll der Scheiss?

Erstellt 26 Antworten27 Beiträge
Antwort#21
Ich hatte mich auch schon darueber gewundert und wuerde wie gesagt auch das bit mehr anstelle der hoeheren Sampling frequenz.
Aber bei analogen schaltungen bevorzuge ich doch equipment was bis etwa 100khz reicht, weil sosnt evtl. phasenverschiebungen o. ae. auftreten koennten.
Es kann ja auch sien dass die misslungene feedback schaltung andere einfluesse auf die schaltung hatte....so denk ich mir das mal....
Berno
ZitierenPost melden
Antwort#22
Hallo Berno,
Also Dein Argument mit den 100-kHz-Bandbreite kann ich so nicht stehen lassen. Es macht keinen Sinn, Bandbreiten über 20 kHz zuzulassen. Denn die Hochfrequenzeinstrahlfestigkeit leidet darunter nämlich erheblich. Dies weiß ich von der Entwicklungsabteilung der Firma in der ich zuletzt war, als wir einen neuen Mikrofonverstärker entwicklet hatten für ein Rundfunkmischpult. Gerade die Einstrahlfestigkeit nach dem IRT-Pflichtenheft 3/5 hinzubekommen ist wirklich verdammt schwer!! Auch die Unsymmetriedämpfung des Eingangs ist in diesem Frequenzbereich schwer in den Griff zu bekommen.
Die Theorie mit den Phasenverschiebungen ist absolut unbegründet. Das Gehör hat keine Rezeptoren für das Phasenspektrum. Ich habe gerade vor wenigen Tagen mit Studenten unserer HS einen solchen Labor-Versuch unternommen und ihnen gezeigt, daß nur das Amplituden- nicht aber das Phasenspektrum einen hörbaren Einfluß hat. Ich habe auch kürzlich in einem anderen Posting erwähnt daß ich eine Demo-CD für eine Gruppe Hifi-Freaks produziert hatte, wobei ich 2 mal das selbe Musikstück einmal starr und einmal allpaßgefiltert (Allpaß 4. Grades)gegenüber gestellt habe: Niemand konnte den Unterschied hören.
Solange nicht die Phasenverschiebungen interauraler Natur sind, spielen sie keine Rolle. Aber auch da ist das Ohr relativ tolerant. Auf der gleichen Demo-CD hatte ich auch entsprechende Beispiele: Von gleichphasig bis Quadratur (also 90°) zwischen Links und Rechts in Schritten zu 15° : Bei 15° ist noch keine nennenswerte Veränderung hörbar.
Gerade über das Thema "Phase" herrscht bie vielen Audiotechnikern - auch bei Profis - noch sehr viel Unklarheit und viel Aberglaube. Phasensprünge dagegen die innerhalb eine sog. "Frequenzgruppe" auftreten können durchaus hörbar sein. Dies tritt aber unter normalen Bedingungen nicht auf, sondern nur bei fehlerhaften Konstruktionen von z.B. Frequenzweichen.

Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#23
Grüsze!
Untersuchungen and dem Modul haben ergegeben, dass das Modul einen fehler im feedback hatte und bei etwa 40Khz osziliert hat. Rupert Neve hat das als eindeutigen beweis genommen, das man toene ueber 20kHz irgendwie doch wahrnehmen kann.
So ein Sch??? !
Ich kann doch nicht ein kaputtes! Modul hernehmen und dann den schlechten Klang als Indikator hernehmen um Hören über 20KkHz zu beweisen!
Hat er auch Frequenzgangs-, Verzerrungs- und Intermodulationsmessungen gemacht, vielleicht hätte er dort die Antwort gefunden ....
Einfacher Testaufbau:
Einen Kanal des Mischpultes mit 40kHz füttern (Frequenzgenerator, PC-Soundkarte, ...) und ordentlich aufdrehen (aber nicht übersteuern!) und dann der Musik beimischen. Ändert sich was? (Außer das der Hochtöner abraucht ;-)
mfg
JF
ZitierenPost melden
Antwort#24
Grüsze!
Untersuchungen and dem Modul haben ergegeben, dass das Modul einen fehler im feedback hatte und bei etwa 40Khz osziliert hat. Rupert Neve hat das als eindeutigen beweis genommen, das man toene ueber 20kHz irgendwie doch wahrnehmen kann.
So ein Sch??? !
Ich kann doch nicht ein kaputtes! Modul hernehmen und dann den schlechten Klang als Indikator hernehmen um Hören über 20KkHz zu beweisen!
Hat er auch Frequenzgangs-, Verzerrungs- und Intermodulationsmessungen gemacht, vielleicht hätte er dort die Antwort gefunden ....
Einfacher Testaufbau:
Einen Kanal des Mischpultes mit 40kHz füttern (Frequenzgenerator, PC-Soundkarte, ...) und ordentlich aufdrehen (aber nicht übersteuern!) und dann der Musik beimischen. Ändert sich was? (Außer das der Hochtöner abraucht ;-)
mfg
JF
Es ist etwas anderes wenn man einen kanalzug mit den 40khz fuettert.
Fakt ist, dass etwas im gegenkopplungszweig nicht in ordnung war, und das die osszilation bei 40khz bestimmt nicht das einzige ergebnis war.
und diese anderen ergebnisse koennen z.B. verzerrung oder aehnl. sein, die das modul schlecht (oder zumindest anders) klingen lassen.
Berno
ZitierenPost melden
Antwort#25
Grüsze!
Es ist etwas anderes wenn man einen kanalzug mit den 40khz fuettert.
Fakt ist, dass etwas im gegenkopplungszweig nicht in ordnung war, und das die osszilation bei 40khz bestimmt nicht das einzige ergebnis war.
und diese anderen ergebnisse koennen z.B. verzerrung oder aehnl. sein, die das modul schlecht (oder zumindest anders) klingen lassen.
Genau das hab' ich ja gesagt!?
:-)
mfg
JF
ZitierenPost melden
Antwort#26
warum stellt ihr euch so gegn den fortschritt???.. die rechner werden schneller, wir haben für weniger geld mehr platte.. und das geht so weiter... solche sachen, wie: ich mastere eh im real-audio-format, oder: das hört doch kein mensch.. usw. - also bitte! wir sind doch alle profis hier, oder? wenn die einführung von 96kHz und ein paar bits mehr keinen sinn machen würde, dann hätte sich der quatsch doch nicht so verbreitet, oder? .. mir wird eigentlich nur schlecht dabei, dass die konsumenten nicht richtig nachziehen.. gibts doch schon wirklich erschwingliche lösungen für gute hifi-anlagen und höher auflösende medien. 44,1 kHz/16bit sind wohl veraltert und man hört den unterschied einer höheren auflösung ja deutlich.. ok, dem konsument ist das ganze ja (leider) schnurtzegal..hm. ich sprach aber auch schon mal mit einem richtigen hifi-freak und der meinte übertriebender massen: 1 GHz auflösung wär doch ganz fein, oder?.. das würde dann endlich mal meiner hifi-anlage um DM 30.000,- gerecht werden... :-))
ZitierenPost melden
Antwort#27
warum stellt ihr euch so gegn den fortschritt???.. die rechner werden schneller, wir haben für weniger geld mehr platte.. und das geht so weiter...
Ja, die momentanen Rechner reichen immer gerade aus, um im jeweils altmodischeren Format gut zu arbeiten....
Wollen wir in ein paar Jahren mit 384kHz Abtastrate arbeiten?
Sinnlos, bleibt sinnlos. Mit 96kHz ist man zwar auf der sicheren Seite, wenn Platz/DSP-Power keine Rolle mehr spielen. Und auch 24bit schadet nicht.
Aber für ein Endkonsumerformat ist beides überdimensioniert.
Eine weitere Erhöhung ist völlig sinnlos.
Unsere Sinnesorgane arbeiten gar nicht so gut.
Die Leute, die 24/96 fordern, wollen auch 0.000001% Klirrfaktor. Datenblattfetischisten!
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.