Klirrfaktor

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen
Was verstht man eigentlich unter dem Klirrfaktor.
Ich weiss, daß damit die nichtlineare Verzerrung gemeint ist, aber was ist das bzw. wie macht es sich bemerkbar?
Bin für jede Atwort dankbar.
Mfg
Björn
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Antwort#2
Hallo zusammen
Was verstht man eigentlich unter dem Klirrfaktor.
Ich weiss, daß damit die nichtlineare Verzerrung gemeint ist, aber was ist das bzw. wie macht es sich bemerkbar?
Also, im Prinzip das, was zu einem Sinussignal beim Durchlaufen eines Systems dazukommt, und abhängig vom Eingangssignal ist.
D.h. wenn man einen Sinus von 1kHz reinschickt, so kommt ein Sinus mit 1khz raus, sowie noch andere Anteile, die dann 2k, 3k etc haben.
Alle Anteile auser dem 1kHz summiert man, und bezieht sie dann auf den 1kHz Anteil.
Über die Auswirkungen gibt es viele Theorien, sie hängt auch von der Ordnungszahl (in unserem Beispiel die Zahl vor den kHz) zusammen. So werden geradzahlige Anteile (2k, 4k, etc.) nicht als so störend empfunden, mit unterer sogar als Klangverbesserung (Exciter gehen auch in die Richtung), dagegen die mit ungeradzahliger (3, 5, 7, etc) meist als unangenehmer.
Dann gibt es da noch verschiedene Theorien, wie z.B. 7 Ordung macht euphorisch etc. aber da bin ich kein so großer Fan von.
Röhrenamps produzieren mehr Klirr als Transistorschaltungen, aber in einer anderen Verteilung..
Es ist alles in allem ein Theama, das sehr ausufert, ich hoffe da auf die Experten (Hallo Rainer :-)


Was für die Ohren
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Antwort#3
Hallo Tomy,
Du hast ja schon viel wichtiges dazu gesagt. Ich empfehle hier mal in der einschlägigen Literatur von Zwicker/Feldkeller ("Das Ohr als Nachrichtenempfänger) nach zu lesen. Ebenso die Zusammenhänge der sog. "Aliquotenreihe" bei Musikinstrumenten zu studieren, dann wird nämlich vieles klarer. Auf jeden Fall ist es so, daß das Ohr einen Klang als umso angenehmer empfindet, je einfacher die Zahlenverhältnisse der Teiltöne sind. Daher ist der k2 und auch der k4 gar nicht mal so sehr kritisch, denn k2 und k4 sind ja gemäß den Aliquotenreihen Oktaven. Sie "hellen" den Klang nur etwas auf.
Viel schlimmer sind Summations- und Differenztonverzerrungen (Intermodulation!), denn sie sind harmoniefremde Töne die nicht in das musikalische Gefüge passen - also "Unharmonische". Klirrverzerrungen werden ja auch als "Harmonische" Verzerrungen bezeichnet.
Nur noch soviel zur Berechnung:
Der Klirrfaktor ist definiert als: Summe der Quadrate der Amplituden aller Oberwellen , geteilt durch Summe der Quadrate der Amplituden aller Oberwellen PLUS dem Quadrat der Grundwelle und aus dem Quotienten dann die Quadratwurzel.
Wenn man ja hier Formeln vernünftig posten könnte, hätte ich es jetzt als Formel geschrieben.

MfG
Rainer
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Antwort#4
Grüsze!
Versuch mal den Link, hoffe der Text ist halbwegs verständlich.
mfg
JF

Erklärung von Verzerrungen
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