Hohe Aufnahmequalität&subjektive Lautstärke und CO:

Erstellt 31 Antworten32 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo ich bin Wavelab3.0 Besitzer und produziere derzeit meine erste CD.
Ich hab auch schon,n paar gebrannt aber es hört sich irgendwie total anders an als so ne normale kommerzielle!!Meine klingen irgendwie auch viel leiser und schlechter;obwohl Wawelab eigentlich Profisoftware ist; nicht!?
Ich hab auch schon alles mögliche versucht mit;Kompressoren,Equalizern,Loudness maximizern,Stereo Expandern und sogar mit eigenentwickelten Stereokanalverschiebungsloudnessexpandereffekt!! (hört man zumindest auf meinen Kopfhörern)aber der Kompressor klingt nur verzerrt,der Puncher ebenfalls,der Loudnessmaximizer zerstört nur die Dynamik und "pumpt"so komisch,und mit meinem Stereo-Expander kriege ich nichteinmal im Traum die hälfte der Basisbreite einer herkömmlichen CD hin selbst wenn ich auf 100 aufdrehe!!!Und wenn ich weiter aufdrehe gibts Clipping!Und die spektralen Auslöschungen beim hinzufügen der Rapspur sind auch nicht gerade berauschend!
Was mache ich da falsch??Wie kriegt man solch eine Clippingfreie subjektive Lautstärke hin??Womit in aller Welt kriegt man solch eine brillante Stereobasis
hin ??Gibts da irgendwelche speziellen phasenspektrische Algorythmen??Was muss man tun um den ultimativen Bass hinzukriegen??Wie integriert man seinen Rap in den Mix ohne dass es zu Auslöschungen kommt??Ich hab bei all dem auch schon versucht aus einem Rauschgenerator mit hilfe von EQ*s >Sinustöne herauszufischen und diese zu besonderen Spezialsounds mit extremen Flankenraten sowie besonders harten Beats zusammenzusetzen!!Zum Teil mit Erfolg;aber richtig Musik machen kann man damit nicht!!Und mit Rauschen(sg*)...
Vielleicht kennt ja einer n paar tonphysikalische Tipps oder vielleicht sogar die große Formel!!?
Würd mich über,n paar Antworten(möglichst ausführliche) freuen!!
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Antwort#2
Meine klingen irgendwie auch viel leiser und schlechter;obwohl Wawelab eigentlich Profisoftware ist; nicht!?
Stereo-Expander kriege ich nichteinmal im Traum die hälfte der Basisbreite einer herkömmlichen CD hin selbst wenn ich auf 100 aufdrehe!!!
der Rapspur sind auch nicht gerade berauschend!
Rap. Aha. Soso.
Also ich muss jetzt ernsthaft überlegen, ob dein Posting Satire ist oder ernstgemeint. Sollte es ernstgemeint sein, dann wirst du sicherlich auch nicht verstehen, wie man das als Satire auffassen kann, aber du kannst dir das teuerste Profizeugs zulegen und trotzdem nichts zustande bringen oder schon mit billigen Gerätschaften was durchaus vorzeigbares produzieren.
Geräte und Software sind _Werkzeuge_. Nicht mehr nicht weniger. Du kannst dir auch die gleiche Sprühpistole, die gleichen Acrylfarben wie sie Giger benutzt hat kaufen, sollche Bilder wie Hans Ruedi bekommst du mit Sicherheit nicht hin.
Du scheinst aber zumindest schon zu experimentieren. Wenn du konkrete Fragen hast, dann kannst du sie hier stellen, aber einfach verallgemeinert nach dem Patentrezept zu fragen bringt nix: das gibt es nämlich nicht! Es gibt keine Standartanleitung für guten Sound.
Versuche zu hören was auf deinen Vorbild CDs drauf ist. Versuche dies nachzubauen. Ein gutes Stereoimage muss man beim Mix machen (Pan). Druck muss man auch beim Mixen oder gar bei der Aufnahme und Arragement schon erzeugen. Du kannst zum Beispiel aus einer cleanen Gitarre und jazzigem Schlagzeug nicht durch nochsoviel komprinieren einen ebenso fetten Sound hinbekommen wie z.B. bei (Metal)lica.
Alles hinterher ist nur der Feinschliff.
Mein Lieblings-lautmacher ist Waves L1 (im Native Bundle).
Aber wie gesagt, guter Sound fängt nicht erst bei der Software an. Sondern der muss erst einmal erzeugt, aufgenommen und in den Rechner gebracht werden.
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Antwort#3
könnte mir vorstellen das das ein wenig viel fragen auf einmal sind !!!
besorg dir mal ein Peakmeter am besten eins von RTW.
Ein Loudnes meter wäre auch von vorteil.
: Hohe Aufnahmequalität: ein sound muss ohne EQ schon gut klingen!Einen EQ benutzt man nur um etwas zu betonen oder gar abzuschwächen.
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Antwort#4
Hallo!
Mich würd mal interessieren was das für Aufnahmen sind! Würd sie gerne mal hören und zur Probe mastern, z.B. ein halbes Lied - dann wirst du schon sehen, dass es doch - mit Wavelab - geht!
Grüße
Mike!
P.S.: Was für ne Mial- Adresse hast du???
Hallo ich bin Wavelab3.0 Besitzer und produziere derzeit meine erste CD.
Ich hab auch schon,n paar gebrannt aber es hört sich irgendwie total anders an als so ne normale kommerzielle!!Meine klingen irgendwie auch viel leiser und schlechter;obwohl Wawelab eigentlich Profisoftware ist; nicht!?
Ich hab auch schon alles mögliche versucht mit;Kompressoren,Equalizern,Loudness maximizern,Stereo Expandern und sogar mit eigenentwickelten Stereokanalverschiebungsloudnessexpandereffekt!! (hört man zumindest auf meinen Kopfhörern)aber der Kompressor klingt nur verzerrt,der Puncher ebenfalls,der Loudnessmaximizer zerstört nur die Dynamik und "pumpt"so komisch,und mit meinem Stereo-Expander kriege ich nichteinmal im Traum die hälfte der Basisbreite einer herkömmlichen CD hin selbst wenn ich auf 100 aufdrehe!!!Und wenn ich weiter aufdrehe gibts Clipping!Und die spektralen Auslöschungen beim hinzufügen der Rapspur sind auch nicht gerade berauschend!
Was mache ich da falsch??Wie kriegt man solch eine Clippingfreie subjektive Lautstärke hin??Womit in aller Welt kriegt man solch eine brillante Stereobasis
hin ??Gibts da irgendwelche speziellen phasenspektrische Algorythmen??Was muss man tun um den ultimativen Bass hinzukriegen??Wie integriert man seinen Rap in den Mix ohne dass es zu Auslöschungen kommt??Ich hab bei all dem auch schon versucht aus einem Rauschgenerator mit hilfe von EQ*s >Sinustöne herauszufischen und diese zu besonderen Spezialsounds mit extremen Flankenraten sowie besonders harten Beats zusammenzusetzen!!Zum Teil mit Erfolg;aber richtig Musik machen kann man damit nicht!!Und mit Rauschen(sg*)...
Vielleicht kennt ja einer n paar tonphysikalische Tipps oder vielleicht sogar die große Formel!!?
Würd mich über,n paar Antworten(möglichst ausführliche) freuen!!

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Antwort#5
Gibts wirklich kein Rezept für Zb einen lauten Bassklang, der aber nur wenig Headroom verschluckt??
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Antwort#6
Was ich mache?:
Tja das is so ne völlig neuartige Mischung zwischen :
Rap,modernen Jazz,Techno,Futuristic,Funk und Pop.
Musik selber hört sich gar nicht so schlecht an,aber die Qualität der Aufnahmen ist echt ein Fall für die Schrottpresse!!!
Ps:Wie man Musik durchs Internet schickt weis ich nicht
Meine E-mail:[E-Mail-Adresse entfernt]
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Antwort#7
Loudness meter hab ich schon in Wavelab!!
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Antwort#8
Gibts wirklich kein Rezept für Zb einen lauten Bassklang, der aber nur wenig Headroom verschluckt??
Du hörst nur das was im Signal drin ist. Du kannst keine Bässe auf psychoakustischen Wege erzeugen (Residuumhören ist was anderes) ohn dass sie vorhanden sind.
Komprimieren/Limitieren ist bei realen Instrumenten wichtig um sie immer gleichmässig laut zu bekommen und so laut wie möglich an die Oberkante fahren ohne wegen einzelnen Peaks headroom lassen zu müssen.
Es gibt noch eine einfache Möglichkeit die Musik schön laut zu machen. Sie mag so trivial sein, dass sie heutzutage oft vergessen wird: Volumeknopf aufdrehen!
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Antwort#10
hi.
wenn du die obertöne ohne den grundton erzeugst, dann "rechnet" das gehin den grundton selber dazu, obwohl er nicht da ist.
cu,
jonny
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Antwort#11
Loudness meter hab ich schon in Wavelab!!

Hallo Computerfreak,
ich habe mir den ganzen Thread hier durchgelesen, aber ehrlich gesagt - ich weiß nicht so recht wo ich bei der Beantwortung Deiner Fragen anfangen soll. Es ist einfach zu viel auf einen Streich.
Da ich einem anderen Teilnehmer (Björn) weiter unten schon was über Aussteuerungsmesser geschrieben habe, fange ich mal da an.
Ich traue den ganzen "Loudness-Metern" in den Programmen nicht so recht über'n Weg. Es ist auf jeden Fall wichtig zu kontrollieren was IN die Soundkarte hineingeht. Beschaffe Dir - falls noch nicht vorhanden - eine gute Soundkarte mit Digitaleingang und beschaffe Dir einen digitalen Aussteuerungsmesser der VOR der Soundkarte hängt und der Dir genau anzeigt was Du aufnimmst. Die digitalen Aussteuerungsmesser von RTW haben eine Integrationszeit von 1 Sample. Ich weiß nicht wie die Loudness-Meter in diesen Programmen anzeigen und ob nach irgendeiner Bewertungskurve. Es darf auf keinen Fall nach einer Bewertungskurve angezeigt werden.
Du solltest bei der von Dir genannten Musik unbedingt genügend Headroom lassen (siehe der Thread mit Björn) damit Du bei EQ-Anwendung keine digitalen Übersteuerungen bekommst. Wenn erst mal eine digitale Übersteuerung aufgetreten ist - und wahrscheinlich ist das bei Deinen Einspielungen der Fall - dann ist die Aufnahme verzerrt und diese Verzerrung ist nicht mehr rückgängig zu machen, auch wenn man den Pegel runter zieht.
Wenn Du auf Loudness maximieren willst, müssen erst mal mit einem sehr schnellen Begrenzer die Spitzen runterkomprimiert werden. Dann erst kann man mit einem Kompressor den Effektivwert anheben zwecks erhöhung der Lautheit. Nicht umgekehrt verfahren. Ggf. muß man mit Multibandkompressoren arbeiten.
Das soll zunächst erst mal von meiner Seite her genügen.

Grüße
Rainer G
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Antwort#12
wie bekomme ich denn so einen Begrenzer der die Spitzen der Amplituden "sanft" herunterschraubt :Ich weiß; Schon dadurch würde ich zusätzlichen Headroom bekommen und es würden zusätzliche angenehme Obertöne erzeugt werden!!
Ich habs auch schon mitn Kompressor probiert mit extrem tiefen Attackzeiten;aber das Ergebnis ist Verzerrung a la Knacks pur!!!
Wo bekommt man denn so einen sauberen Limiter??
Oder gibt es da so,ne bestimmte Einstellung??
Freue mich auf Antworten
Gruß:Compifrik
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Antwort#14
wie bekomme ich denn so einen Begrenzer der die Spitzen der Amplituden "sanft" herunterschraubt :Ich weiß; Schon dadurch würde ich zusätzlichen Headroom bekommen und es würden zusätzliche angenehme Obertöne erzeugt werden!!
Ich habs auch schon mitn Kompressor probiert mit extrem tiefen Attackzeiten;aber das Ergebnis ist Verzerrung a la Knacks pur!!!
Wo bekommt man denn so einen sauberen Limiter??
Oder gibt es da so,ne bestimmte Einstellung??
Freue mich auf Antworten
Gruß:Compifrik

Ich bin mit den gängigen Softwarekompressoren nicht so vertraut, kann also keine konkreten Empfehlungen geben.
Wenn es aber z.B. knackt, musst du dir mal das Originalsignal und das komprimierte Signal mit einem Waveeditor genau ansehen, ankören, vergleichen usw.
Vielleicht hat das verwendete Programm Fehler oder muss anders eingestellt werden o.ä....
Es wird teilweise auch Schrott verkauft, z.B. arbeiteten die parametrischen Equalizer von Cubase VST nicht richtig. Meiner Meinung nach ist das alles für HiFi- oder Computerfreaks gemacht, die das Aussehen dieser Programme auf dem Bildschirm beeindruckt (ich selbst finde es teilweise katastrophal) aber die nicht merken, dass es sich tontechnisch um Schrott handelt.
Knacken (Sprünge) oder auch die von dir angesprochenen Verzerrungen (Vollpegel oder auch z.B. Begrenzung bei niedrigerem Pegel) kann man doch meistens deutlich in der Kurve sehen.
Ich weiss nicht, wie du arbeitest, aber du solltest die Signale in allen Stadien der Bearbeitung genau anhören und bei Auffälligkeiten auch ansehen. Nur dann kannst du systematisch die Fehler finden und verbessern.
Ich glaube nicht, dass du dir gleich teure digitale Pegelmesser oder sonstiges zusätzliches Equipment kaufen musst.
Bernd
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Antwort#16
Ich habs auch schon mitn Kompressor probiert mit extrem tiefen Attackzeiten;aber das Ergebnis ist Verzerrung a la Knacks pur!!!
Wo bekommt man denn so einen sauberen Limiter??
Schau mal auf www.izotope.com
deren "Ozone" plugin gefaellt mir sehr.
Ansonsten hat DB-Audio-Ware noch ein feines Paket draussen, schau mal auf
www.db-audioware.com nach..
Bei beiden Plugins kann man extremste werte fahren, ohne dass es unschoen zerrt..
Aber Obertoene mit digitalen limitern erzeugen?
Kenn mich da jetzt nicht soooo aus, aber.. da sollte nochmal einer was zu sagen..
Wuerde mich jetzt auch interessieren..
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Antwort#17
Hallo ,
Obertöne (sprich: Klirrfaktor)werden nur dann erzeugt, wenn ein echtes Clippen erfolgt, also die Spitzen regelrecht weggeschnitten werden. Bei Begrenzer - egal ob analog oder digital - erfolgt ein Regelvorgang. Vorteilhaft sind hier Begrenzer mit "Vorwärtsregelung", d.h. das Signal wird einen Moment verzögert und während dieser Verzögerungszeit wird der Spitzenpegel gemessen und dann die Verstärkung um diesen Faktor heruntergeregelt.
Ansonsten: wie die anderen Kollegen hier schreiben vorgehen: Immer das Ergebnis abhören und ggf. korrigieren. Wenn man mit EQ's und Begrenzern etc. arbeitet kommt man nicht ums hören herum.
Nebenbei bemerkt: Mir persönlich imponiert das Wavelab auch nicht sonderlich. Soundforge ist mir lieber, ich benutze es aber auch nur um die DirectX-Plug-Ins zu betreiben. Für richtig professionelles Audioediting habe ich einen SADiE-Schnittplatz. Da sind diese genannten Programme kein Vergleich dagegen. Allerdings sind die SADiE-Plug-Ins auch recht teuer.
Grüße
Rainer G.
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Antwort#18
Hallo Compifreak,
Ob Du es glaubst oder nicht: Du hörst solche Phänomene bestimmt jeden Tag irgendwo: Glockenklänge! Das was man bei Glocken hört ist der sog. "Schlagton". Dieser ist aber physikalisch nicht vorhanden, erscheint also nicht im Spektrum. Das Ohr bildet sich den Schlagton als "Residuumton". Da ich Orgelspieler bin, kenne ich das Residuum auch von Pfeifenorgeln: Nur wenige Orgeln haben ein 32-Fuß-Register. Etliche aber haben 10 2/3-Fuß und auf jeden Fall aber 16-Fuß-Register. Kombiniert man einen 16' und einen 10 2/3' miteinander, dann hat man einen sog. "akustischen 32'". D.h.: Das Residuum ist ein 32-Fuß-Ton.
So nun reichts für heute, habe morgen Aufnahmen eines Chor-Projekts.

Grüße
Rainer G.
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Antwort#19
So nun reichts für heute, habe morgen Aufnahmen eines Chor-Projekts.
Na dann mal ran! :)
Fast schon politisch, wie Rainer den Massen Gehoer verschafft! ;)
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Antwort#20
SADiE 2496: 20 kDM, die Plug-Ins zwischen 800 DM und 3500.- DM. Ist teuer, aber sehr gut!
Grüße
Rainer G
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