Studio Mics / 1x Großmembran - 2x Kleinmembran

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo erstmal!
Ich werde im Sommer mein Hobby-Studio ausbauen, habe mir gerade eine (2) Tannoy Reveal active Abhöre mit dem PS 110B Sub gekauft.
Ich habe (Vokal Mikros)
Rode NT 1
Peavey PVM T-9000 (Großmembran-Röhrenmikro)
Shure SM87 (nicht Beta, schwarz)
EV BK-1 (kennt die noch wer? ich mag sie live)
AKG D880 II
Ich suche ein "Allround" Vocal Mikro und ich denke, daß mir dabei das NT 1 zuwenig bieten wird. Das Peavey gefällt mir leider gar nicht, das war ein Fehlkauf.
Hat irgendjemand Vergleiche durgeführt?
Ich hätte auch gerne ein Multipattern Ding, um den Raum etwas dazuzubringen (Omni).
Kann das Rode NT 1000 mit AKG C4000, C414 oder einem TLM 103 mithalten?
Würdet ihr mir eher zu einem Billig-Neumann raten?
Ich suche eher einen klaren unverfärbten Sound.
Natürlich würde ich auch gerne einfach hören gehen (guter Tip), aber leider hat mein lokaler Laden nur C4000 und C3000.
Weiters bräuchte ich ein kleinmembran kondensator für akustische Gitarre.
Natürlich ist da das km184 die Referenz - natürlich hat das mein Laden auch nicht. Ist das NT 3 im Bereich des AKG C391b oder C451EB? Würdet ihr mir das Empfehlen? Wenn nicht, welches?
Ist es sinnvoll mit 2 NT 1 die akustische Gitarre abzunehmen?
--- " --- mit einem NT 1 einen Gitarren Amp abzunehmen?
Mir ist klar, daß ich eine gewisse Vorstellung von Sound habe und daß die bei jedem anders ist.
Bitte schreibt mir was ihr am liebsten verwendet, ich möchte Eure Meinung hören. Habt Ihr mit den Budget Mikros (Rode&Co) Probleme gehabt?
Danke,
Hermann
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Antwort#2
Hallo Hermann,
Ich glaube zu dem Thema habe ich vor längerer Zeit schon mal was geschrieben. Ich wiederhole es nochmal: Der Kauf eines Mikrofons ist eine Langzeitinvestition die man 10, 20 oder noch mehr Jahre hat, deshalb sollte man da nicht knauserig sein. Du schreibst von "Billig-Neumann". Neumann ist immer gut, auch wenn es billig ist. Ob das TLM 103 die Lösung für Deinen Anwendungsfall ist bezweifle ich. Denn wenn Du was umschaltbares suchst, solltest Du lieber entweder das U 89 oder das TLM 170 nehmen. Für letzteres gibt es auch einen Fernumschalter.
Ausgesprochen "schlechte" Mikrofone gibt es eigentlich heute nicht mehr, wenn man nicht gerade die Gurken kauft die für 30 Euro im Kaufhaus in den Multimedia-Abteilungen angeboten werden. Sondern es gibt nur Mikrofone die für die jeweilige Applikation mehr oder minder geeignet sind.
Das U 89 verwende ich überigens gerne für Gesangsolisten (nicht für Bühnenanwendung - sondern für Studioanwendung!). Für die Anwendung als Raummikrofon empfehle ich es weniger. Da bist Du mit einem M 50 besser bedient oder wenn es das Budget erlaubt, mit einem M 149.
Ansonsten was die Mikrofone der versch. Hersteller betrifft: Mikrofone gleicher oder ähnlicher Bauart klingen auch ähnlich. Die Unterschiede sind heute nicht mehr so groß wie früher in den 50-er Jahren. Ich selbst habe nur Neumann und Schoeps, aber wer AKG oder Beyer oder andere hat kann durchaus auch dort wo ein anderer z.B. ein KM 84 einsetzt auch ein bauähnliches von AKG, Beyer oder sonstige einsetzen.
Nur noch einmal sei gesagt: Falsche Sparsamkeit beim Mikrofonkauf ist der größte Fehler den man machen kann. Was durch ein ungeeignetes Mikrofon verpfuscht wird, ist mit keinem Bearbeitungstool mehr wett zu machen.
MfG
Rainer
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Antwort#3
Der Kauf eines Mikrofons ist eine Langzeitinvestition
die man 10, 20 oder noch mehr Jahre hat, deshalb sollte
man da nicht knauserig sein.
Hallo Rainer!
Danke, daß Du mich "daran erinnert" hast. Das vergißt man schnell mal...
Ich weiß ja, daß die Dinger 2000 Euros wert sind, aber das ist halt schon ein Haufen Geld...
Passend:
Jazzgitarrist zu Jazzbassist: "Habe neue Platte gemacht"
Jazzbassist: "Wieviel hast Du verkauft?"
Gitarrist: "Nur das Haus und das Auto"
In diesem Sinne,
danke fürs Antworten,
Hermann
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Antwort#4
Was haltet ihr vom Neumann u47i?
Ich habe darüber im Netz gar nix gefunden...
Röhre? Schaltbare Charakteristik?
Danke...
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Antwort#5
Das U 47 fet(i) wird seit einigen Jahren (glaube seit 1988) nicht mehr gebaut. War ein sehr beliebtes Mikrofon. Für Gesang bestens geeignet weil es sehr hohe Schallpegel verkraften konnte. Es hatte nur eine fest Richtcharakteristik Superniere. Seine Vorgängerversionen U47 und U48 warem unschaltbar, K/N bzw. N/8 und waren Röhrenmikrofone. Das U47i heißt wie ich oben schon sagte U47fet i und ist transistorbestückt und wird mit Ph-Speisung betrieben.

MfG
Rainer
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Antwort#6
Danke, Rainer, für die rasche Antwort.
Würdest Du das (abgesehen von der fixen Charakteristik) in den pro bereich geben (vergleichbar mit u89, m...)?
Sound hat das wahrscheinlich anders als ein Röhrenmikro, ich meine ob das ein brauchbares Ding für Studio Vocals ist.
Wo würdest Du es einordnen in die Neumann-Rangliste?
Wie ist es denn mit dem Eigenrauschen?
Hat es "zumindest" C414 Qualität?
Ich weiß, das sind relativ offene Fragen, aber leider konnte ich gar nichts (web und newsgroups) darüber finden, nichteinmal auf der Neumann homepage.
Is schon in Großmembran, oder?
Danke,
Hermann
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Antwort#7
Hallo Hermann,
die beiden neutralsten Großmembranmikros meines Parks heißen Beyerdynamic MC 740 (5 Charakteristika, auch fernsteuerbar) und BPM TB 94 (Röhrenmikro mit Kugel und Niere). Rauschen ist bei beiden kein Thema und eingesetzt habe ich sie beide schon für so fast alles. Ein relativ neutrales Billigmikro (außer im Baß, da schwächelt es ein bißchen) ist das audio-technica AT 3035. Die Røde Mikros (NT3 und NT1000) besitzen beide eine relativ starke Klangfärbung. Mein neutralstes Kleinmembranmikro ist das Neumann KM 86, es ist, bis auf die zweite Kapsel und damit der Möglichkeit zur Charakteristik-Umschaltung baugleich mit dem KM 84.
Sehr gerne verwende ich auch die Mikros von Haun (http://www.mbho.de/).
Ausgesprochen neutral und rauscharm, aber auch sehr teuer sind die HF-Mikros von Sennheiser (MKH-Serie)
Ich hoffe, daß ich Dir weiterhelfen konnte
Martin


http://mk-musikproduktion.de/
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Antwort#8
Hallo Hermann,
Ich kann jetzt aus dem Stehgreif keine technischen Daten nennen. Ich werde mal nachsehen, ob ich noch einen älteren Neumann-Katalog habe wo ich Rauschzahlen etc. nachsehen kann. Es ist auf jeden Fall ein Großmembrankapsel und zwar die K 47. Natürlich kannst Du es für Vocals nehmen.
Rangliste - da tu' ich mir schwer bei Herstellern wie Neumann, Schoeps, Sennheiser, AKG etc. eine WERTENDE Aussage zu machen. Ich sagte ja schon, es gibt eigentlich keine schlechten Mikrofone - und schon gar nicht bei den gen. Herstellern. Es gibt nur für die jeweilige Applikation geeignete oder weniger geeignete. Für Vocal-Anwendungen ist es auf jeden Fall geeignet.
Natürlich klingt es anders, als sein Röhrenvorgänger und auch anders als sein Röhrennachfolger U 147. Denn letzteres ist bewußt "gesoundet" - weiß ich von den Entwicklern.
Frage doch mal an in dem Neumann-Pinboard auf der Neumann-Webseite.
MfG
Rainer
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Antwort#9
Hallo Rainer!
Ein weiteres Danke an Dich.
Ich habe jetzt einiges im Web unter u47 gefunden (vorher suchte ich nach u47i)
Ist der einzige Unterschied die fixe Richtcharakteristik zum U47 fet?
Hermann.
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Antwort#10
Hi Hermann,
das U 47 fet i ist eine Superniere und hat eine Empfindlichkeit von 9 mV/Pa, Nennimpedanz 150 Ohm - umlötbar auf 50 Ohm, Geräuschpegelabstand 69 dB (CCIR) und damit automatisch ein Ersatzgeräuschpegel von 25 dB nach CCIR 468-3 bzw. 14 dB-A-bewertet. Grenzschalldruckpegel (0,5% k) 137 dB. Es gibt eine 10 dB Vordämpfung, 48 Volt Phantomspeisung mit nur 0,5 mA Speisestrom.
Die Vorgänger der Mikrofone, die U47-Flaschen mit einer Röhre waren in Bigbands in USA sehr beliebt als Trompeten- und Posaunenmikrofone auch wegen des entstehenden Klirrfaktors k2 bei hohem Schalldruck, was eine von den Künstlern gewünschte Brillanz ergab. Das neuere Feldeffekt-Transistormikrofon U 74 fet hat diesen hohen Klirrfaktor nicht, trotzdem wurden alle Aufnahmen mit dem Trompeter Sergej Nakarjakow mit zwei dieser Mikrofone in 30cm AB gemacht. Von Neumann konnte ich mal eine Versuchsschaltung mit diesem Mikrofon testen, dass elektronsisch mit zwei gegeneinander geschalteten Dioden den Klirrfaktor des Röhren-Vorgängers nachbildete. Es wurde nicht als Feature in die Mikrofone eingebaut - aber dran gedacht hatte man schon. Auch Gesang kann gut darüber klingen. Da kommt es sehr auf die Stimme an und welcher Wunsch beim Klang besteht. Bei weiblichen Stimmen kam dieses Mikrofon nie in meine engere Auswahl. Ich baue bei Solisten immer drei Mikrofontypen auf und entscheide mich dann nach Gehör.
Du meintest, dass nichts im Internet daüber zu finden sei - über Google unter:
http://www.google.com
nach der Eingabe von: Neumann U47
gibt's doch was.
Gruß
ebs
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Antwort#11
Hi Eberhard,
danke für die Antwort, ich suchte nach u47 i und das i war mein fehler...
Grüße,
Hermann.
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Antwort#12
Hermann schreibt: Danke für die Antwort, ich suchte nach u47 i und das i war mein fehler...
Da gibt es allgemein die Frage: Was heißt denn das kleine "i", was man häufig bei Neumann-Mikrofonen lesen kann. Das heißt nichts anderes, als dass an dem Mikrofon der jetzt übliche XLR-Stecker dran ist. Zur der Zeit, als das U47 fet i gebaut wurde, hatte der Rundfunk (auch) noch die Klein-Tuchel-Stecker, das ist diese 3-polige Diodenbuchse - aber mit Gewinde.
Siehe unter:
http://www.sengpielaudio.com/Hilfen01.htm
"Lösungs-Hilfen 1"
bei "Anschluss-Stecker bei Mikrofonen".
Nimm die unten stehende Link-Adresse.
Viele Grüße
ebs


Lösungs-Hilfen 1
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Antwort#13
Danke, gut zu wissen!!
grüße,
hermann
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Antwort#14
Grüsze!
Genaueres kann ich dir nur zu den AKG-Mic's sagen.
Das C4000B ist ein sehr gutes Allroundmic! Wird wegen des Preises oft ein wenig unterschätzt.
Hat die typische Großmembrancharakteristik, etwas mehr als das C414 B-ULS und etwas weniger als das C414 B-TL II. Wurde schon von Percussion bis Frauenstimmen erfolgreich eingesetzt.
Wenn's möglichst neutral sein soll dann das C 414 B-ULS. Ist auch ein "Industriestandard" und wertbeständig. Und manchmal erstaunlich günstig zu haben.
Ich suche eher einen klaren unverfärbten Sound.
Hat irgendjemand Vergleiche durgeführt?
Ich hätte auch gerne ein Multipattern Ding, um den Raum etwas dazuzubringen (Omni).
Kann das Rode NT 1000 mit AKG C4000, C414 oder einem TLM 103 mithalten?
Natürlich würde ich auch gerne einfach hören gehen (guter Tip), aber leider hat mein lokaler Laden nur C4000 und C3000.
Weiters bräuchte ich ein kleinmembran kondensator für akustische Gitarre.
Bitte schreibt mir was ihr am liebsten verwendet, ich möchte Eure Meinung hören. Habt Ihr mit den Budget Mikros (Rode&Co) Probleme gehabt?
Als Billigvariante eventuell noch das C2000, auch recht neutral mit klaren Höhen und der Preis ist sehr gut. Antesten!
Nur unter AKG-Produkten. An die komm' ich recht gut.
Schon mal an ein hochwertiges (!), kleines, lineares Lavaliermicro gedacht? Die haben den schönsten Kugelverlauf bis 20kHz rauf (siehe Rainers Posting).
Und für den Raumhall sollte die Qualität leicht reichen, es gibt sehr gute, die in Musicals u.s.w. verwendet werden!
Von der Funktionsvielfalt natürlich weit nicht! Keine Richtcharakteristikumschaltung u.s.w...
Die technischen Daten sind aber sehr gut.
Die sind ja fixierter als ich ;-)
C1000? Hab' ich mal gute Resultate gehabt (Westerngitarre).
Für amtliche Aufnahmen ist natürlich was besseres zu empfehlen, aber der Sound des 1000ers hat sehr gut zur Gitarre und Umgebung gepaßt.
Das C451 würd' ich an deiner Stelle vorher für Gitarre probieren (jaja, ich weiß, dein Laden. Mach' denen mal Beine, sollen sich ein paar Modelle kommen lassen!), die Tiefen werden ja leicht zurückgenommen. Kann aber je nach Gitarre und Mic-Position gut passen und besonders tief geht eine Gitarre ja nicht. Wird wohl etwas knackiger klingen. Muß ich heute gleich mal testen. :-)
Ich war mit der AKG-"Budgetserie" bisher immer zufrieden, hab' sie aber auch nie in wirklich hochprofessionellen Situationen eingesetzt (eher "Hobbyspielereien").
Hab' aber meißt mehrere Mic's in der entsprechenden Anwendung verglichen, so was ist immer SEHR hilfreich! Deshalb find' ich es auch nicht schlecht bei begrenztem Budget günstigere Mic's anzuschaffen, aber dafür 1-2 mehr um flexibel zu sein!
mfg
JF
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Antwort#15
Hallo JF und Martin!
Erstmal Danke an Euch, ich freue mich, viele Meinung zu hören, da es ja nich nur einen guten Hersteller gibt.
Ich finde auch, daß das c4000 sehr viel Potenzial hat und sehr unterschätzt wird (da man es auch selten sieht).
Es hat geringeres Eigenrauschen als das c414, ich glaube 8dbA und ist auch schaltbar hyperniere/niere/kugel (weiß nicht ob 8 auch...)
Das 2000er habe ich noch nicht gehört, aber ich denke, daß ist keine echte Weiterentwickung in meiner Mikrosammlung. Das 3000er kenne ich, gefällt mir nicht, viel zu scharf, harsch, oder wie man das auch immer nennen mag, vielleicht für spezielle Dinge brauchbar, zuwenig "Allrounder". Demnach ist das 2000er eine Klasse drunter (ich hoffe für das mic, daß der Sprung nicht so gewaltig ist wie von c3000 auf c4000 ;-).
Danke an alle für Eure Infos,
Grüße,
Hermann
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Antwort#16
Grüsze!
... da es ja nich nur einen guten Hersteller gibt.
(weiß nicht ob 8 auch...)
Das 2000er habe ich noch nicht gehört, aber ich denke, daß ist keine echte Weiterentwickung in meiner Mikrosammlung.
Das 3000er kenne ich, gefällt mir nicht, viel zu scharf, harsch, oder wie man das auch immer nennen mag, vielleicht für spezielle Dinge brauchbar, zuwenig "Allrounder".
Demnach ist das 2000er eine Klasse drunter (ich hoffe für das mic, daß der Sprung nicht so gewaltig ist wie von c3000 auf c4000 ;-).
Das stimmt natürlich, ich kenn' mich halt leider nur bei einem etwas aus.
Keine 8. Der Rest war korrekt.
Naja, ist ein günstiges Einsteigermodell. Ich find's aber gut, gerade für "Einsteiger" bzw. Bands u.s.w...
Für dich wahrscheinlich wirklich eine Nummer zu "klein".
Das 4000er ist sicher deutlich allroundfähiger, keine Frage.
Naja, ich empfehle ja auch immer entweder gleich ein C4000 zu nehmen oder sich vielleicht doch eine Nummer kleiner umzusehen ;-) Ein gutes, aufwendiges Großmembranmic hat eben seinen Preis, wenn man den nicht Zahlen kann dann lieber was anderes. Bzw. spielt das 4000er in einer Klasse, das sich der Aufpreis WIRKLICH lohnt.
Das 2000er ist da eher linear abgestimmt und hat eine kleine Betonung der oberen Höhen und etwas zurückgenomme Bässe. Rauschen ist auf C1000 Niveau.
Würde mal sagen nicht schlechter als C3000, aber recht anders.
mfg
JF
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Antwort#17
Grüsze!
Ich würde bei kleine Membran Mikros eher zu Schoeps als zu Neumann oder gar AKG zu tendieren.
ich finde ein schoeps tut noch eine welt auf im vergleich zu einem Neumann.
Als alternative für das AKG C391 empfehel ich dir ein Audio Technika Pro R37 das ist zwar billiger aber besser.
Auch die Grossmembran sachen wei AT 3040 sind sehr gut.
Ich finde übrigens dass jedes mikro seinen eigen Charakter hat und mann gerade deshalb kein universelles findet.
Das AKG C414 ist z.b. umheimlich spitz.
Zur beschaffung geh einfach her und ordere die Sachen bei Thomann und gib sie dann wieder zurück oder frage ein paar Beschallungsunternehmen oder Studios in deiner Nähe zwecks Miete. die paar Mark sind gut angelegt evtl werden sie dir beim Kauf auch verrechnet.
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Antwort#18
Ich würde bei kleine Membran Mikros eher zu Schoeps als zu Neumann oder gar AKG zu tendieren.
Da ich die SMS2000 er Serie von denen ins Auge gefasst habe.
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Antwort#19
Grüsze!
Das AT Pro R37 kenn' ich zwar nicht, aber laut den Daten, die ich im Internet gefunden habe hat dieses Mic ca. 30dB Ersatzlautstärke!!! Stimmt das?
Das ist dann doch "etwas" rauschig....
mfg
JF
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