Wie ist eigl. das AKG D3600 so? Habe bislang noch nicht damit gearbeitet. Diese Miks hat mir mein Vermieter in Ermangelung eines zweiten D112 angeboten. Erste Tests liefen nicht so gut. Kann aber auch noch an der BD selbst liegen. Zweite Frage: Resonanzfell der BD mit Loch. Sinnvoll oder abmachen. Der Drummer will es unbedungt drauf haben, weil es (für ihn) besser klingt.
Hallo Thomas! Der frequenzkurve nach (von akg-acoustics.com) kannst du bei close-micing eine kurve vom d112 bekommen. ich habe schon oft vocal mics auf der bd gesehen. es kommt halt darauf an, welchen sound du willst. das 3700 (das 3600 hab ich nicht gefunden) hat einen 5-10khz boost, d.h. klick. klack wäre bei 2khz. grenzschalldruck vor verzerrung ist bei 156db spl, damit kann man was anfangen. oft wird die kick 2mal abmikrofoniert und dann nach belieben am mixer gemischt. im studio üblicherweise 1 close mic und eines außerhalb der BD. Im übrigen ist es normal das resonanzfell draufzulassen, wenn es ein löchlein hat, in das man das mic bekommt, nochdazu ist es etwas mehr (obwohl ich damit noch keine probleme hatte) gain before feedback. ich verwende seit kurzem ein shure beta91 (halbkugel), das meiner ansicht nach einen super sound hat - und man legt es einfach in die BD, praktisch, wenn's eng ist, unpraktisch, wenn das Resonanzfell geschlossen ist (Jazz-Sets). "Amtliche" BD Mics sind EV RE-20, Beyer MDS 421, Beyer M88 (eigentlich gesangsmikro, aber gut auch für BD), shure beta91, die audix dinger (weiß produkt nummer nicht genau, glaube d2 oder d1). das AKG d112 wird eigentlich (wie ich das mitbekomme) nicht gerne gesehen, zumindest nicht, wenn eines der anderen vorhanden ist. Das ist meine Erfahrung mit der BD, sicherlich können andere mit mehr Erfahrung bessere Tips geben, habe 99% live-erfahrung. Willst Du das D3600 eigentlich Studio oder Live verwenden? Grüße, Hermann
Der frequenzkurve nach (von akg-acoustics.com) kannst du bei close-micing eine kurve vom d112 bekommen. ich habe schon oft vocal mics auf der bd gesehen. es kommt halt darauf an, welchen sound du willst. oft wird die kick 2mal abmikrofoniert und dann nach belieben am mixer gemischt. im studio üblicherweise 1 close mic und eines außerhalb der BD.
Mal sehen was der Experte dazu sagt. (hall JF) Soundvorstellung idealerweise "Metal"lica. Also eher *platsch* als *klick*. Dazu wollt ich die SM58 verwenden. Wie gesagt die Mikros müssen doppelt vorhanden sein. Ich kann immer nur dass kriegen was nicht im Liveeinsatz ist...
Soundvorstellung idealerweise "Metal"lica. Also eher *platsch* als *klick*.
Ich meinte mit klick nur die oberton-betonung. Es gibt ja den klack im mitten-höhenbereich (bei 2khz) und den klick (4khz und ab 8khz). Das es "whhuuumps" machen muß, ist sowieso klar ;-) meistens wird's sowieso eine kombination aus beiden, ich bevorzuge ja eher den 2khz als den 4khz peak, ein meinem geschmack nach nicht gelungenes beispiel ist die BD von U2, die bekannteste Ballade von denen (name fällt mir gerade nicht ein). da sind klick und klack ca. gleich laut, das gefällt *mir* nicht. beim d112 nehme ich normalerweise bei 300hz kräftig und bei 800hz etwas raus. aber das hängt natürlich auch von der BD ab. Live liebe ich diese Yamaha custom maple 20" Kicks. 22 mag ich live nicht gerne. Ja, ich warte auch schon auf die Antwort unseres AKG-Experten JF_ Hast Du kein EV RE20 fürs Studio? Zwar ziemlich teuer, aber vielseitig verwendbar, da einmalige Windgeräuschunterdrückung (Bläser, v.a. Querflöte). Grüße, Hermann
Ich denke nicht, daß Du zwei gleiche Mics verwenden mußt/sollst. Im Live-Einsatz werden nie 2 gleiche verwendet. Beliebte Kombination sind Shure Beta91 + Beyer M88 Ich denke, ganz im Gegenteil, Du solltest 2 verschiedene nehmen, damit Du 2 Sounds hast und die nach belieben mischen kannst. Du könntest außen ja ein hochwertiges hingeben (für den Bassbereich) und das 58er auf den beater ausrichten, damit du da den klack erwischst. Grüße, Hermann
Das ist höchstwahrscheinlich kein Vocalmik zumindest nicht zum in der Handhalten. Es ist etwas 15cm lang und 5cm dick mit dreieckigem rundgelutschten Querscnitt. Wie gesagt kenn ich bislang noch nicht.
hallo, hermann, mir hatte man seinerzeit das beta 52 empfohlen. wie ist es denn damit?
Bin zwar nicht Hermann, aber das Mik ist gut. Besser als das D112 jedenfalls. ...allerdings ist zu wissen welches Mik gut ist eine Sache, die andere Sache ist es griffbereit zu haben.
Das Bassdrum-Mic von Audix heißt "D-4". Und das Ding kostet mit 350? auch etwas mehr als seine "Konkurrenten", was ja nicht wirklich zutrifft, da Audix hier bei uns noch relativ unbekannt ist (siehe letzte Ausgabe der Soundcheck). mfg
Was haltet ihr denn im allgemeinen davon, zusätzlich zum Mic in der BD noch ein Kondenser vor die BD zu hängen? Ich find diesen tiefen Wuhhhhmmmms richtig klasse (...war ein AKG Tube!). Hat einer von euch Ahnung, mit wieviel Schalldruck ich im Bereich 30-50cm vorm Resonanzfell (außerhalb) zu rechnen habe? Grüße
hallo! Das ist jetzt zwar keine Antwort auf Deine Frage, ich habe leider keine BD an dem Fuß. Wenn Du (oder dort wo Du aufnimmst) ein AKG Solidtube oder The Tube hat, dann ist hoffentlich auch ein db SPL Meter im Inventar (ich hab eins, aber kein solidtube ;-) So ein gerät kann nie schaden und gerade im Live-Betrieb sehr brauchbar. also einfach SPL meter dort hinhalten wo das Mikro steht... Grüße, Hermann
Hey! Ich habe das noch nie probiert/probieren dürfen, live habe ich es mal gehört, da kann man wenig sagen, weil mir der Sound (Unterhaltungs-Band) nicht gefallen hat, das ist dann Geschmackssache. Deshalb kann ich es nicht beurteilen. Grüße, Hermann
@Hermann hast ja recht! Das mit dem Tube war allerdings nur ein Job und ich dachte, jemand hat da zufällig grad nen Spl-Wert im Kopf... Danke trotzdem, Noelch
Grüsze! Sicher das es kein D3700 oder D3800 ist? Ein älteres Modell? Muß zugeben das ich kein D3600 kenne. Dreieckig und rundgelutscht (*g*) ist die Tripower Serie. Eigentlich Gesangs-Mic's. Von der max. Lautstärke aber sicher kein Problem.
Erste Tests liefen nicht so gut. Kann aber auch noch an der BD selbst liegen.
Die Tripower Serie ist nicht für die BassDrum gemacht und daher auch nicht dafür optimiert. Da hilft nur rumprobieren oder was anderes nehmen. Sorry das ich dir nicht besser helfen konnte, aber wie gesagt, ein D3600 kenn ich nicht mal .... mfg JF
Das AKG D-3600 sieht so ähnlich wie die D-3400 und D-3500er aus. Es ist nur etwas länger. Es handelt sich um ein Zwei-Wege-Mikrofon und kostete neu etwa DM 700,-. Es wird nicht mehr hergestellt. Daten unter: http://members.aol.com/mihartkopf/akg_d.htm#D_3600 Ich habe mir eines besorgt, weil mir das D-112 nicht gefiel. Ich habe einfach keinen "Kick" hinbekommen. Mit dem D-3600 war dies wesentlich einfacher. Ich würde sagen das D-3600 spielt einfach eine Liga höher. Ich finde auch die 3500er-Serie unterschätzt. Diese Mics werden auf dem Gebrauchtmarkt zu Preisen wie gebrauchte SM-57 gehandelt, die man gegen die AKG aber vergessen kann. Möglicherweise liegt das am etwas klobigen nicht mehr zeitgemäßen Design.
Ich habe mir eines besorgt, weil mir das D-112 nicht gefiel. Ich habe einfach keinen "Kick" hinbekommen. Mit dem D-3600 war dies wesentlich einfacher.
Ja. Das war vielleicht genau das Problem warum es Anfangs nicht so recht auf meiner "Standartstartposition" (5cm vom Klöppel weg) nicht klingen wollte, da kein Nahbesprechungseffekt, damit kein Wumms, sondern nur metallischer Klick/Klack) Genau im Loch des Resonanzfells klangs dann ganz brauchbar. Attack ausreichend. Brauchte ich kaum zu boosten. Ich hatte zufällig beim Experimentieren noch ein Beta58 (war grad griffbereit) daneben stehen, zufällig genau zentriert zum Resonanzfellloch (welches genau in der Mitte ist) aber 50cm davor und versehendlich angschaltet. Ein richtig geiler Bassdrumsound! Problem war nur das Übersprechen der anderen Instrumente vorallem Becken.
Meiner meinung nach ist ein Beta 52 plus ein SM 91 die ultimative waffe um eine BD ab zunehmen. ca. 1200DM kplt paar das Ganze kann mann auch mit einem set aus Monacor mics mahcen DM 30 und ECM302B. preis ca. 600DM kplt paar du kannst das über mich beziehen. evtl schaffe ich es die vergleichssoundfiles mal zu verschicken.
Hallo Jungs, ich will Euch ja nicht in Eure Preisgespräche oder die Mics reinreden, vielleicht darf ich trotzdem ein paar Gedanken mit einbringen: 1)Meiner Erfahrung nach kann man auch mit dem AKG D-112 für jede Musikrichtung (grade live) den entsprechenden Spaß auf der Bühne und im Publikum erzeugen. 2) Wenn man zwei Baßdrums abnimmt, ist man ganz gut beraten, die Sounds doch unterschiedlich zu designen. So merkt das Publikum auch, daß der Drummer 2 unterschiedliche Instrumente spielt. 3)Zum unterschiedlichen Klanggdesign ähnlicher Klangquellen empfehle ich immer noch externe Prozessoren (geht schneller und vor allen Dingen zielgerichteter, wenn man seine Geräte kennt). Falls jemand dazu konkreter Fagen hat, ich bin zu erreichen unter [E-Mail-Adresse entfernt] Jörg Kirsch