Was ist eigentlich der große Unterschied zwischen Studiomicros und einen 45Euro-

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
-MediamarktSonymikrophone?
Was machts das>das Studiomäßige??
Der Rauschabstand?
Der breite Frequenzgang?
Die Übertragungsreinheit?
Die Crashtest-Kompatibilität?
Das Aussehen?
Wie groß ist der Rauschabstand bei analogen STUDIOmikros eigentlich etwa?
Bei meinem tritt ein System-Rauschen von ca -52DB auf,wenn ichs am Laptop anschließe:
Frequenzgang:70hz-13000hz(gar nicht so schlecht,kann man sicher auch noch mit EQ nachregeln oder??)
Übertragungsrate am Laptop doch schon einigermaßen naturgetreu...
Crashtestkompatibilität hab ich noch nicht ausprobiert:(is zwar schon mal hingefallen geht aber noch genauso wie vorher)
Das geht nämlich doch!!Micra(meine Schwester)ist nur zu blöd um diesbezüglich zu checken !!
Ist das nicht schon Studiotauglich?
Oder irr ich da?
und schlecht aussehen tuts meinem Geschmck nach auch nicht;
Hab ich bei Mediamarkt für 45E gekauft;
Was meint ihr?Ist das Studiotauglich?
Oder:wie is es bei Studiomicros??
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Antwort#2
Tag.
Wie groß ist der Rauschabstand bei analogen STUDIOmikros eigentlich etwa?
Bei meinem tritt ein System-Rauschen von ca -52DB auf,wenn ichs am Laptop >anschließe: Das geht nämlich doch!! Ist das nicht schon Studiotauglich?
Oder irr ich da?
Frequenzgang:70hz-13000hz
gar nicht so schlecht,kann man sicher auch noch mit EQ nachregeln oder??
Übertragungsrate am Laptop doch schon einigermaßen naturgetreu...
Crashtestkompatibilität hab ich noch nicht ausprobiert:(is zwar schon mal hingefallen geht aber noch genauso wie vorher)
und schlecht aussehen tuts meinem Geschmck nach auch nicht;
Was meint ihr?Ist das Studiotauglich?
Um mal ganz grob ne Spanne anzugeben....so zwischen 70 und 85dB. So 99,9% dürften da drinn liegen.
Jap, da sollte normalerweise nicht mal annähreungsweise irgendwas zucken oder ausschlagen. Das Systemrauschen in nem Studio ist jenseits von gut und böse. Mit nem Laptop mit eingebauter Soundkarte kann man überhaupt nicht mit ner "gescheiten" Karte wie z.B.: Creamware Pulsar, oder noch besser ProTools vergleichen. Da liegen rein von der Verarbeitung, der Qualität der AD/DA Wandler, ect pp Welten dazwischen.
Die Studiomics liegen mit dem Frequenzspektrum bei 20-20.000Hz, was aber eigentlich eher uninteresant ist. Interesant sind die Kurven. Bei welchen Frequenzen das Mikro von sich aus Frequenzen anhebt oder absenkt. Ideal wäre hier ein schön linearer Frequenzgang. Da dürfte dein Mediamarktmic auch nicht annäherungsweise dran kommen.
Wie willst du mit nem EQ was nachregeln was garnicht vorhanden ist??? Wenn dein Mic nur bis 13kHz aufnimmt kannst du an deinem EQ schrauben bis du alt und grau bist, du wirst keine höheren Frequenzen bekommen.
was meinst du mit Übertragungsrate ist naturgetreu???
hm, 'n gutes Studiomic für 1000Euro sollte man tunlichst nicht fallenlassen. Ich glaub mein Scheff wird mich töten, wenn ich sein U87 fallenlass'.
scheiß egal wie's aussieht, hauptsache es klingt gut.
Nein. Definitely Not!
Gruß
Andreas
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Antwort#3
70hz schon da (müsste also mit EQ funzen)
Steht halt drauf:70-13000hz...
Wie:is das schlecht -52DB??
Is das etwa zu viel Rauschen?
Also ich hör kaum was (is zumindest deutlich besser als "Micras Kassettenrecorder")Dort>bei -25DB;
OK vielleicht nicht wirklich studiotauglich...
Is es denn trotzdem zu verwenden für Profimaster?
(ausschliesslich für Rap/Gesangsaufnahmen)
Ich/Micra sind wirklich derzeit vollkommen Ebbe in der Kasse...
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Antwort#4
Zum Proben vielleicht. Wenn du wirklich ernsthaft was machen willst dann auf keinem Fall. Gehe dann lieder in ein Studio. Die 200Euro wirst du ja noch übrig haben. Selbst wenn du die 200Euro in ein Mik investierst wird es noch lange nicht gut, weil das drumherum fehlt. (Raum, Preamp, Aufnahmegerät)
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Antwort#5
ein Haufen Profisoftware??
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Antwort#6
mal ganz davon abgesehen kannst du für eine! gute "High-Quality-Soundkarte" gleich 5 mal in ein richtiges Studio gehen. Und da bekommst du gescheites Equipment und Know-How vom Techniker.
Andreas
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Antwort#7
Hallo "Micras Bruder",
zunächst mal eine Bitte: Wenn Deine Frangen ernst gemeint sind und Du nicht als Troll gelten willst, dann nenne doch mal Deinen richtigen Namen. Vorname reicht. So wie wir Stammposter es hier auch tun.
Nun zu Deinen Mikrofonfragen:
Ein Systemrauschen von -52 dB ? Dieser Wert sagt nicht viel aus, solange Du keine Angaben machst auf welchen Pegel er bezogen ist. Es gibt den absoluten Bezugspegel von 0 dBu (775 mV) oder 0 dBfs (digital Vollaussteuerung) und noch viele andere.
Bei einem Mikrofon gibt man die sog. "Ersatzlautstärke" an. Darunter versteht man den Pegel, den ein rauschfrei gedachtes Mikrofon abgeben würde wenn es mit diesem Schallpegel im Ruhezustand beaufschlagt wird.
70 Hz....13: Solange keine Toleranzen angegeben werden - nämlich um wieviel dB die Frequenzkurve innerhalb dieses Bereiches von der Geraden abweicht - ist diese Angabe völlig wertlos.
Wenn zwischen 70 Hz und 13 kHz der Frequenzgang auf +/- 0,1 dB gerade ist und dann bei 20 Hz um 2 dB abgefallen ist und bei 20 kHz vielleicht 1 dB angestiegen ist das Mikrofon vom Frequenzgang hervorragend. Wenn aber bei 70 Hz und 13 kHz schon ein Abfall von 6 dB vorhanden ist (und das ist bei Billigstmikrofonen aus dem Kaufhaus der Normalfall) und möglicherweise der Frequenzgang zwischen diesen beiden Werten noch einer Berg- und Talbahn gleicht mit sagen wir +/- 3 dB, dann kannst Du das Mikrofon vergessen. Dann ist es ein Kinderspielzeug, aber alles andere als studiotauglich. Mit Sicherheit ist dies so, denn für 45 Euro ist keine Qualität zu erwarten. FÜr ein hochwertiges Studiomikrofon mußt Du durchaus schon mal so ab 500 Euro aufwärts hinblättern. Wenn Du dann noch eines willst mit umschaltbaren Richtkennlinien, dann sind schnell auch mal 1000....2000 Euro fällig.
Ein weiterer Irrglaube ist, daß man mit einem EQ ein schlechtes Mikrofon zu einem guten machen könne. Das geht definitiv nicht ! Auch nicht mit dem teuersten EQ der Welt. Es ist nicht alleine der Frequenzgang der mit dem EQ geradezubiegen wäre, sondern ein schlechtes Mikrofon hat auch noch eine miserable Richtcharakteristik. Niere ist nicht gleich Niere und Kugel ist nicht gleich Kugel. Und das läßt sich nicht mit einem EQ verbessern. Die Qualität eines Mikrofons steht und fällt mit der Qualität des Schallwandlers, also der Mikrofonkapsel. Wenn die schon rauscht (das Rauschen rührt dabei von den akustischen Strömungswiderständen, die den Charakter von Wirkwiderständen haben) dann ist das Ding mangelhaft.
Und nochmals zu den Zahlenwerten: Frequenzgangangaben ohne Toleranznennung sind wertlos. Rauschabstände ohne nennung des Bezugswertes sind ebenfalls wertlos.
MfG
Rainer
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Antwort#8
dann nenne doch mal Deinen richtigen Namen. Vorname reicht. So wie wir Stammposter es hier auch tun.
Genauso wie rackerlui, trench, ebs, Hunter$ .....?
SCNR
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Antwort#9
Ja im Bass (ab 70hz)gibts einen leichten Abfall von ca 6DB;
Das Regel ich mitm EQ nach und ich benutze auch Residuumhören,allerdings sind in meiner Stimme sowieso kaum Freqs unterhalb 65hz;
Ansonsten ist der Frequenzgang relativ linear mit einer leichten Überhöhung bei 250-350hz.
Interessant ist auch der scheinbar eingebaute Punchereffekt (zu jedem Ton der einen gewissen Pegel erreicht,werden zusätzliche Obertöne erzeugt>Oktaven/Quinten...)!!
Und das soll mangelhaft sein?
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Antwort#11
Diese Werte sind sehr mangelhaft ! Was machst Du denn wenn mal wirklich tiefe Bässe im Bereich unter 70Hz von der Schallquelle ausgehen ?
"""Interessant ist auch der scheinbar eingebaute Punchereffekt (zu jedem Ton der einen gewissen Pegel erreicht,werden zusätzliche Obertöne erzeugt>Oktaven/Quinten...)!!""""
Weißt Du wie man den Fachausdruck dafür nennt ? Man nennt das: "Klirrfaktor" !
Und Überhöhungen im Frequenzgang gerade im Bereich um 250......4000 Hz führen zu Klangverfärbungen.
Was verstehtst Du unter "DBF"-Vollaussteuerung? - egal wie definiert: 52 dB (schreibt man "dB" und nicht "DB" , das hat mit der Deutschen Bahn nichts zu tun) sind in jedem Fall ein hundsmiserabel schlechter Wert.
Du kannst es uns getrost glauben: Das Mikrofon ist ein minderwertiges Mikrofon, für anspruchsvolle Aufnahmen nicht brauchbar.
Grüße
Rainer
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Antwort#12
Hallo,
meines Wissens nach werden die Frequenzbreichsgrenzen so angegeben, dass ein individuelles Exemplar innerhalb dieses Bereiches eine Abweichung von nicht mehr als +/- 2,5 dB gegenüber dem Soll-Frequenzgang (wie buckelig der auch immer sein mag, ist egal; muss wirklich nicht der linealgerade Strich sein) erreicht. Diese Festlegung hat nichts mit elektroakustischen Normen zu tun, sondern mit der Rechtsprechung zur Gewährleistungspflicht.
Studiomikrofone sind Teile, die mit extremer Präzision hergestellt werden. Dazu wird nicht nur exzellente Ingenieurkunst aufgewandt, sondern wird auch in allen Stufen der Fertigung nichts dem Zufall überlassen. Hochgenaue Werkzeuge und überragende Gewissenhaftigkeit sind die Zuaten zu solchen Mikrofonen.
So was findet man nicht im profit-orientierten Massenmarkt.
Michael
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Antwort#13
Grüsze!
Der Preis eines Studiomikros macht z.B. die Reproduzierbarkeit des Produktes aus, auch wenn du in 5 Jahren das Zeug nachkaufst hat das neue genau so zu klingen wie das alte. Das ist nicht so einfach, eine Mic-Kapsel ist relativ sensibel.
Die Mechanik eines guten Mic's ist sogar einer der Hauptfaktoren im Preis, das Gehäuse muß was aushalten und darf akustisch nicht stören und muß schirmen und .... Und auch Service und Beratung kosten Geld.
Und natürlich ist es "etwas" aufwendiger eine Dynamik >120dB zu erreichen als eine Dynamik >60dB :-)
Wenn man all diese Dinge nicht braucht kann man was billiges von MM kaufen oder zu einer LowCost "Marke".
Aber für eine professionelle Aufnahme BRAUCHT MAN DAS!
-> Dein Mikro + System ist ein nettes Spielzeug und zum üben sicher nicht schlecht, aber von einer ordentlichen Aufnahme bist du damit weit entfernt, sorry.
mfg
JF
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