Großmembranmikrofon

Erstellt 33 Antworten34 Beiträge
Antwort#21
Ich hatte dort diplomiert. Aber nicht mit Ton.
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Antwort#22
Vielleicht sagt Dir der Name Peter Notz was. Er ist dort Tonmeister im Synchronstudio.
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Antwort#23
Hallo Jens,
Das stimmt nicht: Ein Großmembranmikrofon ist vom Prinzip her empfindlicher was das Verhalten bei Explosivlauten (nennen wirs Popverhalten) betrifft. Es ist in der Praxis nur deshalb nicht so popempfindlich, weil es aufgrund des Korbes zwangsläufig aus etwas größerer Entfernung besprochen wird. Würde man den Korb entfernen, wäre das Großmembranmik empfindlicher gegen Pop-Laute. Der Korb aber verhält sich bei großen Wellenlängen wie eine Druckkammer. Dadurch wird die Membran von beiden Seiten her mit Druck angetrieben und es erfolgt eine abgeschwächte Auslenkung der Membrane. Auf jeden Fall aber ist das Großmembransystem empfindlicher gegen Körperschall. Und das von mir oben erwähnte Verhalten im Diffusfeld rüht daher, daß die Großkapsel bei tiefen Frequenzen ihre Nierencharakteristik mehr zur Kugel hin verliert. Bedenke bitte, daß der Diffusschall auch bei Sprachaufnahmen eine Rolle spielt, sobald Du in einem Raum aufnimmst. Der Raum antwortet ja bei Anregung mit Schallenergie mit Reflexionen.
Von meiner Sicht aus gesehen, gibt es kein Sachargument bei Sprache Großmembranmikrofone zu verwenden. Sieh Dir mal die Nachrichtensprechertische im Fernsehen an, die benutzen alle Kleinmembranmikrofone.

Grüße
Rainer
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Antwort#24
Ne. Wie gesagt mit Ton hatte ich dort gar nix zu tun.
Hab mich mit Farbkorrektur für den ARRI-Laser beschäftigt.
Farbübersprechverhalten von Farbnegativfilmen untersucht und mathematisches Modell dafür entwickelt. (und festgestellt dass Kopierwerkstoleranzen grösser sind als die mögliche Korrektur der Fehler.)
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Antwort#25
Hallo Martin,
ob du mir den Test auch schicken würdest??? *ganzliebkuck* :-)
Danke.
Andreas
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Antwort#26
schon unterwegs *ganzliebzurückkuckenwürdewennduneandreawärst, sonurganznormalkuckummissverständnissenvorzubeugen*
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Antwort#27
*bg* Sorry :-)
Ansonsten, Danke ist angekommen.
Andreas
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Antwort#28
hallo Georg !
Das von mir erwähnte 3000 muß ca. vor 7 Jahren gebaut worden sein, Du könntest also mit Deiner letzten These Rewcht haben.
Liebe Grüsze vom Don.
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Antwort#29
Hallo Martin,
zuerst mal besten Dank für die ausführlichen Unterlagen per mail. Wird meine Abendlektüre heute.
Ich habe heute noch das AKG3000 getestet. Es ist für meinen Geschmack sehr weich, dadurch bringt es aber auch die Tiefen sehr stark. Wenn ich den Baßfilter einschalte klang es blechern, nicht mehr gut. Den Sprechabstand hatte ich zwischen 20 und 40 cm probiert. Die Anordnung stehend nach oben auf Mundhöhe und schräg hängend ca. 10 cm über Mundhöhe. Ich habe für mich keine deutliche Verbesserung gegenüber dem C1000 gefunden. Die Phantomspeisung hätte ich gekauft - hat sich nun aber wahrscheinlich erledigt.
Das AT3035 konnte ich leider nicht testen. In meiner Umgebung (Bautzen) finde ich niemanden, der es auf Lager hat.
Nochmals besten Dank und Tschüß, Jens

http://www.teuber-fotografie.de
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Antwort#30
Hallo Reiner,
bei meinem heutigen Test kamm mir das AKG3000 sehr baßlastig vor. Da ich die Aufnahmen im mehr oder weniger gut gedämmten Heimbereich gemacht habe können die Tiefen unter 500 Hz sicher auch von der 1. Reflexion sein. Es kam zu einem ordentlichen Brummen. Das C1000 ist da weniger empfindlich - klingt aber auch weniger natürlich.
Tschüß, Jens

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Antwort#31
Hallo Don,
das Mikrofon ist für die Vertonung von Diaschaus gedacht. Die Aufnahmen erfolgen im notdürftig gedämmten Heimbereich direkt auf einem MD-Player. Dann geht es per Line-In auf den PC, ich lasse das Grundrauschen herausrechnen, hebe den Pegel an und nehme mit dem EQ die Tiefen (bis 1 kHz) etwas zurück. Dann ist es meistens ausreichend. Max. Kommen 3 Sprecher in einem Textabschnitt miteinander vor.
Die Vorführung erfolgt dann in Veranstaltungsräumen bis ca. 200 Personen über 4 Lautsprecher. Wenn die Räume sehr hallig sind (z.B. Rathaussäle oder Kirchen) kommt es bei den tiefen Sprachfrequenzen und starkem Hall und es gibt Verständnisprobleme. Das ist natürlich nicht der Sinn von Sprechtexten.
Ich glaube, mir wird das C1000 genügen. Die Unterschiede waren letztlich nicht 150EUR wert. Mal sehen, bin noch nicht ganz entschieden.
Besten Dank für Deine ausführliche Antwort, Don.
Tschüß, Jens

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Antwort#32
Mein C3000er ist eines der letzten gebauten, bereits im champagnerfarbenen Gehäuse, aber noch mit 2membran-System....
Lieben gruß
Georg

Tonzauber - einfach klassisch
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Antwort#33
Hallo Jens !
Grundsätzlich kann man ja auch im kleinen Rahmen gute Sachen schaffen.
Vor der Anschaffung eines neuen Mikros würde ich wahrscheinlich eher über einen ganz anderen Punkt nachdenken : wenn Du Deine Texte auf MD aufnimmst ( ich weiß ja nicht mit welchem ), würde ich an dieser Stelle schon vom ersten Qualitätsverschlechternden Punkt ausgehen. Nicht, daß die Kompression des Audiomaterials unbedingt schlecht sein muß, aber zweimaliges Wandeln bringt bestimmt auch eine gewisse Änderung des Ausgangsmaterials mit sich. Je nach verwendetem Gerät können u.U. auch die Eingänge nicht so hochwertig sein. Und wenn Du dann nach der ganzen Wandelei auch noch den Line - Eingang deiner Soundkarte benutzt,...
Du schreibst ja selbst : anschließendes Entrauschen ist Pflicht.
Mein Vorschlag : Versuch doch mal Deine Aufnahmen mit einem Dat-Recorder o.ä. zu machen, der einen TOS-Link ( optischen ) Ausgang hat und überspiel Dein Material anschließend (verlustfrei) über z.B. eine RME Karte in Deinen Rechner.
Ich kann Dir die Karten der Firma nur wärmstens empfehlen : superstabile Treiber, guter Support und akkurate Preise. Du solltest solche Karten , z.B. 32/8 für wenig Geld auf dem Gebrauchtmarkt bekommen, sieh halt mal nach.
Wenn's für dich interessant ist: ich glaub, ich hab noch irgendwo eine 'rumfliegen...
Ansonsten noch mal die Frage : wenn Du die Nachbearbeitung auf dem Rechner machst, hast Du vielleicht einen Multibandkompressor zur Hand ?
Vielleicht probierst Du ja mal Dein Material zwischen ca 1kHz und 5 kHz zu komprimieren, wenn Du es nicht ohnehin schon machst. So bekommst Du auch Deine Pegel in schwieriger Umgebung besser in den Griff...
Okay, mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein.
Liebe Grüsze aus dem sonnigen H
der don
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Antwort#34
Hallo Don,
die Sonne meint es auch in der Oberlausitz gut - war ein herrliches Pfingstwochenende.
Deine Soundkarte interessiert mich natürlich sehr. Wenn ich Dich richtig verstehe hat sie einen optischen Eingang, so daß die Signale digital von MD zum PC übertragen werden können (vorausgesetzt, der MD-Player hat einen optischen Ausgang).Für mich hat der MD-Recorder den Vorteil, daß ich ihn auch problemlos mobil einsetzen kann.
Tschüß aus Bautzen
Jens
Was aber ist ein Multibandkompressor? DAmit habe ich noch nicht gearbeitet.

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