Gibt es 'gute und schlechte' Audiogramme / Hörtests?

Erstellt 25 Antworten26 Beiträge
Startbeitrag#1
Liebe Leute,
ich war neulich durch Zufall bei einem HNO-Arzt, und da ich eigentlich schon immer mal ein Audiogramm erstellen lassen wollte, fragte ich mal nach, innerhalb welcher Frequenzen gemessen wird.
Zwischen 4 und 10 KHz war die Antwort. Etwas verwundert fragte ich nach, ob es auch einen "erweiterten" Hörtest mit größerem Frequenzbereich für entsprechende Berufsgruppen gebe. Die Antwort war nein.
Stimmt das ?
Vielen Dank schon einmal für eure Antworten !
Liebe Grüße von Thomas
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Antwort#2
Hallo Thomas,
Genua weiß ich es nicht mehr, aber ich kann mich erinnern mal einen audiometrischen Hörtest gemacht zu haben, wo mindestens mal zwischen 200 und 8000 Hz gemessen wurde.

MfG
Rainer
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Antwort#3
Hallo Rainer,
es gibt geschönte Gefälligkeits-Audiogramme (eine gerade Linie), wenn Ohrenärzte so etwas für einen angehenden Tonstudenten machen müssen. Dieses berichtete Prof. Matthes auf der letzten Tonmeistertagung in Hannover. Die richtigen Audiogramme sind in den letzten 20 Jahren deutlich schlechter geworden. Hauptsächlich durch den erhöhten Umweltlärm und das laute Walkman-Hören.
Markus
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Antwort#4
im production-partner war einmal ein ziemlich ausführlicher bericht zu dem thema. erstaunlicherweise stellte sich bei einem großen test heraus, daß der große anteil von gehörschäden durch eine einmalige situation verursacht werden. (z.b. silvester) ist leider schon ein stück her, daß ich den artikel gelesen habe.
gruß, thomas
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Antwort#5
IMHO muss ein Audiogramm nicht über 10 kHz hinausgehen. Unter 4K ist schon eher interessant, sollte aber kein Problem sein. Es ist nicht so wichtig, was da oben los ist! Man sollte sich klar machen, dass Information dort normalerweise nicht stattfindet. Da aber beim Audiogramm die Rückmeldung des Probanden entscheidend ist, sind die Ergebnisse mangels Erfahrung des Probanden auch über einer gewissen Grenze weniger zuverlässig.
Die musikalische Mittenfrequenz liegt bei 500Hz!!!
Ihr solltet Euch klar machen, dass ein Audiogramm nicht mit einer Lautsprechermessung gleich zu setzen ist. Es geht nicht um den Frequenzgang des Gehörs, sondern darum, ob das Gehör gesund ist. Hat jemand Schäden, so sieht man das schon viel weiter unten, z.B. an der 2K-Senke bei Trompetern, Schlagzeugern -und links bei Geigern. Naja, Männer müssen wohl immer was zum Nachmessen haben.
Tonmaus
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Antwort#6
wenn ich nix zu messen habe, bin ich nicht zufrieden!!!
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Antwort#7
Hallo Kollegen,
es geht auch bei der audiometrischen Messung nicht ausschließlich nur um die Frequenzkurve, sondern auch darum ob jemand ein Hörverlust hat, d.h. ob die Hörschwelle nicht schon zu hoch liegt. Wenn jemand sehr leise Töne nicht mehr hört, ist dies auf jeden Fall ein Hindernis für die Ausübung seines Berufes als Musiker/Tontechniker.

MfG
Rainer
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Antwort#8
MOMENT!
Wenn hier jemand die Meßlatte hoch hängt, dann sind das FRAUEN!
(hoffentlich kennen wir uns nicht... *g*)
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Antwort#9
Wenn hier jemand die Meßlatte hoch hängt, dann sind das FRAUEN!
Aber aufstellen müssen wir sie...
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Antwort#10
Ha ha! Ihr versteht auch nur immer EINE Sorte Witze, es ist wie in einer E-Technik Vorlesung voll pickliger Nurds.
Sabine
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Antwort#11
Tja, das ist alles worum es bei dem Zusammenleben von Männlein und Weiblein geht. Um nix anderes, zum Glück!!
Frank
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Antwort#12
Ständer haben? Elektrotechnik studieren? Dauernd vor dem Computer sitzen? Pickel? _Ich_ nix verstehen, noch weniger als in der Audio-Community!
Tonmaus
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Antwort#13
Nein. Es ist wie unter Musikern - so keine Frauen dabei sind - üblich.
Drecekige Witze vom Aufbau des Schlagzeugs bis zum Herausnehmen des Premasters...oder hast du keine schmutzigen Gedanken bei zusammenstecken eine XLR male in eine XLR female Buchse...? *g*
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Antwort#14
Der Dir angegebene Meßbereich ist für einen schnellen "Überblick" vollkommen ausreichen. Dies ist ein Screening-Test. Sollte hierbei ein hörverlust festgestellt werden, sollte man sowieso zu einer Diagnose den HNO aufsuchen. Hier wird dann unteranderem von 0,125 Khz bis 12 Khz "gemessen". Wobei hier eine sujektive Wahrnehmung getestet wird, also von Faktoren wie Tagesform, Erfahrung von Prüfer und geprüften.


http://www.sound-workx.com
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Antwort#15
Gibt es eigl. Möglichkeiten Tinnitus zu prüfen?
Vorallem welcher Frequenzbereich etc.
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Antwort#16
Lieber Björn,
es war ja gerade ein HNO - Arzt, der eben nicht ab 0,125 misst !
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Antwort#17
Liebe Tonmaus,
deine schließenden Worte stimmen natürlich.
Dass die Frequenzen über 10k nicht so sehr ins Gewicht fallen ( was mann aber auch mal messen müsste ) stimmt zwar auch, verschafft mir aber auch keinen Einblick über eventuelle Hörschwächen. Und deswegen lasse ich ja ein Audiogramm ( das könnte mann ja auch mal wiegen ) machen.
Mich hat jedoch eher geschockt, dass angeblich unter 4K gar nicht erst gemessen wird, ich also damit auch gar nicht prüfen kann, ob meine Wahrnehmung von z.B. Sprache oder Bass i.O. ist.
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Antwort#18
Gibt es 'gute und schlechte' Audiogramme?
Um mal wieder auf das Anfangsthema zurückzukommen:
Hier in der Abbildung kann man sehen, wie mit einem guten Hörgerät wieder ein fast normales Hören erreicht werden kann.
Bei Life-Konzerten habe ich oft das Problem, dass Schwerhörige nicht bemerken, dass ihr Gerät rückkoppelt, das heißt, dass es pfeift. Bei der Kopplungs-Frequenz muss dann ein großes Loch sein. Das Pfeifen stört ziemlich die Aufnahme.
Viele Grüße
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com



http://www.sengpielaudio.com
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Antwort#19
Servus,
da wollte ich immer schon mal nachfragen:
Was kann man machen, wenn man krank ist, sich das, wie z.B. bei mir, auf die Ohren auswirkt, und man (einen Live-Auftritt) abzumischen hat?
Meine Ohren sind dann zu, ungefähr so, wie wenn der Druckausgleich z.B. beim Fliegen nicht funktionierte: Höhen sind weg, alles klingt wie durch Watte.
redi
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Antwort#20
Lieber Herr Sengpiel,
Diese Grafik ist wirklich sehr anschaulich.
Aber Sie trifft leider auch das "um auf das Anfangsthema zurück zu kommen" nicht wirklich.
Sie klärt höchstens die Frage, ob unterhalb der 4K Frequenzen Sprachfrequenzrelevant sind.
Die eigentliche Frage war, ob es verschiedene Audiogramme unterschiedlicher Güte gibt, und falls ich es nicht bereits gefragt habe : wenn es unterschiedliche gibt, wo finde ich hochwertige ?
Viele Dank für die Antworten !!
Liebe Grüße von Thomas
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