Feedback-Destroyer und Compressor

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallöchen,
ich spiele in einer Band, wo der Gesang sowohl Stellenweise sehr Laut ist, hin und wieder aber auch nur gesprochen wird. Damit die leisen Parts nicht untergehen, haben wir uns den billigen Kompressor von DBX (266 XL glaube ich) zugelegt. Den Gesang komprimieren wir ca. 2.5:1. Im Prinzip ist das Resultat sehr gut, leider entstehen nun relativ häufig Feedbacks. Da unsere Proberaum-PA nur über eine sehr einfache 3-Kanal-Klangreglung verfügt, haben wir einen Behringer Feedback-Destroyer gekauft.
Jetzt zu unserem Problem: Ohne den Kompressor funktioniert das Gerät (der Feedback-Destroyer) relativ gut, sobald aber der Kompressor ins spiel kommt, entsteht ein Feedback nach dem Anderen! Der Feedback-Destroyer findet die entspr. Frequenzen zwar alle, es entstehen immer wieder neue Feedbacks!
Ich habe den Feedback-Destroyer sowohl vor- als auch hinter den Kompressor geschaltet, ohne Erfolg.
Was mache ich da falsch?
Über Tipps und Hinweise würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße,
Martin


Guerrilla
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Antwort#2
Den FBD von Behringer kenne ich nicht - kann man den im Ansprechverhalten einstellen : Vom Gefühl her muss der a) hinter den Kompressor und b) langsamer reagieren als dem Kompressor.
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Antwort#3
Hallo Martin,
erstens solltest du ein anständiges Master/Monitor-Equalizing anschaffen. Wer da spart, spart am falschen Ende.
Zweitens: Du darfst den Threshold des Kompressors nicht zu niedrig einstellen, sonst steigt bei niedrigen Pegeln oder Pausen die Verstärkung zu stark an.
Z.B. erscheint es mir sinnvoll, daß der Compressor in den Textpassagen inaktiv ist (alle Lampen am GainReduction-Barmeter aus), prüf das mal nach.
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Antwort#4
dem kann ich zustimmen. ich habe schon die gleiche Gerätekombination eingesetzt und bin mit relativ hohem Threshold gut gefahren.
Noch ein Wort zum Auto Modus dieser Feedback-Destroyer: Die können einem über die Zeit hinweg wirklich Kopfzerbrechen bereiten. Spingen auch nur 3 der Filter in einen ähnlichen Bereich des Frequenzbandes verbiegt der Sound dermaßen, dass man aus dem Nachregeln der EQs nicht mehr herauskommt, zumal sich ja die Filter-Frequenzen laufend ändern. Wenn man dann noch FOH und Monitoring in einem Pult macht und der Insertweg Pre-EQ ist, arbeitet man ständig gegen den FB-Destroyer an. *würg*
Mein Weg: Ich konfiguriere nur 5 Filter, 3 fixed und 2 auto. Das sind 5 Resonanzen, um die man die Lautstärke anheben könnte, das reicht bei weitem.
gruß + viel erfolg
yoda
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