EQ`s bei A-Gitarren

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Freunde,
mal folgendes:
Ihr wißt ja wahrscheinlich, das die A-Gitarren beim Virtuellen Cyber Gitarrero schön voll und voluminös klingen, leider natürlich auch a`bißerl
statisch. Nun liegt hier ein Ovation Nachbau Marke Applause rum, den ich gerne und viel benutzte. Naturgemäß sind durch die Kunststoffbauweise die Bässe ein wenig, sagen wir mal dünn. Langes rumschrauben an den EQ`s brachte zwar hier und da schon klangliche Verbesserungen, insgesamt hinke ich dem ersehten KLang aber immer noch meilenweit hinterher. Da frag ich mal freundlich nach, ob die EQ Meister im Forum mal ein paar Tips bezüglich der Einstellungen derselbigen haben und bedanke mich wie schon so oft im vorraus.
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Antwort#2
Piezo- oder Mikroabnahme?
Grundsätzlich gilt: was nicht da ist, kann auch nicht verstärkt werden.

Wenn Bässe da sind, können sie durch EQ oder eventuell alternativ durch Multibandcompression (im Bassbereich) angehoben werden.
Alternativ könnstest du (wenn du sowieso komprimieren wolltest) mit einem "färbenden" Compressor rumspielen. (z.B. Waves Renaisance Compressor)
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Antwort#3
Piezo !
Die Idee mit dem Multicompressor hört sich gut an, probier ich gleich mal aus.
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Antwort#4
Mit Mikro (oder eine Kombination aus beiden) wirds bestimmt noch fülliger.
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Antwort#5
Schon mal vielen Dank für die Anregungen. Ich probier mal ein bißchen rum.
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Antwort#6
Unser Gitarrist hat die gleiche Gitarre.
Eine Takamine wirst Du daraus mit keiner Einstellung hinbekommen.
Es würde ja sonst auch keiner einige tausen Euro`s hinlegen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das Hauptproblem auch bei dem Tonabnehmer (Piezo) liegt. Hier wird eine Mikroabnahme ein besseres Resultat bringen.
Mit dem Multibandkompressor kannst Du natürlich auch noch eine Menge verbessern (oder verschlechtern).
Gruß, Thomas
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Antwort#7
Ich weiß ja nicht, ob Du die Gitarre Live oder im Studio verwendest. Falls Du eine DI-Box zwischen Gitarre und Mischpult hast, kann es durchaus sein, dass Dir dadurch die Bässe flöten gehen. Falls ja, probiers am besten mal ohne und wenns dann besser ist, würd ichs mal mit ner aktiven versuchen.
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Antwort#8
Dieses Phänomen wäre mir aber neu!
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Antwort#9
... nun habe ich noch nicht herausgelesen, ob du (auch) mit einem Mikro aufnimmst. Wenn ja, so ändert sich der Klang auf der Aufnahme drastisch mit Abstand und Position des Mikros.
Ich verwende für volumniöse A-Guitarre ein Großmembran-Mikro und richte es anfangs in ca 20 cm Abstand auf den Rand des Schallochs (bei einer Ovation), zwischen Hals und Schalloch. Dann fange ich an, die Position und Richtung zu variieren, bis mir der Klang zusagt. Bis ich damit fertig bin hat sich der Gitarrist eingespielt... :-)
Und nochwas: Ovation (-Nachbau) und fülliger Klang ?!?! Vielleicht kannst du dir für Recording-Zwecke ein anderes Instrument leihen.
Hope this helps
Yoda
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Antwort#10
Also ich habe mit aktiven DIs schon wesentlich bessere Erfahrungen gemacht, als mit passiven. Bin mir nicht sicher, aber liegt es nicht daran, dass die Spule in der passiven DI-Box einen Hochpass-Filter bewirkt? Mit billigen Monacor-DIs habe schon öfters im Bassbereich vergeblich nach Signal gesucht. Einen Direktvergleich hatte ich leider noch nicht.
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