Trackbouncing und db (Samplitude, aber auch allgemein)

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi Profis!
In Samplitude 6 gibts die Möglichkeit in den Projekteinstellungen ein db-Wert einzugeben, der dann beim Bouncen wohl benutzt wird )
Ich denke das 0-db beim Bouncen gefährlich sind wg. Clipping, beim Mastering etc.
Ich frage mich allerdings,was hier der geeignete Wert ist, damit der gebouncte Track die idealen Vorraussetzung zum (digitalen) Mastering mitbringt.
Bisher hab ich den Wert mal auf -6db gesetzt gehabt (bei 20 Spuren + 5 AUX Kanälen)
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Antwort#2
hi,
ich lege einfach immer einen waves ultramaximizer mit -0.1 dB max-out in den master vom samplitude mixer, quasi als limiter und fahre das programm trotzdem mit "0"dB, damit ich nicht später alles wieder so viel lauter ziehen muss. die ergebnisse sind meistens hervorragend und ich hatte noch nie clipping probleme.
mfg, flo
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Antwort#3
Das siehst Du ziemlich falsch!
Beim Trackbouncen kannst du überhaupt keine -6 dB einstellen.
Dies funktioniert wie am analogen Pult. Ist also von den Kanalfadern und Masterfader abhängig wie hoch dein Endpegel bzw. gebouncter Pegel wird.
Diese -6/-8/-12 dB in den Projekteinstellungen hat einen anderen Sinn.
Die einzelnen Spuren erhalten nämlich von Anfang an eine Dämfung um -6 dB.
Samplitude-Hilfe: "Pegelabsenkungen in virtuellen Projekten:
In der Projekt-Informationen für virtuelle Projekte ist eine Pegelabsenkung in 6-dB-Schritten einstellbar. Diese Lautstärke-Verringerung ist bei mehrspurigen virtuellen Projekten notwendig, wenn mit der internen Genauigkeit von 16 Bit gearbeitet wird, da die Summe aller Spuren 16 Bit (0 dB) in diesem Fall nicht überschreiten darf. So muß theoretisch jede Spur eines 4-Spur-Stereo-Projekts um 2 Bit (12 dB) abgesenkt werden. Allerdings wird in der Praxis häufig nicht mit vollausgesteuertem Material auf allen Spuren gleichzeitig gearbeitet, so daß die Absenkung auch verringert werden kann, allerdings auf eigenes Risiko einer Übersteuerung.
Beim Arbeiten mit der internen Genauigkeit von 32 Bit-Float kann in jedem Fall mit 0 dB gearbeitet werden, da dann keine interne Übersteuerung möglich ist. Es sollte dann lediglich der Summen-Pegel mit den Mixer-Master-Fadern auf 0 dB eingestellt werden, z.B. mit Hilfe der Master-Normalisierungs-Funktion."

Ich verwende diese Funktion allerdings nicht, da dies wie schon gelesen bei 32bit float nicht notwendig ist.
Zum Bouncen und Aussteuern in Sam.
Nichts einfacher als das! Die lauteste Stelle im Mix laufen lassen, Stoppen, über dem Masterfader normalisieren drücken und schon ist der Master so eingestellt, daß die lauteste Stelle im Mix genau auf 0dB steht.
Jetzt NACH dem Master noch einen Limiter mit Threshold -0,1 und Du kannst die Master noch etwas hochfahren. Multibandkompressor gibt es natürlich auch noch...
Hoffe geholfen zu haben!
Gruß, Thomas
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Antwort#4
Sers Jumpy, danke für den Tip!
Aber wenn Du am Schluss eh nen Limiter vor dem Bouncen einbaust
(Ich vermute als Mastereffekt, und du tickst das ExcludeMasterEffects aus)
warum suchst Du dann noch die lauteste Stelle in der Summe und stellst Sie dann trotzdem hoch?
Ohne den Limiter wärs mir ja logisch erschienen, aber ich bin ja lernfähig ;)
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Antwort#5
Im Master-Routing habe ich die Reigenfolge geändert:
Mastervolume - Multibanddynamics - Limiter
Es ist im Zusammenhang mit dem Multibandkompressor schon vorteilhaft immer ungefähr dein gleichen Input-Pegel zu haben. Du siehst aber am besten am Master-Levelmeter wieviel genau komprimiert wird und kannst durch das neue Routing die Kompression schön mit dem Master-Fader einstellen.
Bleibt aber jedem selbst überlassen wie er zum Ziel kommt. (oder auch nicht)
Gruß, Thomas
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Antwort#6
Ahja. Nun ich werd das mal am Wochende ausprobieren. Bisher hatte ich vor dem MB nie einen Limiter. Bin mal gespannt wiesich das dannn Soundmässig anfühlt.
Thanx Joe
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Antwort#7
MB? Was soll das heißen? Masterbounce? Multiband?
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Antwort#9
Ja und wieso schreibst Du dann Limiter vor den Multibandkomp.?
Ich hatte die Reihenfolge anders geschrieben!
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