Ich habe mich (wohl etwas vorschnell) für eine Audio Engeneer Dipl. Ausbildung an der SAE angemeldet. Jetzt habe ich allerdings kleine Zweifel bekommen, als ich hört, dass die angebotene Ausbildung nicht staatlich anerkannt wird (ja war dumm sowas nicht vorher in Erfahrung zu bringen). So weit nicht so schlimm, da dies evt. ja gar Vorteile bieten kann, zB hat die SAE dann auch keinerlei Verpflichtungen sich an staatliche Lehrpläne zu halten etc. Meine Frage im Grunde: Gibt es zZ überhaupt eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Tontechniker in Deutschland; und wenn ja welchen Stellenwert in der Industrie hat diese in Vergleich zu einer SAE Ausbildung?
Naja, ich habe nicht mitgezählt, ob es schon 500 waren... :-)) Also: Ich kann die SAE nicht richtig einschätzen, weil ich sehr stark abweichende Meinungen höre und auch selbst schon sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe. Leute, die mit dem Herzen dabei sind, und das muss man beim Ton immer, sind topfit - aber ich weiß nicht, ob das an der SAE oder am persönlichen Engagement der Leute liegt. Ich habe auch schon (bei einem Vorstellungsgespräch, als ich beratend dabei war) einen SAE-Absolventen kennengelernt, der nicht wusste, was "Phantomspeisung" bedeutet. Kein Scherz. Es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum Tontechniker mehr, auch die Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg (SRT) bildet nur noch "Mediengestalter Bild und Ton" aus. Denn so heißt der Ausbildungsgang innerhalb des dualen Ausbildungssystems. Wie stark dann innerhalb der Ausbildung der Schwerpunkt auf Ton liegt, das hängt dann natürlich sehr stark vom Ausbildungsbetrieb ab. Von daher kann ich Dir leider auch keinen konkreten Rat geben, außer Dich selbst intensiv zu kümmern und Dich sachkundig zu machen, wie Dein Weg zum Ton aussehen könnte. Matthias
Danke für die schnelle Antwort. Ehrlich gesagt hat sie mich ein wenig beruhigt hehe bin eh schon angemeldet und habe das komplette geld schon gezahlt daher wäre ein wechsel eh nichtmehr möglich gewesen. Bild- & Tontechnik habe ich mir auch genauer angeschaut allerdings wird in diesem Lehrgang, zumindest in den Lehrstellen die ich mir angesehen habe, viel zu viel Wert auf Lehrinhalte gelegt die mich ganz einfach nicht besonders interessieren. Von daher denke ich mal ich bin in der SAE dann doch recht gut aufgehoben. Da die Alternative, es als Quereinsteiger zu versuchen mir etwas zu unsicher erscheint, wenn man Tontechnik hauptberuflich machen will. In 6 Wochen gehts an der SAE los ich werd hier meinen Senf dazu abgeben. =) Gru� Matthias
moin ! zur sae ist zu sagen das einem nix hinterhergetragen wird man muß also ein gediegenes maß an begeisterung mitbringen und es schaffen motiviert zu bleiben. (nicht kiffen hilft da beträchtlich!)ansonsten bekommt man einen guten einblick in die grundlagen. würd ich sagen. spetialisieren muß man sich dann selber. aber man ist danach definitiv nicht "fertig". aber man lernt eh nie aus! und nimm was mit zum untericht mitschneiden!!!! welche sae eigentlich?
"zur sae ist zu sagen das einem nix hinterhergetragen wird man muß also ein gediegenes maß an begeisterung mitbringen " Exakt das würde ich aber auch zu fast jeder Schule und besonders zu Universitäten sagen. Wenn man nix mitbekommen will, dann wird es auch nichst. Ich denke aber, daß die Schüler einer Bezahlschule sehr wohl motiviert anreisen - man möchte ja etwas haben fürs Geld.
ich aber auch schon anderes gesehen. wenn man zu der gefurchtetten "beruf sohn" gruppe gehöhrt und gewont ist ales nachgetragen zu bekommen wir man sich umschauen. und die ich hab gezahlt das reicht ja wohl einstellung tut auch nich gut!
Tja. Ist wohl auch ne Frage, welche SAE man besucht. Welche Stadt denn? Praxis macht den Tontechniker, die gibts bei der SAE auch eher wenig.(vor allem muss man selbst hinterher sein) "Tontechniker" ist ein (noch) völlig ungeschützter Beruf (genauso wie "Geranienzähler" oder "Wurstbrotverächter"). Das kann sich jeder ohne jede Ausbildung auf die Visitenkarte drucken, fürchte ich. Staatlich anerkannt? Willste beim Staat arbeiten? Man konnte mal Ton-Meister studieren (in Berlin und noch irgendwo) dazu gehört dann aber auch: zwei Instrumente spielen, Partiturkunde usw. Aktuell ist der Ausbildungsberuf (mit Prüfung der Handelskammer) "Fachkraft für Veranstaltungstechnik", die lernen auch ein bisschen Ton, sollen aber alles können. Das ist die Antwort "des Staates" auf all die privaten Ausbilder. Da gibts einen Verband: VPLT Dann gibts noch die ganzen Medien ... (...betriebstechnik oder so ähnlich, da gibts auch einen Ingenieur von) in Fachkreisen auch Mädchentechnik genannt. Da kommt auch Ton vor. Alle, die Ton machen wollten, und in diesen Ausbildungen waren (inkl SAE) haben mir gesagt: "ja, war schon ganz gut, aber gelernt hab ich da nicht so richtig was" Schaden tut der SAE Zettel kaum. Wenn Du auf live-Bühnen arbeiten willst, bist Du mit der Ausbildung als "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" besser bedient, dieser Beruf wird vom Gesetzgeber mit Macht eingeführt (Versammlungsstättenverordnung), während die SAE schlicht freiwillige Fortbildung ist. Wenn Du wirklich Ton machen willst: Sorge dafür, dass Du überlebst (finanzmäßig) und geh dahin, wohin du willst: und sag "ich will Ton machen": -ins Studio -zum Fernsehen -zum Theater -zum PA-Verleih -in den Live-Club wenn Du Ausdauer zeigst, lernen die dich an, ohne dass du einen Zettel hast, und du lernst, was Du brauchst. Dann kannst du immer noch zur SAE gehen, wenn Du theoretischen Hintergrund willst. Die Zeiten sind mies, das heisst, die Chancen, da auf Anhieb Geld zu verdienen, sind eher schlecht. Wahrscheinlich musst Du auch in einer Großstadt wohnen. Ach, mach besser einen Versicherungskaufmann. :-) schöne Grüße Ton_Opa
Antworte nicht, in welcher Stadt du denn "SAE" studierst und wenn dann nur unter Pseudonym. Die SAE liest hier ständig mit. Noch ein Tipp für diejenigen, die sich für PA-Aufbau, PA-Regelung und PA-Verleih interessieren: Frage dich zum Test einmal, ob du weißt, was PA auf Englisch und auf Deutsch richtig heißt. Wenn du auch meinst, dass PA einfach Power Amplifier heißt, dann solltest du schnell die Hände von PA lassen. Man trifft genügend Hanseln, die breit auf Englisch "Pi-Äi" aussprechen konnten, aber nicht wussten, was diese beiden Buchstaben bedeuten. Es zeigte sich immer, dass diese Medien-Scharlatane auch sonst nichts wussten. :-) Medien-Max
Hi Medien-Max, und dann gibt da noch einige Bastler, die glauben, dass "FOH" eine etwas verdruckte Buchstabenfolge ist, die eigentlich "Iss-Die-Hälfte" heißen soll. :-) Gruß Malte
Huch, äh. ich mein ja nur, dass auch in der SAE, wie überall, der Unterricht wohl vom Dozenten abhängt. wollte ja niemand entlarven ... gottogott dreht euch nicht um, der Plummssack geht um.