Hallo! Die Methode mit 3 Mischpultkanälen ein M/S Signal zu gewinnen ist mir bekannt. Meine Frage wäre, ob es auch möglich ist, aus dem symmetrischen Ausgangssignal L/R des Mischpults ein M/S Signal zu gewinnen. Meine Idee für die Belegung wäre folgende: Für Stereo-Klinke am Ausgang: Tip(+), Ring(-), Schaft(Masse) 1.) (L+)+(R+)=M => Tip=M, Schaft=Masse
2.) (L+)+(R-)=S => Tip=S, Schaft=????? Wer kann helfen... Grüße, Harald
Also du möchstest eine Addition von zwei Signalen machen (bei der M Bildung, S im Übrigend durch Addition mit dem verpolten Signal, bei dieser direkten Verschaltung natürlich automatisch Kurzschluss...) indem du die Kontakte einfach zusammenlegst? Wir haben aber in der Tontechnik Spannungsanpassung. D.h. ein Ausgang (==Spannungsquelle) hat einen viel kleineren Widerstand als ein Eingang. Daher fällt (Spannungsteiler) fast die gesamte Spannung über dem Eingang ab, was ja auch gewollt ist. Ergo schliessen sich aber zwei zusammengeschaltete Ausgänge gegenseitig kurz. Is nich...als wieder drei Kanäle und zwei Subgruppen missbrauchen und die Rechenoperation des Addierens und Subtrahierens (==Addition mit dem Invertierten Signal) damit durchführen.
die Spannungsanpassung ist nur eine Verschwörung der Mischpulthersteller...
ThomasT behauptet: "Die Spannungsanpassung ist nur eine Verschwörung der Mischpulthersteller..." Dahinter gehört ein :-) , sonst glaubt das noch jemand. Und unsymmetrische 6,3 mm Klinken, wie Harald uns anbietet (Shaft und Tip) oder noch kleinere Klinken gehören einklich nicht in die saubere Tonstudiotechnik. Micha
Dahinter gehört ein :-) , sonst glaubt das noch jemand. Und unsymmetrische 6,3 mm Klinken, wie Harald uns anbietet (Shaft und Tip) oder noch kleinere Klinken gehören einklich nicht in die saubere Tonstudiotechnik.
Man muss ja nicht alles Comedy-Show- und Karnevalsmässig mit einem "hier lachen" Zeichen versehen...Witz kommt Wortstammmässig von Wissen Moooment. Er sprach von Symetrischen Klinkenausgängen. Und selbst ich habe mind. zwei Geräte die durchaus professionell sind und nur symetrische Klinken haben. Oder soll der RME ADI-8 deswegen auch nur "semiprofessionell" sein?
Entschuldigung ThomasTh (Krachwerk), ich sah hier nur Tip und Masse, was mir unsymmetrisch nach Monoklinke aussah. 1.) (L+)+(R+)=M => Tip=M, Schaft=Masse 2.) (L+)+(R-)=S => Tip=S, Schaft=????? Vielleicht irre ich ja hier. Oder? a = Tip, b = Ring, c = Schaft-Schirm Das RME ADI-8 schließe ich von meiner Kritik aus. Gruß Micha
Hallo Harald, Eine Matrix zu bauen ohne trafosymmetrische Ausgänge ist ein Glücksspiel!, denn die elektronisch symmetrierten Ausgänge kann man nicht so ohne weiteres in Reihe oder in Gegenreihe schalten. Es gibt hierfür spezielle Übertrager mit 2 Sekundärwicklungen die man dann einmal in Reihe schaltet und damit hat man ein Summensignal, und in Gegenreihe geschaltet entsteht ein Differenzsignal. Alles andere ist nichts halbes und nichts ganzes. Dies Übertrager-Paare haben bei Rundfunks die Bezeichnung Z*40. (der * ist Firmenkennziffer). Mußt mal bei den einschlägigen Herstellern (Haufe, Pikatron etc.) nachfragen. Die Übersetzung der Trafos muß 1:0,7+0,7 sein.
Ja stimmt. Er wollte aus symetrischer Klinke zweimal unsymetrisch (aber matriziert) machen. Btw. "ThomasT" ist eigl. mein Internet-Pseudonym. Bislang hat niemand anders diese Abkürzung verwandt (könnte man den verklagen...?), so dass überall bei ThomasT ich gemeint bin. Irgendein Schnulli-Pseudonym finde ich albern und für den vollen Namen bin ich zu faul.
Hauffe hat da ganz gute Standardübertrager (aber: 1:1+1) Typ T5320 zu 55? das Stück. Habe mir damit gerade eine passive M-S Matrix zusammengenagelt. Qualitativ astrein !! mfg gerd