Bei der Suche nach Mikrokabel fallen mir zwei Qualitäten auf, einmal für Kurzstrecke und einmal für Langstrecke. Wie lang darf ein Mikrokabel für das Kurzstreckenmodel denn sein? Danke Gruß Kai
Hallo Kai, man macht seine Mikrofonkabel so lang, wie man sie braucht und besorgt sich die beste Kabelqualität die man sich leisten kann. Vielleicht Mogami. Dass man seine Kabel so lang macht, wie es die Kabelqualität gerade noch zulässt ist eine seltsame Optimierung, die ich noch nie gehört habe. Schwachsinn! Denke daran, zwischen Mikrofon und Mikrofonverstärker entscheidet sich die Klangqualität, die zusätzlich natürlch noch von weiteren Parametern abhängt. Selbst Monstercable werden hier von Audiophilen eingesetzt. Didi
Hi Kai, für Multimedia-Aufnahmen auf MiniDisk oder MP3-Schrott, kannst du die billigsten Kabel aus Klingeldraht nehmen und sie so lang machen, wie du nur möchtest. Garbage in = garbage out, sagt zurecht der Engländer. Sicher kommt es auf die Musikart und die Qualität an. Für Karaoke auf MusiCassette geht doch alles. Einfach irgend etwas kaufen, was billig ist. Draht muss es schon sein und kein Lametta :-)
Diese Gotham GAC-3 Mikrofon-Kabel kann man problemlos 100 Meter lang machen und muss sie nicht aus "Qualitätsgründen" auf 1,25 m kürzen. :-) Gruß Slavko
Sehr gute Werte bescheinigen die technischen Daten dem Mikrofonkabel GAC-3 von Gotham:
Leiterwiderstand: < 98 Ohm/km Schirmwiderstand: < 28 Ohm/km Kapazität: Ader/Ader: < 150 nF/km Ader/Schirm: < 240 nF/km Wellenwiderstand: bei 10 kHz: 150 Ohm Die Größenordnung der Kapazität von nF/km (Nano-Farad pro Kilometer) darf einfach in das verständlichere pF/m (Pico-Farad pro Meter) umgerechnet werden. Die Zahl bleibt dabei die Gleiche. Zum Wellenwiderstand muss gesagt werden: das hat nichts mit dem ohmschen Widerstand zu tun. Didi
Hallo! Ich habe grad letztens aus Testzwecken mit meiner E-Gitarre über einige Mikrofonkabel gespielt, und bin fast hinten über gekippt. (E-Gitarren sind ja besonders anfällig für Kabelkapazitäten etc.) Da wurde doch glatt aus meiner Strat eine dicke fette Jazz-Gitarre. Jetzt weiss ich auch warum meine Aufnahmen immer so dumpf sind. Am liebsten würd ich alle Kabel sofort in den Müll schmeissen, (wenn ich mir neue leisten könnte). Grüße, Carsten
Hallo Carsten, am Höhenschwund deines Gitarrenklangs ist nicht allein das Mikrofonkabel Schuld. Da gibt es den Ausgangswiderstand (Innenwiderstand) des Gitarrentonabnehmers, der zu hochohmig ist und dann ist da der Eingangswiderstand des Gitarrenverstärkers, der dafür nicht hochohmig genug ist. Bei den Verhältnissen an Studiomikrofonen mit einem Innenwiderstand kleiner 200 Ohm und dem Eingangswiderstand des Verstärkers größer 1 Kiloohm ist das Mikrofonkabel mit einer Kapazität von 150 Pikopfarad pro Meter überhaupt kein Problem. Erkundige dich mal nach niederohigen Tonabnehmern kleiner 20 Kiloohm und hochohmigen Verstärkereingängen größer 1 Megohm. Das gilt natürlich auch für DI-Boxen. Dir wird auffallen, wie oft die Hersteller diese wichtigen Angaben verschweigen. Warum wohl?
Das kann man gerade bei Tonabnehmern nicht so verallgemeinern. Also das man einfach so einen anderen Tobabnehmer nehmen kann. Jeder klingt anders. Und wenn speziell dieser Sound gewünscht ist... Man könnte doch einen kleinen Verstärker in den Amp reinbauen. Müsste doch eigl. ein opamp mit ein paar und Rs und Cs genügen.