Habe mir gerade nocheinmal die Hysteresekurven abgesehen und muß kln absolut recht geben: Es fehlt jegliche Achsenbeschriftung. Mit solchen Diagrammen kann man wirklich jedem Dummgläubigen alles mögliche erzählen. Nur wer etwas zu verbergen hat, bedient sich solcher Darstellungen. Warum erzähle ich unseren Studenten immer wieder, daß Diagramme ohne Achsenbeschriftung wertlose Dokumente sind, die nichts aussagen?
Es ist doch wie im magnetischen Kreis: Ein Trafo den man bis wenige 100 Gauß aussteuert, wird auch eine geradlinige Hysteresekurve zeigen, aber wenn man das Eisen bis 20000 Gauß (2 Tesla) aussteuert kommt mit Sicherheit eine Krümmung auf, die so aussieht wie ein "S". Kein erfahrener Entwickler wird einen Übertrager für Tonfrequenz so hoch magnetisieren. Genauso ist es bei den Kondensatoren. Die an Koppelelkos zwischen 2 Verstärkerstufen abfallende Spannung ist bei richtiger Dimensionierung so gering, daß die Hysteresekurve im linearen Bereich bleibt. Erst wenn sehr hohe Spannungen anliegen, dann entstehen Sättigungsverzerrungen. Im Grunde genommen, weist jedes aktive und passive Bauteil irgendwann mal Nichtlinearitäten auf. Es ist nur die Frage, bei welchen Betriebsbedingen dies geschieht. Ich kann dazu nur sagen: Es gibt keine schlechten Orchester sondern nur schlechte Dirigenten...
konket heißt dies: Es gibt keine schlechten Bauteile, sondern nur schlechte Schaltungsdesigner. Diese wissen nicht um solche Probleme und bauen munter drauf los und wundern sich dann über alle möglichen seltsamen Überraschungen.
MfG
Rainer
Es ist doch wie im magnetischen Kreis: Ein Trafo den man bis wenige 100 Gauß aussteuert, wird auch eine geradlinige Hysteresekurve zeigen, aber wenn man das Eisen bis 20000 Gauß (2 Tesla) aussteuert kommt mit Sicherheit eine Krümmung auf, die so aussieht wie ein "S". Kein erfahrener Entwickler wird einen Übertrager für Tonfrequenz so hoch magnetisieren. Genauso ist es bei den Kondensatoren. Die an Koppelelkos zwischen 2 Verstärkerstufen abfallende Spannung ist bei richtiger Dimensionierung so gering, daß die Hysteresekurve im linearen Bereich bleibt. Erst wenn sehr hohe Spannungen anliegen, dann entstehen Sättigungsverzerrungen. Im Grunde genommen, weist jedes aktive und passive Bauteil irgendwann mal Nichtlinearitäten auf. Es ist nur die Frage, bei welchen Betriebsbedingen dies geschieht. Ich kann dazu nur sagen: Es gibt keine schlechten Orchester sondern nur schlechte Dirigenten...
konket heißt dies: Es gibt keine schlechten Bauteile, sondern nur schlechte Schaltungsdesigner. Diese wissen nicht um solche Probleme und bauen munter drauf los und wundern sich dann über alle möglichen seltsamen Überraschungen.
MfG
Rainer
