Startbeitrag#1
Und das wollte ich wissen. Danke.
Welche?
Genau mein Reden. Aber wenn geworben wird, dann eben für Focusrite u. Konsorten.
Die Frage ist: Was lässt Dich so sicher sein hier "Spitzentechnik" vorzufinden?
Die Frage kenne ich, nur über Klang zu diskutieren lässt sich in der Tontechnik
Du tust es auch, wenn Du von "Verfärbungsfreiheit"
Physik ist für Geräteentwickler interessant, nicht für den User.
Das hätte ich besser nicht schreiben können.
Dafür, daß Du nicht über Klang diskutieren wolltest, bist Du aber gut dabei.
Also wo ist das Problem daran eigentlich?
Bitte, gern geschehen.
In erster Linie die akustischen Verhältnisse, sowohl im Aufnahme- als auch im Abhörraum, in zweiter Linie die Wandler, als da wären Lautsprecher und Mikrofon.
Jede Mischpultstufe und jedes Effektgerät (und damit meine ich auch die 100.000 EUR-Liga) sowie jede Art von Ausgangsstufe und Endverstärker produzieren - wenn auch wenig: Rauschen, Frequenzgangverzerrungen, Phasenverschiebungen, Klirrfaktor und Intermodulationen, die sich in der Summe durchaus bemerkbar machen können.
Es wird auch für Mackie und Behringer geworben.
Gerät kaufen oder zum testen zugesandt bekommen, aufschrauben, reinkucken, technische Daten messen, anhören, wieder zuschrauben, zurückschicken oder kaufen.
naturgemäß nicht vermeiden.
Stimmt, es kommt halt immer darauf an, was man letztendlich erreichen möchte:
Eigenklang oder Wahrheit.
sprichst, mit Physik hat das nichts zu tun.
Das möchte ich so nicht stehen lassen, "verfärbungsfrei" heißt nicht anderes als eben "überhaupt nicht klingend" im Sinne der Übertragungsstrecke.
Und für wen entwickeln denn die Entwickler, doch für die User. Un dass es davon zwei ganz extrem konträr denkende Gruppen gibt, stellen wir soeben wieder mal ganz krass fest. Die Entwickler müssen beide Gruppen bedienen, denn sie wollen ja schließlich auch was zu beißen auf dem Tisch haben. Natürlich werden sie immer die eine oder andere Partei ergreifen, denn sonst würden sie sich wohl verzetteln.
So baut die eine Firma aus Überzeugung keine GM-Mikrofone, das U47 mit all seinen Artefakten dagegen wurde schon zig mal kopiert - und das in fast allen Preissegmenten.
Danke für die Blumen, es ist halt so, dass die Musikproduktion weder ohne Emotionen noch ohne Physik auskommt, und es keinen Mittelweg gibt, höchstens Kompromisse.
Solche Attribute benutze ich übrigens auch nicht. Einige können aber
im täglichen Arbeiten von Nutzen sein.
Mit "besser klingen" war essentiell nur gemeint, das ein bestimmtes Gerät, und
sei es die Vorstufe (und ich sehe keinen realen Grund diese Auszuklammern),
meinen subjektiven Höreindruck verbessert. Dasselbe könnte ich auch erreichen,
indem ich ein Mikro 1 cm bewege.
Das ist mein Reden, wenn es um die emotionale Seite geht. Man muss ich nur überlegen, ob man nun 10.000 Euro für einen neuen Preamp oder es mit ein paar Zentimetern Positionswechsel nicht u.U. das gleiche Ergebnis erzielen kann.
Besser Klingen ist besser Klingen. Wer entscheidet das? Ich, der Anwender.
Muß ich das erkären oder meßtechnisch nachweisen? Nein, wozu? Muß das irgendein
produzierender Tonmeister?
Das ist nun auch sehr schön geschrieben, ich habe auch nie behauptet, dass man Klang messen kann oder soll.
Wir benutzen alle Werkzeuge, um einen bestimmten Klang zu erzeugen, aber meiner Meinung nach nehme ich einen Vorverstärker halt zum verstärken und einen Equalizer bzw. ein Effektgerät, und auch ein Mikrofon zum Klang gestalten, wenn es vonnöten ist.
Stell Dir vor, bestimmte Stars aus der volksdümmlichen Szene würden für ihre Produktionen ausschließlich mit nicht klingendem Equipment arbeiten.
Letztendlich mache ich immer gerne den Vergleich mit dem anderen Geschlecht:
Der eine bevorzugt blond und dünn, der andere braun und nicht ganz so dünn, beide haben für sich gesehen recht. Nur zum genau hinsehen benötigt er evtl. eine Brille und die muss nach physikalischen Gesichtspunkten geschliffen sein, denn sonst sieht er die feinen Unterschiede nicht.
Schön, dass wir uns in ein paar Punkten näher gekommen sind.
Gruß
Martin
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