Lustige geschichten im live bereich zw. T-Techniker und Musiker

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Leute ich schreibe zur zeit an einem guide über missverständnisse zwischen musiker und tontechniker. dieser wird selbstverständlich veröffentlicht.
wer sich beteiligt wir namentlich erwähnt!!
also wer lust hat, einfach hier reinschreiben oder per mail an [E-Mail-Adresse entfernt]
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Antwort#2
mit Sicherheit schon jedem zweiten im Livebereich passiert.
Musiker zeigt auf seinen Monitor und zeigt Daumen nach oben.
Er meinte "ist o.k." ich dachte er meint "gib mir mehr"
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Antwort#3
Hhm, dazu kann ich nur eine nicht wirklich lustige Anmerkung machen (und zwar mal aus der Sicht des Musikers):
Immer dieser Streit, dass der Sound auf der Bühne zu laut sei und das PA-Signal versauen würde... Die meisten Livetontechniker, die selber keine Musiker sind, haben nicht ganz verstanden dass ihr Job -- eine Dienstleistung -- nicht der ist, einen guten Sound zu machen und über alles die Kontrolle zu haben (auf Kosten der Musiker), sondern *der Band* einen guten Sound zu machen -- auf der Bühne! Die Arbeit (und die Kunst und Erfahrung) besteht m.E. darin, die Musiker zu beraten wie und wo sie ihr Zeug hinstellen sollen und evtl. kleinere Korrekturen an den Ampeinstellungen vorschlagen -- auf eine charmannte Art, dass der betroffene Musiker sich nicht gleich angegriffen fühlt, im Stress (den der Toni ja auch hat, also kein Job für Choleriker ;-)
Dann fühlen die Musiker sich wohl, spielen gut und mit Freude, dass merkt auch das Publikum, und dem ist eh ziemlich egal ob der Sound nun "schlechter ist als nötig", wenn die Band rockt. Grade bei Clubgigs wird oft sinnlos alles abgenommen und auf die PA gelegt (und die Amps dann auf "Zimmerlautstärke" gefahren), dabei hätte Bassdrum (+ evtl. Snare/Toms) und der Gesang gereicht. Für einen 100W Arshmall-Fullstack braucht man auch in einer kleinen Halle keine PA und der Amp darf endlich mal aufgerissen werden (was ihm nur guttut, dto für den SVT am 8x10er-"Kindersarg"). Ein Rockkonzert ist kein Kindergeburtstag, wem es zu laut wird, der mag sich nach hinten/draussen verkrümeln.
Ich bin da mittlerweile gnadenlos; wenn ich meine *eigene* Bassanlage und Gitarristen ihre Amps nicht soweit aufdrehen dürfen dass wir eine reelle Chance gegen den Drummer haben (und zwar mit Musiker-Ohrstöpseln), dann spiele ich nicht, basta (ausser ich bin so knülle dass es eh egal ist). Oder wenn vom Drummer gefordert wird, er soll doch bitte leiser spielen -- fordert denn ein Galerist vom Maler dass der gefälligst hellere Bilder malen soll, weil das Licht in der Galerie zu dunkel ist?
Monitorsound hat (für mich als Bassist) noch nie wirklich funktioniert (ausser man hat einen extra Monitormixer und -Mensch vor Ort, der auch über die Bühne läuft und kontrolliert was *wirklich* rauskommt).
Grüsse, Klaus S
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Antwort#4
Is nicht unbedingt zwischen Musiker un Tontechniker fand ich aber ganz lustig:

Die wichtigsten Antworten für den Tontechniker
Ja ........ das muss so laut sein!
Nein .... ich weiß nicht, wer heute hier spielt!
Ja ..........ich kenne mich mit den vielen Knöpfen hier aus!
Nein .... ich kann keine Durchsage machen!
Ja ......... die Anlage hat viele tausend Watt!
Nein .... ich weiß nicht, wo der Veranstalter ist!
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Antwort#5
Ach, auch bei Hochzeitsreportagen kann man bloede Sachen erleben.
Ich habe mal ein kleines Mikrofon, Groesse etwa KM84, weiss nicht mehr
genau welches M ich hatte, lange her, in die Mitte vor das Brautpaar auf'm
Tisch plaziert, und verlege das Kabel.
Drehe mich um.... Mikrophon weg....
Steht der ploetzlich gaaaanz in der hintere Ecke auf'm Tisch.
Huh? Wie kommt der denn dort?
Also ich pack das M und stelle ihn wieder zurueck.
Kommt der Photographen packt das Mikro, und stellt es wieder in der Ecke.
Ich: "Was soll denn das? Das M soll hier stehen."
Er: "Die brauchen doch nur 'JA' zu sagen? Das hoerst du auch wenn das M
hier in der Ecke steht, ich will das bloede Ding nicht im Bild haben."
Ich: "Da in der Ecke funktioniert es nicht, ich muss meine Arbeit machen,
und das Mikrofon bleibt hier!"
Naja, das M ist zum Glueck geblieben wo ich ihn wollte, ohne dass wir auf
die Faeuste gingen :-)
Im Nachhinein haette das Mikrofon zwar unter dem Tisch stehen koennen,
aber dafuer hatten wir kein Stativ dabei, sonnst waere ich schon auf die
Idee gekommen.
Wir hatten das M schliesslich auch im Bild.
Tschuesss!
Evert
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