Re: 20-38 Hz bei Pop/Rockmusik

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
hi Thomas !
schreibe gerade eine Facharbeit über den Residual-Effekt (Residuum)
kannst du mir vielleicht ein paar Tipps geben wo ich informationen finden Könnte wie man
diesen Effekt bei heutigen Produktionen grade im Rock-Pop Bereich einsetzt ?
und vielleicht über diesen Maxbass den du in deiner antwort erwähnt hasst !
PS: ich hab keine Ahnung wo ich deine Antwort dann finden kann , also schick mir doch bitte eine E-mail
wär nät wenn du Zeit findest meine Fragen zu beantworten !
im Vorraus schon mal danke ! gruß Philip
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Antwort#2
Das ganze heißt Residualtonhören (siehe: Terhardt: Akustische Kommunikation).
Da die Obertonstruktur fixiert ist - immer ein x-faches der Grundtonschwingung, was musikalisch gesprochen dann immer andere Intervalle darstellt (z.B. ein eingestrichenes a´ hat eine Grundtonfrequenz von 440Hz, der erste Oberton ist 880Hz (Oktave), der zweite 1320Hz (Quinte über der Oktave), der dritte 1760Hz (Quarte über Quinte), ...
Ich denke anhand dieser "Obertonleiter" können wir, weil sie uns ständig begegnet auf den Grundton - ohne auch nur eine Millisekunde nachzudenken - schließen.
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Antwort#3
ich Bedanke mich mal für die Information und den Buch-Tipp
werde mich mich dem Buch mal befassen un mich dann auf jeden Fall nochmal
melden !
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Antwort#4
Hallo Philip Edel,
damit Du den Themenbereich Residuum-Hören (als neurologischer Effekt durch Schouten um 1940 entdeckt) vom Schreibtisch aus vertiefen kannst, empfehle ich mit der Suchmaschine: VIVISIMO.COM und dem Suchbegriff
"psychoakustik" +residuum
zu suchen und zu finden. Die Links die sich auftun werden bestimmt viele Fragen aufwerfen, aber Du erhälst sehr viele übersehbare und verständlich Fragen. Das Buch "Psychoakustiik" von Zwicker (Springer 1982) ist leider nur antiquarisch Freudenhauspreisen zu erhalten. Versuchs über die Fernausleihe. Und denk immer daran: Kein Mensch hört mit den Ohren, unsere Sinne (vor allen Sehen und Hören) sind subjektive Übermittler von Wahrnehmungen deren Erkennung und Einordnung in unseren kleinen grauen Zellen als Erkennung von Mustern abläuft.
Viele Gruesse
HANNS-D.
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Antwort#5
Zwicker/Fastl "Psychoacoustics" ist doch ohnehin ganz normal über den Handel zu bezeihen und - wie ich eben gesehen hab - wohl eben wieder in einer neuen Auflage erschienen.
Lg Armin


Psychoacoustics
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