Overhead positionierung

Erstellt 16 Antworten17 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo.
Da ich meine gesangskabiene zur schlagzeugabnahme verwende entsteht immer grosser umbaustress.
Nun meine Frage.
Ist es möglich durch näherers positionieren der overheads den raumeindruck zu verringern.
Oder sollte mann von solch einer aufnahme grundsätzlich absehen.
Welche entferung sollten die overhheads "standard" haben.
P.S
Ich weiss ich weiss.es gibt keine standards.kommt auf den zweck der aufnahme an.
Ich brauche allerdings kleinere richtwerte.
dank im voraus,
Krull
ZitierenPost melden
Antwort#2
Du wirst immer einen Kompromiss machen müssen.
Weiter weg: mehr Raum.
Näher dran: unausgewogen. Da nahe Becken zu laut.
Wenn nah dran dann am besten für jedes Becken ein extra Mikro. Ansonsten sind die Chrashbecken sehr laut und Ride hört man nicht.
ZitierenPost melden
Antwort#3
Könnte ein richtig guter schlagzeuger die nahegelegenen becken auch leise anspielen, oder verändert sich dadurch die Klangcharakteristik dieser ?
ZitierenPost melden
Antwort#4
Beschreib mal was du machen willst. Welche Mokros du hast, wie der Raum aussieht, wie der Drummer so spielt.
ZitierenPost melden
Antwort#5
Sd, HH, Toms, = SM 57
Bd = Akg (weiss jetzt nicht genau, aber die Bd kommt schon gut rüber)
Overhead = 2x Akg c 1000 S
Der raum hat ca. 16m² und ist mit teppichwänden ausgestattet.
Mir steht zwar auch eine Schlagzeuggrosse gesangskabiene zur verfügung, nur der umstellstress ist für einzelne aufnahmesassions zu enorm.
Unser schlagzeuger ist ein haudrauf. Spielt eher laut.
Die musikrichtung ist "Crossover" wobei das schlagzeug eher hip hop ähnliche abläufe spielt.
Bei einer zu weiten overhead entfernung habe ich deutlich raumanteile.
Könnte ich diese mit stellwänden ums schlagzeug herum minimieren ??
Naja, jedenfalls schon mal danke für die bisherigen tips.
Cu
ZitierenPost melden
Antwort#6
Bd = Akg (weiss jetzt nicht genau, aber die Bd kommt schon gut rüber)
Overhead = 2x Akg c 1000 S
Bestimmt ein D112.
Also nur noch zwei Miks für Overhead.
Frage: was stört dich an den Raumanteilen?
Klingt es topfig? So nach Gesangskabine?
Stören die auch noch wenn die anderen Instrumente dazukommen?
Also ich würde versuchen die zwei Overheads so anzuordnen dass das Schlagzeug insegesamt gut rüberkommt. Mikros so hoch wie möglich. Was du auch probieren kannst ist dir das Schlagzeug mal anzuhören und die beste Position zu ermitteln. Wenns aus sicht des Drummers gut klingt, dann können die Overheads auch seitlich hinter dem Drummer in Schulterhöhe aufgebaut werden.
Siehs mal so die Overheads als Stereomikrofon nehmen das Schlagzeug ab. Die anderen Miks sind nur zu Unterstützung. Wenn dein Drummer ordentlich zulangt, dann sollte das gerade positv sein. Es sei denn er hackt nur drauslos, spielt Hihat lauter als Snare etc.
Oder lass den Drummer spielen und programmier ihn hinterher nach.....
(das mache ich gerade mit einer Band, wo die Drummerin nicht so toll ist, spielt erst ein halbes Jahr)
ZitierenPost melden
Antwort#7
mit welcher software machst du das?
gruß, thomas
ZitierenPost melden
Antwort#8
Ja, der klang ist etwas topfig.
Nicht mehr richtig trocken...
Aber der tip mit der schulterhöhe ist gut denke ich.
Die kompletten aufnahmen mache ich seit kurzem mit rolands VS 2480
Die möglichkeiten zur nachbearbeitung sind ganz ausreichend denke ich, obwohl mir so ein grafisch präzieser orientiertes system lieber gewesen wäre.
VIELEN DANK..
ZitierenPost melden
Antwort#9
Ja, der klang ist etwas topfig.
Nicht mehr richtig trocken...
Klingt nach Reflexionen: Wände oder Decke zu nah. Ich tippe auf niedrige Decke.
Das macht nix. Furztrocken muss es auch nicht sein.
Gerade bei Gesang mag ich diesen Gesangskabinensound gar nicht. Eben _weil_ man es kaum total trocken bekommt. Wenn man im schalltoten Raum arbeiten würde wäre es egal dann könnte man den Raum künstlich dranmachen.
Nur mal so eine Idee: wenn dein Raum nicht klingt. Kannst du in einen anderen gehen? (Aula, Mensa, an besten ein anderes Studio)
ZitierenPost melden
Antwort#10
Mit Cubase Timing festlegen anhand des HiHats oder Snare (wird meistens am exaktesten gespielt). Dann Grobentwurf mit Cubase. Feinausführung mit Roland R8. Klangerzeugung mit Roland R8M oder andere Samples.
ZitierenPost melden
Antwort#11
Würde es in diesem fall nicht ausreichen die decke abzudämmen.?
Aufgrund deiner aussage (aula etc.) gehe ich davon aus das grosse räume aufgrund der verlängerten reflektion besser für schlagzeugabnahmen geeignet sind ??!?!
ZitierenPost melden
Antwort#12
Würde es in diesem fall nicht ausreichen die decke abzudämmen.?
Aufgrund deiner aussage (aula etc.) gehe ich davon aus das grosse räume aufgrund der verlängerten reflektion besser für schlagzeugabnahmen geeignet sind
Wenn du sie reflexionsarm hinbekommst.
Nicht direkt. Nur _kleine_ Räume wo die Wände zu nahe stehen klingen schlechter.
Ich habe nur ein paar Alternativen aufgezählt, die _nichts_ _kosten_ und _eventuell_ besser sind im Gegensatz zur Richtigen: in ein gutes Studio gehen.....
ZitierenPost melden
Antwort#13
Nochmal was zu den Becken. Becken klingen definitv unterschiedlich, je nachdem wie hart man die Anspielt.
Gruss,

HaJo
ZitierenPost melden
Antwort#14
mit welcher software machst du das?
Hallo, kleiner Tip zum Schlagzeug nachprogrammieren:
Mittels Logic ist es möglich aus stark impulsförmigen Material eine MIDI-Spur zu generieren. Wenn man eh z.B. BD einzeln abnimmt kann man daraus ne BD-Midi-Spur generieren. Wenn der Drummer timing mäßig ok ist, braucht man nur noch die Sounds aus nem Synth zuweisen und schon läuft´s.
Übrigens oft auch nicht schlecht wenn man z.B. zur Natur-BD noch mehr Wumms von ner Synth-BD haben usw.
Jens
ZitierenPost melden
Antwort#15
Mittels Logic ist es möglich aus stark impulsförmigen Material eine MIDI-Spur zu generieren.
Wenn der Drummer timing mäßig ok ist
Geht mit Cubase auch.....
Genau deswegen wird nachprogrammiert, weil das oft nicht der Fall ist.
Wer spielt schon bei 180 beats/min 16tel noch exakt.......
ZitierenPost melden
Antwort#16
Mittels Logic ist es möglich aus stark impulsförmigen Material eine MIDI-Spur zu generieren.
Geht mit Cubase auch.....
Die Funktion ist mir neu, wie klappt das?
ZitierenPost melden
Antwort#17
Mittels Logic ist es möglich aus stark impulsförmigen Material eine MIDI-Spur zu generieren.
Geht mit Cubase auch.....
Die Funktion ist mir neu, wie klappt das?
Ich geb zu ich habe auch lange gesucht.
Klar war das du sog. M-points berechnen lassen kannst. D.h. es werden Markierungen anhand der rhytmischen Struktur erzeugt. Gut geeignet z.B. auch um MIDI-timing an das reale Timing anzupassen. (mit metrischen Hitpoints in der der grfischen Masterspur verbinden und dann tempo berechnen lassen)
Diese M-points kannst du in "Groove"-pattern wandeln lassen. Und diese dann als MIDI- importieren. Das Problem du bekommst keinerlei Rückmeldung, dass es geklappt hat oder dass er gerade rechnet.
Lediglich eine neue Groove-Datei wird angelegt.....sowas muss man ja auch erstmal wissen....
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.